Aus Respekt vor den Opfern der Schießerei

Nach Amoklauf: 1860 sagt Fanfest ab, Bayern-Spieler mit Trauerflor

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Eine Frau stellt nach der Schießerei in München am Zugang zur U-Bahnstation Olympia-Einkaufszentrum eine Kerze ab.

München - Nach der Schießerei in München haben die beiden größten Münchner Fußballvereine sehr betroffen reagiert. Der TSV 1860 sagte sein für Sonntag geplantes Fanfest ab.

Nach den tödlichen Angriffen von München haben die beiden größten Fußballvereine der bayerischen Landeshauptstadt mit großer Betroffenheit reagiert. Zweitligist 1860 München sagte sein für Sonntag geplantes Fanfest "aus Respekt gegenüber allen Opfern, ihren Angehörigen und allen Beteiligten" ab.

Rekordmeister FC Bayern legt vor dem Testspiel am Samstag bei der SpVgg Landshut eine Schweigeminute ein, beide Mannschaften werden zudem mit Trauerflor spielen. "Wir sind entsetzt über diese abscheuliche Tat", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge: "Wir sind in Gedanken bei allen Opfern und ihren Familien."

Am frühen Freitagabend hatte ein Angreifer in einem Schnellrestaurant und einem Einkaufszentrum im Norden Münchens mehrere Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt, bevor er sich offenbar selbst das Leben nahm.

Auch über den Nachrichtendienst Twitter drückten der FC Bayern und der TSV 1860 München ihre tiefe Trauer aus. Alle Entwicklungen und Neuigkeiten nach der Schießerei im OEZ in München lesen Sie hier.

dpa

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