Nach Inters 0:0 gegen Aufsteiger

Böse Kritik: "Shaqiri muss abspecken"

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"Kraftwürfel" Xherdan Shaqiri braucht bei Inter noch etwas Anlaufzeit.

Mailand - Weltmeister Lukas Podolski und der ehemalige Bayern-Profi Xherdan Shaqiri müssen nach dem torlosen Remis ihres Klubs Inter Mailand am Samstag gegen Empoli Kritik in den Medien hinnehmen.

„Podolski ist immer noch ein Fremdkörper der Mannschaft, und er ist auch nicht in Bestform. Man muss ihm jedoch Zeit geben, um sich einzuleben“, kommentierte die Gazzetta dello Sport nach der Nullnummer.

Lazio Rom, Klub von Weltmeister Miroslav Kose, verlor unterdessen das Verfolgerduell. Auch der zur Halbzeit eingewechselte WM-Rekord-Torschütze konnte die unnötige 0:1 (0: 1)-Heimniederlage gegen den Tabellendritten SSC Neapel nicht verhindern. Lazio beendete die Hinrunde mit 31 Punkten aus 19 Spielen.

Der argentinische Vizeweltmeister Gonzalo Higuain besiegelte mit seinem Treffer in der 18. Minute die Begegnung zugunsten der Gäste. Klose saß zu diesem Zeitpunkt trotz guter Kritiken nach dem 3: 1-Erfolg drei Tage zuvor im Pokal-Achtelfinale beim FC Turin, zu dem er einen Treffer beigesteuert hatte, noch auf der Bank.

Mit Kritik sparte derweil die Gazzetta auch nicht an Shaqiri, der in der 74. Minute Podolski ersetzte. „Er spielt nicht einmal 20 Minuten: Nichts von ihm zu melden“, urteilte die Gazzetta. „Podolski ist weich und abwesend, er setzt seine Gegner nicht wirklich unter Druck. Shaqiri muss ab sofort abspecken“, kommentierte die römische Tageszeitung La Repubblica.

„Das Spiel ist zwar mit einem Remis zu Ende gegangen, doch auf dem Spielfeld war nur Empoli zu sehen. Katastrophaler Inter-Sturm mit dem unscheinbaren Podolski zusammen mit Icardi und Palacio, schlecht auch die Abwehr“, schrieb der Corriere dello Sport.

„Der Staffellauf Podolski-Shaqiri trägt nicht zur Belebung einer lahmen Mannschaft bei, die noch ganz aufzubauen ist. Podolski zeigt zwar guten Willen, er wird von seinen Teamkollegen jedoch kaum unterstützt. Shaqiri zeigt zwar einige Blitze, seine Leistung genügt jedoch nicht, um einen fast perfekten Empoli in Schwierigkeiten zu versetzen“, analysierte Tuttosport.

Mit lediglich 26 Punkten nach 19 Spieltagen hinkt das Team von Trainer Roberto Mancini den Erwartungen nach wie vor weit hinterher.

sid

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