Jetzt ist er Nationalspieler

Bernat im tz-Interview: "Sie haben mich im Dunkeln gelassen"

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Ist jetzt spanischer Nationalspieler: Bayern-Linksaußen Juan Bernat.

München - Bayern-Linksaußen Juan Bernat ist jetzt auch spanischer Nationalspieler. Am Donnerstag feiert er in der Slowakei sein Debut – davor nahm er sich noch Zeit fürs tz-Interview.

Elf Spiele, elf Einsätze – und jetzt beruft ihn auch noch Spaniens Nationalelf. Für Bayern-Linksaußen Juan Bernat könnte es derzeit nicht besser laufen. Am Donnerstag feiert er in der Slowakei sein Debut für die Selección – davor nahm er sich noch Zeit fürs tz-Interview.

Herr Bernat, Glückwunsch zur Nominierung!

Bernat: Vielen Dank, ich bin einfach nur überglücklich über diese einmalige Chance. Ich denke, es ist der Lohn für meine Arbeit in den letzten Wochen. Jetzt will ich natürlich daran anknüpfen und weiter hart an mir arbeiten.

Wie haben Sie es erfahren?

Bernat: Das war am Freitag vor dem Training! Auf meinem Handy habe ich eine Gruppe, in der ich mit meiner Familie in ständigem Austausch bin. Mein Bruder hat es als Erster erfahren und sofort in die Gruppe geschrieben. Als ich es gelesen habe, konnte ich es erst kaum glauben.

Glauben Sie, dass auch Ihr Wechsel zu den Bayern mit der Berufung zu tun hat?

Bernat: Ich glaube nicht, dass das den Ausschlag dafür gegeben hat. Valencia gehört auch zu den Top-Klubs in Europa und hat jetzt einen tollen Start hingelegt. Ich glaube, dass es in allererster Linie der Preis für meine Arbeit ist.

Beim FC Bayern finden sich ja auch weitere spanische Nationalspieler. Haben Sie sich bei Javi Martínez, Thiago & Co. erkundigt, was jetzt alles auf sie zukommt?

Bernat: Ein bisschen habe ich sie schon ausgefragt. Ich wollte natürlich wissen, ob ich jetzt als Debütant irgendeinen komischen Tanz vorführen muss oder Ähnliches.

Und?

Bernat: Sie haben mich im Dunkeln gelassen.

Kein gutes Zeichen…

Bernat: Stimmt. Aber das Ganze ist für mich einfach nur ein Traum, da ist es egal, ob ich tanzen muss oder nicht.

Mittlerweile haben Sie sich ja auch hier beim FC Bayern in die Stammelf gespielt, sind auf links gesetzt. Fühlen Sie sich so weit wohl in München?

Bernat: Ich wusste, dass ich zu einem großen Klub komme, in dem große Konkurrenz herrscht. Aber ich wollte von Anfang an fighten und mir einen Platz in der Mannschaft erarbeiten, was mir bislang auch gut gelungen ist. Hinzu kommt, dass wir Erster sind – ich bin also in wirklich jeder Hinsicht überglücklich!

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Interview: lop

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