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Mit 28 bei den FCB-Legenden - Clara Schöne schwärmt von Roy Makaay

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Von: Dominik Mittermaier

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Clara Schöne trainiert momentan als Co-Trainerin die zweite FCB-Frauenmannschaft
Clara Schöne trainiert momentan als Co-Trainerin die zweite FCB-Frauenmannschaft © Sven Beyrich/Imago

Ex-Bayern-Profi Clara Schöne musste ihre Spieler-Karriere frühzeitig beenden. Die heutige Co-Trainerin durfte dieses Jahr mit namhaften FCB-Legenden den Platz betreten.

München - Mit 26 Jahren war Clara Schöne gezwungen, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Grund dafür waren Beschwerden im Knie. Nach einer Knorpeltransplatation war für die gebürtige Gräfelfingerin klar, dass die Karriere vorbei sei. Von 2006 bis 2014 lief Schöne für den FC Bayern auf. Erst durchlief sie vier Jahre lang die Jugendmannschaften, später dann sorgte die Abwehrspielerin für die nötige defensive Stabilität in der Profimannschaft, bevor sie zwei weitere Jahre in Freiburg agierte.

Nach 40 Jahren holten die Bayern-Frauen 2015 erstmals wieder die Meisterschale nach München. Zu dem Zeitpunkt war Schöne schon bei Freiburg unter Vertrag. Sie bereut diesen Schritt jedoch nicht: „Ich habe mich oft gefragt, ob der Wechsel ein Fehler war. Aber heute bereue ich nichts. Ich hatte in Freiburg eine super Zeit. Wer weiß, ob ich auch so glücklich geworden wäre, wenn ich ein Jahr später gewechselt wäre.“, erklärte sie gegenüber dem FCB-Klubmagazin Säbener 51.

Ihren größten Erfolg mit den Bayern feierte sie 2012, als die Elf des damaligen Chef-Trainers Thomas Wörle als absoluter Underdog den Pokal gewann. Das DFB-Pokal-Endspiel gewannen die Münchnerinnen mit 2:0 gegen die Eintracht aus Frankfurt. Schöne bekam als damals 18-Jährige im Pokalkracher immerhin ein paar Minuten Spielzeit. „Unsere U17 und U17 II waren im Stadion, die kannten mich alle und haben meinen Namen gerufen, als ich mich in der zweiten Hälfte aufwärmte.“

Clara Schöne ist FCB-Legende - Mit den Kindheitshelden auf dem Platz

2021 debütierte die 28-Jährige im FCB-Legenden-Team. Ehemalige Bayern-Stars wie Giovane Elber, Claudio Pizarro oder Franck Ribery standen mit ihr auf dem Rasen. Einen bestimmten Ex-Kicker hob Schöne jedoch hervor. Das Highlight für sie war ganz klar Roy Makaay live zu erleben. „Von ihm hatte ich mein allererstes Trikot.“ Seine „megasympathische“ Art und seine Expertise auch im Bereich des Frauenfußballs imponierte ihr sehr.

20 Minuten konnte die Co-Trainerin der zweiten Frauenmannschaft des FC Bayern* absolvieren. Das sei kein großartiges Problem für ihr kaputtes Knie, auch wenn sie „danach ein paar Tage lang ziemlich unrund laufe“, lachte Schöne.

Für die Zukunft kann sie sich vorstellen, ihr aktuelles Engagement als Co-Trainerin auch durchaus länger fortzuführen: „Ich liebe es, den Fußball so leben zu können. Nebenbei studiere ich noch Sportwissenschaften. Aber gut möglich, dass ich als Trainerin weitermache.“ *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA (Dominik Mittermaier)

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