Was tut sich da vor dem Stadion?

Neuer Anstrich, neue Sitze - aber auch vor der Allianz Arena laufen Bauarbeiten

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Auf 600 Metern erstreckt sich die Esplanade von der U-Bahn-Brücke zu den Stadiontoren.

Während der Fußball-WM 2018 wurde und wird an der Allianz Arena gebaut. Doch auch vor dem Stadion des FC Bayern tut sich etwas. Wir haben nachgefragt.

München - Seit Mitte Mai wird in der Allianz Arena geschraubt, gehämmert und gepinselt. Nachdem im Sommer 2017 schon die zwei größten Videoleinwände Europas und eine neue LED-Flutlichtanlage unter dem Dach platziert worden sind, verwandelt der FC Bayern sein Heimstadion nach dem Auszug des TSV 1860 in ein rotes Stadion. Mittlerweile sind das neue große FCB-Logo in der Nordkurve und der „FC Bayern München“-Schriftzug auf der Gegentribüne fertiggestellt, der Mittelrang ist fast komplett neu rot bestuhlt und die Treppenaufgänge in rot gestrichen. Nun fehlen eigentlich nur noch die roten Sitze für den „Mia san Mia“-Schriftzug auf dem Unterrang der Haupttribüne.

Der Mittelrang der Arena ist schon fast komplett rot, das Bayern-Logo fertig.

Doch nicht nur im WM-Stadion von 2006 wird gearbeitet, auch davor sind noch einige Arbeiten im Gange. Beim Blick auf die Bilder der Arena-Webcam auf der Esplanade sind deutlich Bauzäune und Container zu sehen. Was wird dort gemacht? Wir haben direkt bei der Stadion GmbH nachgefragt - und Antworten erhalten.

Allianz Arena: Bestimmte Abschnitte auf der Esplanade werden gepflastert

Auf der Esplanade vor der Arena werden Abschnitte gepflastert, da sich die Bepflanzung an einigen Stellen nicht halten konnte. Das betrifft offenbar vor allem Passagen rund um die beiden Kassencanyons am Stadionvorplatz. Gut möglich, dass diese bei Heimspielen des FC Bayern als Event-Fläche genutzt werden. Bei den anderen Flächen der Esplanade, die sich auf dem Dach des Parkhauses befindet, wird die Vegetation aufgewertet. Parallel werden die Wegränder saniert.

Auf der Arena-Esplanade mit auch gearbeitet, deutlich zu erkennen an den Bauzäunen, dem Bagger und dem Container.

Schon 2014 hatte der FC Bayern die durch die Fußball-WM länger andauernde Sommerpause der Bundesliga genutzt, um an der Allianz Arena zu arbeiten. Damals wurde ein komplett neuer Rasen sowie der Unterrang der Südtribüne mit Kombisitzen ausgestattet, mit denen sich die Bayern-Kurve in reine Stehplatz-Blöcke umwandeln lassen.

fw

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