Heynckes-Nachfolger gesucht

Neue Gerüchte um Tuchel: Hat sich Brazzo bei Zorc erkundigt?  

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Jupp Heynckes und Thomas Tuchel: Folgt der Ex-BVB-Coach auf den aktuellen Bayern-Trainer?

Noch immer steht nicht fest, wer am der kommenden Saison Trainer beim FC Bayern wird. Angeblich soll sich Brazzo beim BVB wegen Thomas Tuchel erkundigt haben.

News vom 14. März 2018

Auch wenn Jupp Heynckes zuletzt mit seinen Äußerungen für Verwirrung sorgte, dürfte wohl klar sein, dass er in der kommenden Saison nicht Trainer des FC Bayern sein wird. Seinen Nachfolger hat Heynckes quasi ja auch schon empfohlen, zumindest traut der Trainer-Oldie Thomas Tuchel das Amt an der Säbener Straße zu. 

Wenn man nun Berichten den Sportbild Glauben schenken darf, soll sich FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic bei BVB-Manager Michael Zorc wegen Thomas Tuchel erkundigt haben. In diesem Gespräch soll Zorc Tuchel große Trainer-Qualität attestiert haben, allerdings wies er auch auf dessen Probleme mit der BVB-Klubführung um Hans-Joachim Watzke hin. Ein Grund für die Bayern nicht zuzuschlagen? 

Dass Tuchel nicht der Favorit von Uli Hoeneß ist, zeichnete sich in den letzten Wochen immer mehr ab. Allerdings soll der FCB-Präsident intern zuletzt gesagt haben, dass er nicht gegen Tuchel, sondern vielmehr für einen weiteren Verbleib von Heynckes sei. 

Allerdings fanden wohl aktuell auch noch keine konkreten Verhandlungen mit dem ehemaligen BVB-Coach statt. 

Tuchel und Hoeneß - kann das überhaupt gut gehen? Fakt ist, dass sich die beiden in Tuchels erstem Sabbat-Jahr 2015 in München getroffen und sich erstmals beschnuppert hatten.  

News vom 03. Februar 2018

Auch für Ex-FCB-Spieler Marcell Jansen ist Tuchel der geeignete Mann als Nachfolger für Jupp Heynckes beim FC Bayern. "Er ist ein sehr guter Trainer, der genug Handwerkszeug für einen Job bei Bayern mitbringt", sagt Jansen bei Sport 1

Auch wenn Tuchel nachgesagt wird, dass er nicht einfach sei, traut der Jansen dem Ex-BVB-Coach ein Engagement beim Rekordmeister zu: "Er ist auch von seiner Interpretation des Fußballs angelehnt an Pep Guardiola. Man sagt ihm zwar nach, ein schwieriger Charakter zu sein, aber er ist noch jung genug, um in der Sozial-Kompetenz noch reifen zu können." 

So sei er in den vergangenen Jahren "auch menschlich gereift" und zudem "aber immer noch ein junger Trainer. Aufgrund seiner Persönlichkeit würde ich nicht ausschließen, dass er zu Bayern kommt. Vieles würde Sinn machen und es ist für mich absolut nachvollziehbar, dass sein Name bei Bayern fällt."

News vom 11. Januar 2018

Ein Befürworter von Thomas Tuchel als Nachfolger von Jupp Heynckes ist auch Bayern-Legende Bastian Schweinsteiger. Der 33-Jährige nannte den ehemaligen BVB-Coach als seinen persönlichen Favoriten.

News vom 3. Dezember 2017

Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat sich am Samstag bei Sky zur Trainersuche des FC Bayern geäußert und dabei den Zeitplan des Rekordmeisters offenbart. „Ende Januar, Anfang Februar werden wir schon etwas bekanntgeben. Da müssen wir langsam schauen, wer Trainer wird“, erklärte der Bosnier.

Ob er damit einen versteckten Hinweis gegeben hat? Wenn die Bekanntgabe Anfang des nächsten Jahres erfolgen soll, wird es sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht um einen Trainer handeln, der dann noch bei einem anderen Klub in Lohn und Brot steht. Zu negativ wäre das Echo bei dessen Noch-Arbeitgeber.

Von den immer wieder gehandelten Ralph Hasenhüttl, Julian Nagelsmann, Jürgen Klopp, Niko Kovac und Thomas Tuchel trifft diese Voraussetzung nur auf letzteren zu: Tuchel ist seit seiner Trennung von Borussia Dortmund im vergangenen Sommer arbeitslos. Lediglich noch für Jogi Löw, der ebenfalls hin und wieder wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wird, würde eine solche Verlautbarung wohl keine Schwierigkeiten bedeuten.

