Bei Training vor Rückspiel

AS Rom mutig: „Nicht wie Opfer auftreten“

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Machen sich Mut vor dem Rückspiel gegen den FC Bayern: Die Spieler des AS Rom wollen in München nach dem 1:7-Fiasko im Hinspiel nicht wie Opfer auftreten.

München - Zwei Wochen nach der 1:7-Demütigung im Hinspiel will sich der AS Rom beim FC Bayern München von einer ganz anderen Seite zeigen.

„Die Chancen stehen vielleicht bei eins zu zehn, dass wir hier gewinnen. Aber wichtiger ist, wie wir auftreten. Das Hinspiel war ein Unfall“, sagte Trainer Rudi Garcia am Dienstagabend in München. „Wer hat es in dieser Saison bislang geschafft, hier in der Allianz Arena einen Punkt zu entführen? Keiner! Wir werden es trotzdem versuchen.“

Trotz ihrer höchsten Niederlage in der Champions League sind die Römer am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) mit vier Punkten der erste Verfolger der Münchner (9). Manchester City (2) und ZSKA Moskau (1) folgen dahinter. „Wir werden nicht wie Opfer auftreten. Wie auch immer das Spiel ausgeht - wir wollen in dieser Gruppe weiterkommen und nicht gegen Bayern um Platz eins spielen“, sagte Garcia.

„Wir haben aus dem Hinspiel gelernt. Wir werden versuchen, es wieder gut zu machen. Das war nicht unser wahres Gesicht. Es ist fast alles schief gelaufen“, erinnerte Mittelfeldakteur Miralem Pjani?. „Es wird nicht mehr passieren, was zu Hause passiert ist. Wir wollen zeigen, dass der Unterschied aus dem Hinspiel nicht der Realität entspricht.“

Bayern-Stars im Training vor Rom-Rückspiel

Bayern-Stars im Training vor Rom-Rückspiel

Mitspieler Seydou Keita versprach ebenfalls eine bessere Leistung. „Wir werden anders auftreten als zuvor zwei Wochen. Es gibt solche Spiele. Das hat Bayern auch gegen Real Madrid erlebt“, erinnerte er an das Halbfinal-Aus der Münchner beim 0:4 im Vorjahr.

dpa

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