So hat er sich seinen Monaco-Start nicht vorgestellt

Corona-Schock für Kovac: Ex-Bayern-Coach darf nicht mehr trainieren - Verein gibt Statement dazu ab

Niko Kovac trainiert die AS Monaco.
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Niko Kovac darf wegen eines positiven Covid-Tests nicht mehr an der Seitenlinie stehen.

Niko Kovac ist neuer Trainer der AS Monaco und verpflichtete kurzerhand einen Bundesliga-Star. Nun wurde er positiv auf das Coronavirus getestet.

Update vom 5. September, 14.10 Uhr: Seit Juli erst ist Niko Kovac Trainer bei der AS Monaco. Jetzt darf er vorerst nicht mehr an der Seitenlinie stehen - er wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das berichtet die französische Zeitung L‘Equipe.

Neben Kovac soll auch ein Spieler betroffen sein - Torhüter Benjamin Lecomte. Beide zeigten keine Symptome und befinden sich in Quarantäne. Beim Testspiel der Monegassen bei OGC Nizza fehlten sie.

Der Verein bestätigte in einer Meldung die beiden Fälle, nannte aber keine Namen. Es bestehe kein Grund zur Sorge. Momentan leitet Niko Kovacs Bruder Robert das Training. Er wurde negativ getestet. Auch bei Liga-Konkurrent PSG waren vor Kurzem drei Spieler positiv getestet worden - darunter Superstar Neymar. Kovac verriet kürzlich in einem Interview, wieso er sich einen Anteil am Triple-Sieg des FC Bayern zuschreibt.

Offiziell! Niko Kovac wildert in der Bundesliga - und holt ehemaligen Münchner nach Monaco

Update vom 2. September: Ex-Bayern-Trainer Niko Kovac krempelt nach seinem Amtsantritt beim AS Monaco die Mannschaft kräftig um. Jetzt holte er einen Bundesliga*-Star ins Fürstentum. Kevin Volland wechselt von Bayer Leverkusen* nach Monaco. Der Transfer ist bereits offiziell.

Volland wurde beim TSV 1860 München ausgebildet und spielte vier Jahre für die Löwen. Danach führte sein Weg über die TSG Hoffenheim* zur Werkself. Kovac gelang ein echtes Schnäppchen: Die Ablöse des Stürmers liegt bei rund 15 Millionen Euro, zehn Millionen unter seinem Marktwert.

Aktuell befindet sich die Bundesliga offenbar in einem kleinen „Summer Sale“, den es laut Ansage Karl-Heinz Rummenigges beim FC Bayern* nicht geben wird. Neben Volland wechselten auch Gian-Luca Waldschmidt (Benfica Lissabon) und Philipp Max (PSV Eindhoven ins Ausland. Der Mega-Wechsel von Kai Havertz zum FC Chelsea steht kurz bevor. Einige Fans sind kein Freund dieser Entwicklung.

Es gibt aber auch erfreuliche Nachrichten für alle deutschen Fußball-Fans: Eine beliebte Sendung läuft bald im Free-TV*.

FC Bayern: Hansi Flick löste Kovac furios ab - aber bleibt bescheiden

Update vom 13. August: Hansi Flick ist seit Anfang November Cheftrainer beim FC Bayern München*. Pikant: Der 55-Jährige stieg vom Co-Trainer zum Chef auf und verdrängte somit letztlich seinen Vorgänger Niko Kovac aus dem Amt. Flick steht erstmals in seiner Karriere bei einem Bundesligisten in der Verantwortung. Trotz dieser fehlenden Erfahrung führte er die Bayern souverän zum Double aus Meisterschaft und Pokalsieg und hat jetzt das Triple beim Finalturnier der Champions League* vor Augen. Trotz dieser enormen Erfolge blieb der Weltmeister immer bescheiden.

Flick lässt aufhorchen: Telefongespräch mit Kovac

Flick verriet jetzt in der Sport Bild, dass er mit seinem ehemaligen Chef immer noch in Kontakt sei. Kürzlich soll sogar ein Telefongespräch stattgefunden haben. Niko Kovac hat mit dem AS Monaco einen neuen Verein gefunden und Flick griff zum Hörer. „Wir haben nach wie vor Kontakt, haben nach seiner Unterschrift auch telefoniert“, sagte Flick.

Die Umstände über seinen Aufstieg vom Co zum Chef scheinen Flick nach wie vor zu beschäftigen. Er wählt nun versöhnliche Worte. „Ich bin Niko dankbar, dass er mich zum FC Bayern geholt hat. Wir beide können gut damit umgehen, wie es gekommen ist - auch wenn wir das nicht erwartet hätten“, blickt Flick zurück. Für die Zukunft gibt er seinem Vorgänger noch nette Abschiedsworte mit auf den Weg: „Ich wünsche ihm und seinem Bruder Robert das Allerbeste.“

Dass Flick nicht nur lieb sein kann, machte der 55-Jährige zuletzt erst deutlich. Der FCB-Coach fordert neue Spieler.*

Erstmeldung vom 6. August: München - Am Ende sollte es nicht mehr sein. Anfang November 2019 gingen Trainer Niko Kovac und der FC Bayern München getrennte Wege, nach einer vorherigen Negativserie, wie sie heute kaum vorstellbar ist.

Niko Kovac holte mit dem FC Bayern München das Double

Zuvor hatte der kroatische Coach mit den Bayern das Double aus deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal gewonnen. Aber: Offenbar hatte er beim deutschen Rekordmeister* dann die Kabine nicht mehr im Griff. Jetzt hat sich Kovac in einem Interview über seine Zeit an der Säbener Straße geäußert.

„Ich habe verstanden, was passiert ist, und es wird mir nutzen“, sagte er der französischen L‘Équipe: „Man kann nicht alle glücklich machen.“ Kovac unterschrieb vor Kurzem einen Vertrag bei der AS Monaco, er soll die stolzen Monegassen in der Ligue 1 wieder nach oben führen.

Niko Kovac spricht über seine Zeit als Trainer des FC Bayern München

Während seiner Zeit beim FC Bayern* habe er gelernt, „dass der Druck in München sehr groß ist“, erzählte er weiter und meinte über die Zusammenarbeit mit seinen damaligen Spieler: „Wenn du nicht spielst, bist du unglücklich. Und wenn du ein Star bist und nicht spielst, bist du sehr unglücklich und der Stress für den Trainer ist noch größer.“

Als er gefragt wurde, welcher Trainer ihn besonders geprägt habe, sagte er: „Giovanni Trapattoni war ein top Trainer und ein fantastischer Mensch, genau wie Ottmar Hitzfeld.“ Er schwärmte außerdem von Christoph Daum, einem einstigen Widersacher von FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß.

Ex-Bayern-Trainer Niko Kovac schwärmt von Christoph Daum

„Sein Spielverständnis hat eine neue Ära für Trainer eingeläutet, mit methodischen Trainingseinheiten. Alles war klar und strukturiert. Er hat von Psychologie gesprochen, er war ein Vorreiter“, meinte Kovac über Daum. Jetzt hat er selbst die Gelegenheit, sich in Monaco von Neuem zu beweisen. In der Bundesliga gibt es währenddessen eine kuriose Regel-Änderung. (pm) *tz.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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