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Mourinho: Fiese Breitseite gegen Pep und Bayern

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Von: Denis Huber

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In herzlicher Abneigung verbunden: Jose Mourinho (l.) und Pep Guardiola.
In herzlicher Abneigung verbunden: Jose Mourinho (l.) und Pep Guardiola. © imago

München - Er kann es einfach nicht lassen: Jose Mourinho, streitbarer Startrainer von Manchester United, hat mal wieder mächtig vom Leder gezogen gegen seinen Erzfeind Pep Guardiola und den FC Bayern.

Man ist es ja gewohnt von Jose Mourinho. Wann immer der streitbare Portugiese seine Felle davon schwimmen sieht, greift er zur Verbalkeule. Aktuell liegt Mourinho mit Manchester United bereits satte 14 Punkte hinter Spitzenreiter FC Chelsea zurück. Die Meisterschaft in der Premier League kann sich der 54-Jährige trotz der wahnsinnigen Investitionen in das kickende Personal - allein für Paul Pogba blätterten die Red Devils die Rekordsumme von 100 Millionen Euro auf den Tisch - in diesem Jahr abschminken.

Mourinho ätzt: „In Deutschland gewinnt der FC Bayern die Liga schon im Sommer“

Was liegt da näher, als Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen, um vom eigenen Versagen abzulenken? Ziel der aktuellsten Mourinho-Attacke: sein Erzfeind Pep Guardiola und dessen ehemaliger Arbeitgeber FC Bayern. Laut Mourinho habe Guardiola seine Titel, die er mit dem FC Barcelona und den Bayern gewann, mehr oder weniger „eingekauft“, indem er den direkten Konkurrenten die besten Spieler weggeschnappt habe. Mit seinem aktuellen Klub Manchester City hat Guardiola den Titel bereits abgehakt - angesichts von zehn Zählern Rückstand auf den Tabellenführer.

„Wir sind hier nicht in Deutschland“, tat Mourinho am Samstag vor englischen Medien seine geringschätzende Meinung über die Bundesliga kund. "In Deutschland gewinnt der FC Bayern die Liga schon im Sommer. Sie gehen jedes Jahr zu Borussia Dortmund und kaufen ihren besten Spieler. Einmal gehen sie hin und kaufen Robert Lewandowski. Im Jahr danach holen sie Mario Götze. Und wieder ein Jahr weiter verpflichten sie Mats Hummels“, mäkelte Mou, ohne den Namen Guardiola explizit zu erwähnen. Dennoch war jedem klar, wem die Breitseite des „Special One“ galt.

Mourinho: Titel kann man nicht (mehr) kaufen

"Diese Zeit ist vorbei. Die Situation, dass man in diesem Land durch Schwächen des direkten Konkurrenten Meister wird, ist vorüber. Wenn du einen Spieler von diesen Vereinen bekommst, dann ist es einer, den dieser nicht behalten will. Du kannst deinen direkten Konkurrenten nicht mehr weh tun", meint Mourinho angesichts der wahnsinnigen TV-Millionen, die die Klubs der Premier League jedes Jahr einstreichen.

"Glauben Sie, dass ich zu Tottenham gehen, ihnen zwei Spieler abwerben und sie damit töten kann? Das kann ich nicht. Ich kann auch nicht zu Arsenal gehen und von ihnen die zwei besten Spieler holen. Auch von Chelsea kann ich nicht zwei der besten Spieler holen, auch wenn ich sie sehr liebe“, erklärt Mourinho. Auch die internationalen Topklubs wie Real Madrid, FC Barcelona, Paris St. Germain und auch der FC Bayern würden nur noch die Spieler abgeben, die sie tatsächlich auch verkaufen wollten. Damit werde es immer schwieriger, sich auf dem Markt zu behaupten.

Sport1-Video: Mourinho ist aktuell on fire - erst kürzlich stichelte er gegen Liverpool-Coach Jürgen Klopp

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