Genesung schreitet gut voran

Neuer-Reha mit Eigenblut: Das steckt hinter der Therapie

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Beste Laune unter Palmen: Maunel Neuer in Phuket.

Die Genesung von Manuel Neuer schreitet angeblich durch eine Eigenblut-Therapie gut voran. Die WM in Russland soll nicht in Gefahr sein. Einen genauen Zeitplan gibt es trotzdem noch nicht. 

München – Thailand im Februar, herrlich. Beste Reisezeit, strahlende Sonne, feinstes Essen – kurz gesagt: Genau der richtige Ort, um leere Energiespeicher wieder aufzufüllen. Auch Manuel Neuer sieht auf dem Bild, das er vor wenigen Tagen auf Instagram postete, aus wie der perfekte deutsche Urlauber. Badehose, Latschen, Kappe, da stimmt alles. Außer dass der Nationaltorhüter nicht primär vor Ort ist, um die Sonne zu genießen. Sondern um abseits des eisigen Winters an seinem Comeback zu feilen.

Die Flucht aus Deutschland – öffentlich zunächst als schlechtes Zeichen im Heilungsverlauf interpretiert – passt in den Reha-Verlauf. Experten etwa sprechen davon, dass die medizinische Abteilung der Bayern dem 31-Jährigen endlich die nötige Zeit gebe, die der schon lange lädierte und im Spätsommer operierte Fuß brauche. Die Bayern nennen keinen konkreten Zeitpunkt eines möglichen Comebacks mehr. Ob Neuer in der Bundesliga oder der Champions League noch zum Einsatz kommen wird, ist nicht sicher. Immerhin aber gehen alle Beteiligten von einer WM-Teilnahme im Sommer aus.

Medienbericht: Eigenblut-Therapie hat gut angeschlagen

„Über einen Plan B machen wir uns keine Gedanken“, sagte DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke nun der „Bild“ und erinnerte an die WM in Brasilien, vor der sich Neuer an der Schulter verletzt hatte und später trotzdem überragte. Die aktuelle Verletzung freilich ist mit der Blessur von damals nicht zu vergleichen. Die Fortschritte aber stimmen optimistisch. Wie die „Bild“ berichtet, soll die im November und Dezember durchgeführte Eigenblut-Therapie sehr gut angeschlagen haben.

„ACP“ heißt die Behandlung mit Spritzen, bei der Blutplasma injiziert wird. Das Immunsystem an der betroffenen Stelle wird so gestärkt, die Genesung schreitet schneller voran. Der linke Mittelfußknochen ist bei Neuer nun angeblich so stabil zusammengewachsen, dass ein erneuter Bruch so gut wie ausgeschlossen werden kann.

Schon vor zwei Wochen sah man Neuer ganz gemütlich durch die Allianz Arena spazieren, leichtes Traben ist gewichtsreduziert möglich. Wenn medizinisch keine Bedenken mehr bestehen, wird es vor allem wichtig sein, den Kopf auf die Extrembelastungen einzustellen, dem eigenen Körper zu vertrauen. Auch deshalb tut eine Auszeit in Thailand sicher gut.

Und ein Detail zeigte Neuers Foto ja auch noch: Daumen hoch! 

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