Regelverstöße beim CL-Spiel

Beleidigender Fan-Banner: Bayern straft Eltern ab

Dieses Banner, das Arsenal auf homophobe Weise beleidigen sollte, hat nun Folgen für die Eltern junger Bayern-Fans.

München - Ein Banner mit dem Schriftzug „Gay Gunners“ hat nach der UEFA-Strafe für den Rekordmeister nun auch Folgen für die vier verantwortlichen FC Bayern-Fans.

Fußball-Rekordmeister Bayern München zieht angesichts der Geldstrafe für das Fehlverhalten einiger Anhänger im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Arsenal (1:1) die Verursacher zur Verantwortung.

Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer Mittwochsausgabe berichtet, haben sich die Eltern der vier jungen Bayern-Fans, die am 11. März ein als homophob kritisiertes Banner hochgehalten hatten, zur Beteiligung bereit erklärt. Demnach vereinbarten sie bei einem Treffen mit Klub-Vertretern die Zahlung von je 2000 Euro. Die Jugendlichen hatten ein Plakat mit dem Schriftzug „Gay Gunners“ in die Kameras gehalten. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) belegte die Münchner daraufhin mit einem Zuschauer-Teilausschluss, im Viertelfinal-Rückspiel gegen Manchester United (3:1) blieb Block 124 auf dem Unterrang der Gegentribüne geschlossen. Dazu mussten die Bayern 10.000 Euro Strafe zahlen. Der Klub beziffert den Schaden, der dem Verein durch die Fans entstand, auf 150.000 Euro.

sid

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

FCB sucht Flügelflitzer: Weltmeister empfiehlt Talent aus der Bundesliga
FCB sucht Flügelflitzer: Weltmeister empfiehlt Talent aus der Bundesliga
Uli Hoeneß: Das war seine legendäre Wutrede bei der JHV
Uli Hoeneß: Das war seine legendäre Wutrede bei der JHV
Goretzka-Wechsel: Statt Bayern doch nach Spanien?
Goretzka-Wechsel: Statt Bayern doch nach Spanien?
Gnabry-Leihe zu Hoffenheim: „Vielleicht wird sie verlängert“
Gnabry-Leihe zu Hoffenheim: „Vielleicht wird sie verlängert“

Kommentare