Thomas Tuchel ist nicht mehr Trainer von Borussia Dortmund

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FCB bringt Verlegung in die Arena ins Spiel

War es das letzte Derby im Grünwalder Stadion?

München - War das kleine Derby zwischen Bayern II und 1860 II am Ostermontag das letzte auf Giesings Höhen? Der FCB bringt eine künftige Verlegung in die Allianz Arena ins Spiel.

Bengalos, Leuchtraketen, Schlägereien, Beleidigungen: 1200 Polizisten waren am Ostermontag rund um das kleine Derby in der Regionalliga zwischen dem FC Bayern II und dem TSV 1860 II im Einsatz. Das war auch bitter nötig. Denn: Gut 2000 Bayern- sowie 1000 Löwen-Fans mussten getrennt voneinander zum Grünwalder Stadion eskortiert werden (wir berichteten). Am Tag nach dem Spiel werden jetzt aus dem Umfeld des FC Bayern Stimmen laut, zukünftige Derbys in die Arena zu verlegen.

Polizei-Vizepräsident Robert Kopp (l.), Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge.

Mit einer solchen Verlegung könnten die teils verfeindeten und extrem aggressiven Fan-Gruppen effektiver kontrolliert werden als dies im Umfeld des Grünwalders möglich sei. Am Dienstag hat sich deshalb auch Bayern-Boss Karlheinz Rummenigge bei Münchens Polizeivizepräsident Robert Kopp gemeldet: „Herr Rummenigge kündigte an, dass er alle Beteiligten an einen Tisch laden möchte.“ Zu Gesprächen über die Zukunft der Derbys sind auch die Löwen bereit. „Wir stehen einem solchen Ansinnen grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber“, sagte Pressesprecher Thomas Blazek zur tz.

Trotz des aus Sicht der Polizei erfolgreichen Einsatzes übt Robert Kopp nämlich Kritik: „Auch Polizeieinsätze haben ihre Grenzen. Jetzt stehen die Vereine in der Verantwortung.“ Es sei vor allem besorgniserregend, dass zwischen den Fan-Lagern blanker Hass herrsche.

Großer Zirkus rund ums kleine Derby: Beim Risikospiel im Grünwalder waren 1200 Polizisten im Einsatz.

Schon Stunden vor dem 1:0-Sieg der Bayern hatten sich am Ostermontag die FCB-Fans im Tal in der Innenstadt versammelt. Gegen 11.30 Uhr marschierten rund 2000 Anhänger von hier aus zum Sendlinger Tor. Dabei wurden mehrfach Bengalos gezündet, weshalb der Zug kurzzeitig von den Einsatzkräften angehalten werden musste. Zeitgleich trafen sich 800 Anhänger des TSV 1860 am sogenannten „Grünen Spitz“ in Giesing zu einem Fanmarsch. Auch hier zündeten Fans wiederholt Pyrotechnik. Auch während des Spiel wurden etliche Bengalos abgefackelt. Insgesamt nahm die Polizei zwölf Fans aus beiden Lagern vorübergehend fest.

JAM, LOP, LK

Bilder rund ums Derby: Rotes Tal, blaues Giesing

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Rubriklistenbild: © Christina Pahnke / sampics

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