2019 wird „Jahr des Neubeginns“

Zeitenwende im DFB-Team: Darum verzichtet Löw künftig auf Trio des FC Bayern

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Macht auch vor großen Namen nicht halt: Joachim Löw setzt auf einen Umbruch in der Nationalmannschaft.

Joachim Löw will im DFB-Team den großen Umbruch einleiten. Darum verzichtet der Bundestrainer künftig auf drei langjährige Säulen der Mannschaft, die auch beim FC Bayern zusammen spielen.

München - Jogi-Hammer für drei Bayern-Stars! Der deutsche Bundestrainer plant in Zukunft ohne die drei Weltmeister Thomas Müller (29), Mats Hummels (30) und Jerome Boateng (30). Das teilte Löw den Betroffenen am Dienstag bei einem persönlichen Gespräch in München mit.

Jogi erklärte: „2019 ist für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft das Jahr des Neubeginns. Es war mir ein wichtiges Anliegen, den Spielern und Verantwortlichen des FC Bayern meine Überlegungen und Planungen persönlich zu erläutern.“ Auch Nationalelf-Manager Oliver Bierhoff und Co-Trainer Marcus Sorg sollen bei dem Gespräch dabei gewesen sein.

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Löw will Nationalteam „ein neues Gesicht geben“

Laut Löw ist es nun an der Zeit, „die Weichen für die Zukunft zu stellen. Wir wollen der Mannschaft ein neues Gesicht geben. Ich bin überzeugt, dass das nun der richtige Schritt ist.“ Ab sofort stehen in der Defensivzentrale also Spieler wie Niklas Süle (23), Jonathan Tah (23), Thilo Kehrer (22), Matthias Ginter (25) und Antonio Rüdiger (26) im vollen Fokus. 

Beim WM-Debakel in Russland bekam das Weltmeister-Duo Hummels/Boateng in der ersten Partie gegen Mexiko (0:1) noch Löws Vertrauen. Auch nach dem Vorrunden-Aus baute Jogi noch auf sein Titel-Gespann von 2014. Sowohl beim 0:0 gegen Frankreich als auch beim 0:3 in den Niederlanden durften die Bayern-Verteidiger ran. Die Pleite in Amsterdam wird der letzte gemeinsame Auftritt im DFB-Trikot bleiben.

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Weltmeisterliches Abwehrduo: Jerome Boateng (l.) und Mats Hummels waren beim Titel 2014 zwei ganz wichtige Spieler.

Boateng reagiert bei Instagram auf Ende seiner DFB-Karriere

Boateng schrieb bei Instagram: „Ich bin traurig über diese Nachricht, weil es für mich immer das Allergrößte war, mein Land zu repräsentieren. Dennoch respektiere ich den neuen Kurs und habe Verständnis für die Entscheidung des Bundestrainers.“ Der 30-Jährige weiter: „Ich bin davon überzeugt, dass ich weiterhin auf höchstem Niveau spielen kann und werde das auch in Zukunft zeigen.“

Besonders bitter dürfte Löws Entscheidung für Müller sein. Der Offensivmann hat nicht nur in der Nationalmannschaft an Bedeutung verloren, auch sein Stand beim FCB ist kein leichter. Bei den Länderspielen gegen Serbien (20. März) und in den Niederlanden (24. März) wird das Münchner Trio erstmals nicht mehr dabei sein. Eine lange Reise endet! Müller gab sein Debüt am 3. März 2010, machte 100 Spiele (38 Tore). Hummels kam seit dem 13. Mai 2010 auf 70 Partien (fünf Tore). Boateng lief ab dem 10. Oktober 2009 76-mal fürs DFB-Team auf (ein Tor).

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Bundestrainer Joachim Löw hat mir heute in einem aufrichtigen Gespräch mitgeteilt, dass ich nicht weiter Teil des DFB-Teams sein werde, er in Zukunft jungen Spielern die Bühne bieten möchte und besonders im Hinblick auf die anstehenden Turniere der Mannschaft ein neues Gesicht geben möchte. Ich bin traurig über diese Nachricht, weil es für mich immer das Allergrößte war, mein Land zu repräsentieren. Dennoch respektiere ich den neuen Kurs und habe Verständnis für die Entscheidung des Bundestrainers. Ich war selbst jung und darauf angewiesen, dass mir ältere Spieler Platz machen. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass ich weiterhin auf höchstem Niveau spielen kann und werde das auch in Zukunft zeigen. An die Zeit im DFB-Team werde ich immer mit großer Freude zurückblicken. Ich war immer extrem stolz, das Trikot der Nationalmannschaft tragen zu dürfen und werde vor allem den Sommer 2014 nie vergessen. Dennoch hätte ich mir natürlich einen anderen Abschied für uns gewünscht. Viel Erfolg der Mannschaft für die Zukunft!

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jau

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