Spielte acht Jahre für den FCB

Niko Kovac „hat mir den Abschied verdorben“ - Bayern-Liebling mit heftigen Vorwürfen gegen Ex-Trainer

FC Nürnberg - FC Bayern München
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Von München nach Monaco: Niko Kovac ist inzwischen Trainer im Fürstentum.

Niko Kovac und der FC Bayern München - so ganz passte es nicht zwischen dem Kroaten und dem Rekordmeister. Nun offenbart ein Ex-Profi Details.

München - Nach seinen 13 Jahren als Bundesliga-Profi sprach Rafinha ausführlich über seine Erlebnisse mit den verschiedensten Trainern und kritisierte zwei seiner ehemaligen Vorgesetzten. Einem wirft er sogar vor, ihm seinen Abschied aus München verdorben zu haben.

FC Bayern: Ex-Profi Rafinha lästert über ehemaligen Bayern-Trainer - „Er hat mir den Abschied verdorben“

Das Ende der Saison 2018/19 war der Beginn eines personellen Umbruchs beim FC Bayern, große Stars verließen den Verein nach vielen Jahren und wurden beim letzten Saisonspiel mit einer Einwechslung geehrt. Mit 5:1 gewannen die Münchner gegen Frankfurt, Trainer Niko Kovac brachte beiden Stars Franck Ribéry und Arjen Robben ein letztes Mal zum Abschluss ihrer FCB-Laufbahn. Doch Rafinha, der acht Jahre bei den Bayern spielte und den Verein ebenso verließ, blieb über 90 Minuten auf der Bank, was ihn bis heute beschäftigt.

„Er hat mich nicht eingesetzt, ein letztes Mal für Bayern München, und er hat mir den Abschied verdorben“, meinte der 35-jährige Brasilianer im Podcast „Diz ai, Beca!“ über den heutigen Trainer der AS Monaco. Anstelle von Fan-Liebling Rafinha brachte Kovac Renato Sanches als dritten Spieler von der Bank, der Portugiese verließ den Verein nach zwei schwierigen Saisons in Richtung Lille und blieb den meisten Fans bis heute als Flop im Gedächtnis.

Der viermalige Seleção-Spieler sprach sich im Podcast ansonsten aber für Kovac aus, vor dem er „sehr viel Respekt“ habe. „Aber mich hat er nicht respektiert“, moniert Rafinha im Nachgang und lobt hingegen andere Trainer, unter denen er in der Bundesliga spielte. „Jupp Heynckes war einer der Besten, die ich je hatte“, meint der Profi, für den Pep Guardiola jedoch „der Beste“ war. Der Italiener Carlo Ancelotti sei für ihn hingegen „wie ein Vater“ gewesen.

FC Bayern: Ex-Verteidiger mit hartem Urteil gegen ehemaligen Trainer - „Bin wegen ihm gegangen“

Ein legendärer Bundesliga-Coach, der Rafinha bei seiner ersten Station in Deutschland trainierte, blieb ihm bis heute im Gedächtnis. Zwischen 2005 und 2010 spielte der Brasilianer in seiner ersten Auslandsstation für Schalke 04, in seiner letzten Saison war kein geringerer als der ehemalige Bayern-Trainer Felix Magath sein Übungsleiter. „Es war wie beim Militär, er hat gerne regiert“, erinnert sich Rafinha an ‚Quälix‘, wie Magath aufgrund seines harten Ausdauertrainings genannt wurde.

„Ich hatte Ärger mit ihm, ich bin wegen ihm gegangen. Als Trainer war er ein Biest, aber als Mensch war er schwach“, urteilt Rafinha über den Europameister von 1980. Der 332-fache Bundesligaspieler ist seit seiner Vertragsauflösung bei Olympiakos Piräus vereinslos und verweilt derzeit in Brasilien. (ajr)

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