Ging Zé Roberto doch nicht ablösefrei zum HSV?

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Zé Roberto.

Hamburg - Medienberichten zufolge soll Fußball-Bundesligist Hamburger SV für den Mittelfeldspieler Zé Roberto eine Ablösesumme von rund vier Millionen Euro an den Club Nacional Montevideo in Uruguay gezahlt haben.

Das berichtet das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“.

Bislang hieß es, der Brasilianer sei ablösefrei vom FC Bayern München zum HSV gekommen. Der HSV-Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann bestätigte dem Magazin den Vorgang, zur Höhe der Ablösesumme äußerte er sich aber nicht. “Wir geben keine Auskünfte über Vertragsdetails“, sagte am Samstag HSV-Sprecher Jörn Wolf.

Auch im Sommer 2007, als Zé Roberto vom brasilianischen Club FC Santos zu den Bayern wechselte, soll der Spieler - anders als in Veröffentlichungen über den Transfer dargestellt - nicht ablösefrei gekommen sein, berichtet “Der Spiegel“. Schon damals hielt Nacional Montevideo die Transferrechte an Zé Roberto, der für den Club in Uruguay niemals gespielt hat. Nach “Spiegel“-Recherchen mussten die Bayern eine Million Euro Leihgebühr überweisen, um den früheren brasilianischen Nationalspieler für zwei Jahre bis zum 30. Juni 2009 an sich zu binden. Bayern-Manager Uli Hoeneß bestätigte dies dem Magazin.

Eingefädelt hat die bislang unter Verschluss gehaltenen Transfergeschäfte mit Zé Roberto dessen Agent Juan Figer, einer der einflussreichsten Spielervermittler in Südamerika. Bei Transfers seiner Spieler hat Figer die identische Dreieckskonstruktion mit Clubs in Uruguay schon häufig gewählt. Zu diesem Ergebnis kam auch der Abschlussbericht über den weltweiten Handel mit brasilianischen Fußballprofis, den ein Untersuchungsausschuss des brasilianischen Senats 2001 präsentierte. Darin attestieren die Parlamentarier Figer Unregelmäßigkeiten bei Wechsel- und Finanzgeschäften. Vermutet wird, dass Figer einige Clubs in Uruguay unter Kontrolle hält - und auf diese Weise Zugriff auf die Ausleihgebühren und Ablösesummen hat, die dort für weltweit von ihm vermittelte Profis eingehen, schreibt “Der Spiegel“. Figer äußerte sich dazu nicht.

dpa

„Rib und Rob“: Arjen Robbens erstes Training beim FC Bayern

Louis van Gaal begrüßt seinen neuen Flügelstürmer Arjen Robben auf dem Trainingsgelände des FC Bayern an der Säbener Straße. © Sampics
Die beiden sind zwar Landsmänner, zusammengearbeitet haben sie aber noch nie. © AP
„Mit Arjen Robben haben wir nun viel mehr taktische Möglichkeiten“, schwärmte van Gaal bei der Pressekonferenz am Freitag. © Sampics
Vorgesehen ist, dass der 25-Jährige in einem 4-3-3 auf dem rechten Flügel eingesetzt wird. © Getty
Durch die Verpflichtung Robbens haben die Bayern jetzt schon über 75 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben - absoluter Rekord in der Bundesliga. © AP
Peanuts hingegen im Vergleich zu Robbens Ex-Club Real Madrid. Die Spanier bezahlten alleine für Cristiano Ronaldo 94 Millionen Euro an Manchester United. © AP
Doch Real ist Vergangenheit für Robben. Der Holländer freut sich auf seine neue Aufgabe beim Deutschen Rekordmeister und kann sein Debüt kaum erwarten. © Sampics
“Ich bin topfit, habe eine gute Vorbereitung mit Real Madrid hinter mir und bin bereit zu spielen“, so Robben, © AP
Sieht doch gut aus, der Arjen Robben im Bayern-Rot. © Getty
Im Kreise der Mannschaft stellte sich Robben in einer kurzen Ansprache auf englisch vor. © Getty
Auch den Bayern-Manager Uli Hoeneß erfüllt die Robben-Verpflichtung mächtig mit Stolz: „Jetzt haben wir eine noch attraktivere Mannschaft.“ © dpa
Im Training trug Robben ein blaues Leiberl, was auf eine Rolle als Reservist hindeutet. © dpa
Dennoch machte der Neuzugang... © Sampics
... das volle Programm mit. © Sampics
Sehen Sie hier Bilder von Arjen Robbens erstem Mannschaftstraining mit seinen neuen Kollegen beim FC Bayern. © Sampics
Noch in der vergangenen Woche... © Sampics
... versetzte der Holländer bei einem Freundschaftsspiel mit Real Madrid gegen Borussia Dortmund... © Sampics
... die Fußball-Welt mit einem Traumtor in Staunen. Jetzt soll Robben solche Tore für die Bayern schießen. © Sampics
Zusammen mit Franck Ribéry soll Robben eine der stärksten Flügelzangen Europas bilden. © Sampics
Bühne frei für „Rib und Rob“ sozusagen. © Sampics
An Beweglichkeit mangelt es ihm nicht. © Sampics
Ob Robben irgendwann mal Trainer van Gaals verlängerter Arm auf dem Platz wird? © dpa
Möglich wäre es, schließlich hat van Gaal ein Faible für seine Landsleute. © Sampics
Robben ist nach Edson Braafheid und Mark van Bommel der dritte Holländer bei den Bayern. © dpa
Ob in der Kabine der Bayern deshalb wohl bald holländisch gesprochen wird? © Sampics
Franck Ribéry würde das sicher nicht passen. © AP
Beide scheinen sich aber bereits jetzt ganz gut zu verstehen. © dpa
Fehlt nur noch die Harmonie auf dem Platz, um den Bayern wieder zu ganz großen Erfolgen zu verhelfen. © dpa

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