Trainer will FCB flexibler aufstellen

Kovac fahndet nach weiterem Verteidiger für Bayern - das ist das Anforderungsprofil

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Dort hinten könnte ic noch einen gebrauchen: Niko Kovac würde es wohl begrüßen, wenn der FCB noch einen speziellen Akteur holen würde.

Wird der FC Bayern in diesem Sommer noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv? Niko Kovac jedenfalls soll nicht abgeneigt sein, es geht um einen speziellen Spielertypen.

München - Leon Goretzka kam ablösefrei aus Schalke, Serge Gnabry (aus Hoffenheim) und Renato Sanches kehrten nach einjähriger Leihe zurück. War es das mit den Transferaktivitäten des FC Bayern in diesem Sommer? Möglicherweise nicht, denn der neue Trainer des Rekordmeisters könnte noch gut einen speziellen Spielertyp für das System gebrauchen, dass er den Roten einimpfen will. Oder besser gesagt: für eines der Systeme.

Spielte der FC Bayern in den vergangenen Jahren vor allem in einem 4-1-4-1 oder 4-2-3-1, soll in Zukunft die Dreierkette an der Säbener Straße Einzug halten. Kovac liebt taktische Variationen, in Frankfurt bot er in der vergangenen Saison gar zehn verschiedene Grundformationen auf. Ein mögliches Kovac-System bei Bayern könnte ein 3-4-3 sein, in dem beispielsweise David Alaba und Joshua Kimmich auf den Flügeln nach vorne rücken, während in der Mitte Javi Martinez defensiv und Thomas Müller oder James offensiv die Fäden ziehen. Die defensive Dreierkette könnten somit Niklas Süle, Mats Hummels und Jerome Boateng bilden.

Kovac setzt „Defensiv-Sprinter“ - doch derzeit hat Bayern davon nur drei

Laut Sport Bild gab Kovac folgendes Credo ab: Wenn der Rekordmeister schon nicht so viel Geld in die Hand nimmt auf dem Transfermarkt wie die europäische Konkurrenz, müsse man diese eben taktisch überraschen. Er setzt dabei vor allem auch auf eine hohe Verteidigung und Schnelligkeit im Spiel, vor allem auf rasches Umschalten.

Niklas Süle (l.) und Jerome Boateng (r.) gelten als „Defensiv-Sprinter“, die Trainer Niko Kovac bevorzugt.

Das Problem hierbei: Mit Boateng, Süle und dem am Mittwoch wieder ins Training eignestiegene Alaba sind nur drei Verteidiger im Kader der Roten, die man als „Defensiv-Sprinter“ bezeichnen könnte. Laut Kicker soll der Trainer deshalb einer Verpflichtung eines weiteren schnellen Verteidigers nicht abgeneigt sein. Neben der Schnelligkeit wäre dabei die Flexibilität, in einer Dreier- und einer Viererkette spielen zu können, das oberste Anforderungsprofil. Der Grund: Kovac will künftig sogar während eines Spiels zwischen den beiden Formationen wechseln können.

Lesen Sie auch: Diese Probleme muss Kovac lösen, wenn er mit Bayern Erfolg haben will

Abgänge sind Voraussetzung für Neuverpflichtungen beim FC Bayern

Grundsätzlich aber soll der Kader noch verkleinert werden um zwei Akteure. Allerdings sollen bislang weder für den im Abseits geratene Juan Bernat noch für Jerome Boateng oder Arturo Vidal konkrete Angebote an der Säbener Straße eingetroffen sein. Abgänge sind aber wohl die Voraussetzung, dass der FC Bayern auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv wird, womit derzeit auch eine Verpflichtung von Frankfurts WM-Shootingstar Ante Rebic (noch) kein Thema ist.

fw

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