Vier oder fünf deutsche Starter

Anstoßzeiten, Preisgelder, Starter: Das ändert sich in der Champions League

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Um ihn geht‘s: Der Henkelpott ist die begehrteste Trophäe im Vereinsfußball.

Die Champions League wird zur Saison 2018/2019 leicht reformiert. Künftig gibt es zwei feste Anstoßzeiten und mehr fixe Starter. Wir zeigen die wichtigsten Neuerungen für den FC Bayern.

München - Den Meistertitel sollte der FC Bayern aller Voraussicht nach im März eintüten. Aufgrund des nah zusammenliegenden „Verfolgerfeldes“ - zwischen Platz zwei und sechs beträgt der Abstand derzeit drei Zähler - wird auch die erneute Qualifikation für die Champions League noch zwei bis drei Wochen auf sich warten lassen. Die nun von der UEFA offiziell verkündeten Neuerungen zur kommenden Königsklassen-Saison werden die Roten dennoch keinesfalls kalt gelassen haben.

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Die wichtigste Änderung aus Sicht des Rekordmeisters: Es gibt künftig zwei Anstoßzeiten. Statt wie bislang um 20:45 Uhr ertönt der Anpfiff in der Allianz Arena damit entweder bereits um 18:55 Uhr oder erst um 21 Uhr. Neu ist auch die Zusammenstellung des 32er-Feldes. Waren bislang 22 Klubs fest qualifiziert, stehen künftig schon 26 Vereine fix in der Gruppenphase. Neben dem Titelverteidiger sowie dem Europa-League-Champion lösen die ersten vier Teams der vier besten europäischen Ligen (Primera Division, Bundesliga, Premier League und Serie A), die Top-Duos aus den beiden im UEFA-Ranking folgenden Ligen (Ligue 1, Premier Liga aus Russland) sowie die Meister aus den auf den Plätzen sieben bis zehn geführten Ligen (Liga NOS aus Portugal, Premier-Liga aus der Ukraine, Jupiler League aus Belgien und Süper Lig aus der Türkei) die direkten Tickets.

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Höchstens fünf Teilnehmer aus einem Land

Sollten einer oder beide Europacup-Sieger bereits über die Liga seinen Startplatz sicher haben, kämen der Meister der elftbesten Liga (HET Liga) aus Tschechien und/oder der Dritte der fünftbesten Liga (Ligue 1) als Nachrücker in Frage. Es darf jedoch kein Verband mehr als fünf Champions-League-Teilnehmer stellen. Das könnte aus deutscher Sicht interessant werden, sollte Borussia Dortmund oder RB Leipzig die Europa League gewinnen, die Bundesliga aber nicht unter den ersten vier Klubs abschließen. Ansonsten wird Deutschlands Eliteliga bis auf Weiteres von einem Quartett vertreten.

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Was dem FC Bayern entgegenkommt: Der für die Aufteilung auf die Lostöpfe zu Rate gezogene Klub-Koeffizient wird nur noch über die eigene Bilanz des Vereins und nicht mehr anteilig über den Wert des Nationalverbandes berechnet. Dabei werden auch Punkte für frühere Europapokalerfolge vergeben. Aktuell liegt der FCB auf Rang zwei hinter Real Madrid. Ebenfalls top für die Roten: Bei der Verteilung der Preisgelder sollen sportliche Leistungen besser belohnt werden. Neben der Antrittsprämie werden die individuellen Klub-Koeffizienten, eben die Leistungen sowie der Marktanteil berücksichtigt.

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CL-Finale steigt am 1. Juni 2019 in Madrid

Mittlerweile hat die UEFA auch die Termine der kommenden Champions-League-Saison verkündet. Der erste Gruppenspieltag steigt am 18. und 19. September, die Vorrunde endet am 11. und 12. Dezember. Das Achtelfinale startet am 12. und 13. Februar 2019, der Henkelpott wird am 1. Juni 2019 im Madrider Estadio Metropolitano vergeben.

Termine der Champions League 2018/2019 im Überblick

Spielrunde

Datum

1. Gruppenspieltag

18./19. September 2018

2. Gruppenspieltag

2./3. Oktober 2018

3. Gruppenspieltag

23./24. Oktober 2018

4. Gruppenspieltag

6./7. November 2018

5. Gruppenspieltag

27./28. November 2018

6. Gruppenspieltag

11./12. Dezember 2018

Hinspiele Achtelfinale

12./13. & 19./20. Februar 2019

Rückspiele Achtelfinale

5./6. & 12./13. März 2019

Hinspiele Viertelfinale

9./10. April 2019

Rückspiele Viertelfinale

16./17. April 2019

Hinspiele Halbfinale

30. April/1. Mai 2019

Rückspiele Halbfinale

7./8. Mai 2019

Finale

1. Juni 2019 (Estadio Metropolitano in Madrid)

mg

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