Experten bringen Arena-Erlebnis nach Hause

„Hackdays“ beim FC Bayern: Das Zukunftslabor beim Rekordmeister

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Beim FC Bayern fanden jetzt erstmal die „Hackdays“ statt.

Der FC Bayern will nicht nur sportlich weiter neue Maßstäbe setzen, sondern auch im Bereich der Technologisierung. Daher gab‘s jetzt die Hackdays.

München - In der Regel geht es in der Allianz Arena ums Tore schießen, die letzten vier Tage über versammelte der FC Bayern im Fröttmaninger Rund aber mal die Superstars in Sachen Hacken. Damit sind keine Fleischereifachangestellten gemeint, sondern vielmehr die Creme de la creme in Sachen Technologie, die gemeinsam mit den zahlreichen Partnern des Rekordmeisters einen Blick in die Zukunft warfen. Wie sieht das Stadionerlebnis von morgen aus? Wie lässt sich der Weg in die Arena umweltfreundlicher gestalten? Und welche Apps braucht es dazu? 

„Das ist eine sehr wichtige Partie für uns – abseits des Platzes“, so Karl-Heinz Rummenigge. Der Vorstandsboss des Rekordmeisters weiter: „Die Hackdays sind strategisch von großer Bedeutung für uns. Wir haben entschieden, dass die Digitalisierung im Jahr 2018 der Schlüssel für unsere Aktivitäten abseits des Platzes sein soll.“ Die Absicht dahinter: Das Who is who in Sachen Internet und Technologie sollte den Münchnern Ideen und Inspiration liefern, um die Allianz Arena nicht nur zum Fußballtempel, sondern in Zukunft auch zur Hightech-Burg zu machen. 

Lesen Sie dazu auch: Bayern-Interesse an Real-Superstar - was ist dran an diesem irren Transfergerücht?

Rummenigges Ziel: „Mit den Hackdays starten unsere Bemühungen, der Maßstab für die Digitalisierung eines Fußballklubs zu werden.“ Und hierfür schwitzten die vergangenen vier Tage über 220 schlaue Köpfe vor ihren Rechnern, Virtual-Reality-Brillen und Smartphones. Was dabei herauskam? Die tz stellt die spannendsten Ideen vor.

Die Mitsing-App

Wer kennt es nicht? Die Südkurve stimmt wieder mal einen Fanhit an, man selbst kennt aber den Text nicht. Die Lösung: You’ll never sing alone! Das System erkennt via Spracherkennung den Gesang aus der Kurve, projeziert den Text auf die Leinwände in der Arena – und schon kann mitgeträllert werden. Und was macht der Fan aus Indonesien? Lädt sich die App runter, auf der zusätzlich die passende Übersetzung angeboten wird.

Die Fahrgemeinschafts-Anwendung

Der Klassiker: Man freut sich auf den Besuch in der Arena, davor steht aber noch der übliche Stau auf den Ring an. Damit die Anfahrt nicht zum Stimmungskiller wird, nutzt der Fan von morgen einfach AudiGo. In der App scannt man sein Ticket und schließt sich mit Gleichgesinnten zu Fahrgemeinschaften zusammen. Schont die Umwelt – und mittels Ticker holt man sich schon die Aufstellung.

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Die Werbe-App

Interessante Frage aus Sicht des FCB: Wie ­bekommt man den Fan dazu, sich nicht nur über die Tore zu freuen, sondern parallel auch fleißig Bayern-Artikel zu kaufen? Mit Herausforderungen für die Fans! Wer jubelt am lautesten? Wer kriegt mitten in der Arena drei ordentliche Kniebeugen hin? Wer sich am besten anstellt bekommt dadurch u.a. Preisnachlass auf Produkte.

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J. C. Menzel Lopez

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