Ein Joker schon weg

Bonus-Debatte: So verhöhnt "Der Postillon" den FC Bayern

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Die spielentscheidende Szene: Douglas Costa läuft auf Markus Feulner und bekommt den Elfmeter.

München - Der Elfmeter der Partie zwischen dem FC Bayern und dem FC Augsburg hat bundesligaweit für Aufregung gesorgt. Der Postillon erklärt wie es zur Fehlentscheidung kam.

Update für alle Postillon-Leser: Hier ist unsere Nacherzählung zum Nacherzählungs-Post. Viel Spaß. 

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"Das war eine katastrophale Fehlentscheidung", kommentierte Augsburg-Trainer Markus Weinzierl den spielentscheidenden Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Knut Kircher. Es war die 88. Minute und Douglas Costa dribbelt von rechts in den Strafraum und legt den Ball an Gegenspieler Markus Feulner vorbei. Der Brasilianer selbst lief jedoch nicht an Feulner vorbei, sondern auf den Augsburger auf und Kircher entschied auf Strafstoß. Thomas Müller verwandelt und der FC Bayern gewinnt 2:1 gegen den FC Augsburg. Der Unparteiische entschuldigte sich im Anschluss an die Begegnung für seine Fehlentscheidung.

So kam es zum Elfmeterpfiff - Der Postillon klärt auf

Doch das Satire-Portal Der Postillon klärt auf ironische Art und Weise auf, wie es zu diesem folgenschweren Elfmeterpfiff kam. Der Internetseite zufolge bekommt nur der FC Bayern, "als Aushängeschild der Bundesliga in Europa", seit 1972 pro Saison drei Elfmeter-Joker zugesprochen. Der sogenannte "Bayernbonus". Dass Bayern-Trainer Pep Guardiola den ersten Joker so früh in der Saison einsetzt werten dem Postillon zufolge "viele als Zeichen für den Leistungsdruck, unter dem die Mannschaft in Pep Guardiolas dritter Saison steht". 

Knut Kircher bezieht Stellung

Auch Kircher soll laut Postillon überrascht gewesen sein. Er wird wie folgt zitiert: "Grundsätzlich schreiben wir Schiedsrichter den Münchnern nicht vor, wann sie ihren Bayernbonus bei uns einlösen", erklärt der Schiedsrichter. "Aber gewundert habe ich mich schon, als Guardiola in der 85. Minute plötzlich zum vierten Offiziellen ging und den Elfmeter-Joker ausgespielt hat." Kircher erinnerte sich an die Fehlschüsse der Bayern-Spieler aus dem DFB-Pokal-Halbfinale der Vorsaison gegen Dortmund und kam seiner Sorgfaltspflicht nach. "Zum Glück habe ich den Elfmeterpunkt vor dem Spiel gemäß der neuen Richtlinien für Bayern-Partien auf Rutschfestigkeit untersucht."

Zwei 2er, ein 5er! Bayern zittert sich zum Derby-Sieg

Den ersten Joker hat der Katalane somit erfolgreich in Anspruch genommen. Laut dem Postillon verbleiben dem Bayern-Trainer noch zwei weitere Elfmeter-Joker, fünf fehlerhafte Abseitsentscheidungen auf Zuruf sowie die obligatorischen sieben Minuten Nachspielzeit, falls am 34. Spieltag noch ein Tor zur Meisterschaft fehlen sollte. 

Damit sollte dem historischen vierten nationalen Titel in Folge nichts im Wege stehen.

deu

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