News vom 30. November 2017

Mit Jupp Heynckes und Karl-Heinz Rummenigge hat Thomas Tuchel zwei große Fürsprecher beim FC Bayern - daher ist die Personalie weiterhin hochaktuell an der Säbener Straße, berichtet die Sport Bild. Ein Hauptgrund, warum es nach der Trennung von Ancelotti nicht direkt mit einem Engagement klappte, war der Zeitpunkt: Mitten in der Saison, ohne eigene Vorbereitung und ohne Einfluss auf die Zusammenstellung des Kaders war Tuchel die sofortige Unterschrift wohl zu heikel, zumal sich der engagierte Trainer ein Sabbatjahr zum Durchschnaufen verordnet hatte. Doch kommenden Sommer fällt dieses Argument weg, Tuchel könnte sich bei einer Entscheidung für seine Person in Ruhe auf den anstrengenden Job in München vorbereiten und bereits im Vorfeld einige Strippen ziehen.

Doch die Bayern sollten nicht zu lange mit einer Entscheidung warten. Tuchel ist nicht nur in der Bundesliga, sondern beispielsweise auch in der Premier League begehrt. Der amtierende Titelverteidiger FC Chelsea ringt mit seinem italienischen Coach Antonio Conte derzeit um den Anschluss, liegt aber bereits elf Punkte hinter Tabellenführer Manchester City zurück. Eine Wiederholung des Meistertitels scheint unwahrscheinlich. Sollte man an der Stamford Bridge zu der Erkenntnis kommen, dass Conte nicht mehr der richtige Trainer für die Blues ist, könnte sehr schnell Bewegung in die Personalie Tuchel kommen - und der zögernde deutsche Rekordmeister eventuell in die Röhre gucken. 

Darum fiel Tuchel durch - Bayern mit spezieller Einschränkung bei Trainersuche

München - Egal, wen man fragt, sein Name wird immer genannt, wenn es um die Nachfolge von Jupp Heynckes als Trainer des FC Bayern München geht: Thomas Tuchel, bis vergangenen Sommer Trainer von Borussia Dortmund. Mit dem BVB wurde er in der vergangenen Saison Dritter in der Bundesliga und holte den DFB-Pokalsieg, dennoch trennten sich die Wege von Tuchel und Schwarzgelb.

Fachlich ist der taktik- und detailverliebte Coach über jeden Zweifel erhaben. Tuchel brachte den Dortmundern Ballbesitzfußball à la Pep Guardiola bei, entwickelte das Team im Gesamten und junge Spieler im Speziellen weiter. Beste Beispiele: Ousmane Dembele und Julian Weigl. Ein weiterer Pluspunkt: Der Schwabe spricht fließend Spanisch und ein bisschen Französisch.

Mehrfach wurde der 44-Jährige daher als Topfavorit auf das Heynckes-Erbe beim Rekordmeister genannt, zum Beispiel von der Sport Bild. Bereits vor der befristeten Rückkehr des Triple-Trainers war Tuchel (44) beim Rekordmeister als Nachfolger von Carlo Ancelotti im Gespräch gewesen. Nachdem Heynckes zum vierten Mal als Bayern-Coach vorgestellt worden war, hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge umgehend betont, dies sei keine Entscheidung gegen Tuchel gewesen. Schon im Frühjahr 2015 hatte sich FCB-Präsident Uli Hoeneß in München das erste Mal mit dem Übungsleiter getroffen, um über eine mögliche Zusammenarbeit zu sprechen.

Intensive und aufreibende Gespräche sollen die Münchner Alphatiere nach der Ancelotti-Trennung dazu gebracht haben, zunächst Abstand von der „Idee Tuchel“ zu nehmen. In einer Telefonkonferenz, der neben Rummenigge und Tuchel auch Vereins-Präsident  Hoeneß beiwohnte, hatte sich der Coach der Sport Bild zufolge nicht zu einer schnellen Zusage durchringen können. Das war wohl ziemlich befremdlich für das Selbstverständnis der beiden FCB-Bosse, die den Trainerposten beim Rekordmeister als einen der europaweit begehrtesten erachten und wohl von Tuchels Vorgehensweise irritiert waren.

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