FC Bayern Amateure wollen oben mitspielen

Nico Feldhahn über die Stadtrivalität: „Diesen Kampf habe ich meistens gewonnen“

Nico Feldhahn spielt in der kommenden Saison mit dem FC Bayern II in der Regionalliga. Der Aufstieg sei nicht das Ziel, sagt er.
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Nico Feldhahn spielt in der kommenden Saison mit dem FC Bayern II in der Regionalliga. Der Aufstieg sei nicht das Ziel, sagt er.

Nico Feldhahn gehört zu den älteren Spielern der Amateure des FC Bayern München. Dass das nicht unbedingt ein Nachteil ist, erklärt er in einem Interview.

München - In München gibt es oft nur „Rot“ oder „Blau“. In der ländlicheren Gegend ist das schon häufiger der Fall. So auch in dem Dorf, in dem Nico Feldhahn, Kapitän der Bayern-Amateure, groß geworden ist, wie er in sagt. „Als Bayern-Fan musste man sich dann immer wieder mit den anderen batteln, aber zum Glück war der FC Bayern* ja immer vor den Löwen und deshalb habe ich diesen Kampf meistens gewonnen“, wird er in dem Interview auf der FC Bayern-Webseite zitiert.

Junge Spieler sollen sich bei den kleinen Bayern weiterentwickeln können - wenn sie auf dem Platz alles geben

In der kommenden Saison spielt Nico Feldhahn, der kürzlich seinen Vertrag beim Rekordmeister* verlängert hat, in der Regionalliga, also eine Liga unter dem TSV 1860 München. Ist es also das Ziel wieder in die 3. Liga aufzusteigen? Wie der Kapitän erklärt, gehe die Mannschaft immer aufs Feld, um zu gewinnen. Die Amateure möchten in der Regionalliga alle Spiele gewinnen und somit auf den oberen Tabellenplätzen mitspielen, so Feldhahn. „Nichtsdestotrotz, gerade weil sehr viele junge Spieler dabei sind, wäre es vermessen zu sagen, dass wir unbedingt aufsteigen müssen und das unser einziges Ziel ist“, betont der 34-Jährige. Auch die jungen Spieler sollen die Chance haben, sich in der Mannschaft weiterzuentwickeln - sofern sie auf dem Platz alles geben würden.

Doch Chancen könnten sich die FC Bayern-Amateure durchaus ausrechnen: „Wir werden diese Saison in den allermeisten Spielen wieder Favorit sein“, sagt Feldhahn. Jedoch bedeute das auch, von Spiel zu Spiel abliefern zu müssen. Die Fans der anderen Vereine würden sich auch schon freuen, dass der große FC Bayern komme und man die Talente begutachten könne. 

FC Bayern II: Feldhahn als erfahrener Spieler Leitfigur für die Jüngeren

Die Altersschere zwischen ihm und den anderen Spielern in der zweiten Mannschaft werde jedes Jahr größer, sagt Feldhahn. Ein Nachteil sei das aber nicht. Denn wichtig sei vor allem, das zu verkörpern, was der Trainer* einfordere. Feldhahn wisse genau, auf was es im Fußball ankommt und könne es deshalb auch den jüngeren Spielern in jedem Training vorleben. Und doch müsse er im Training weiterhin sein Bestes geben, damit er Spielern, die aus der Jugend kommen, zeigen zu können, „was Herrenfußball ist und vorzuleben, was in jedem einzelnen Spiel auf sie zukommen wird.“ (ff) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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