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NRW-Justizminister wettert: "Extra-Wurst für Hoeneß"

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Uli Hoeneß
Uli Hoeneß wurde wegen Steuerhinterziehung im März zu drei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. © AFP

Düsseldorf - Wann geht Uli Hoeneß ins Gefängnis? Wenn es nach NRW-Justizminister Thomas Kutschaty geht, hätte der Ex-Bayern-Präsident schon längst die Haft antreten müssen.

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) hat für den wegen Steuerhinterziehung verurteilten früheren Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß einen schnellen Haftbeginn in der für ihn vorgesehen Anstalt in Landsberg gefordert. "Für alle gewöhnlichen bayerischen Gefangenen gilt der Vollstreckungsplan. Nur für Hoeneß nicht", sagte Kutschaty der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe).

Angriff auf Amtskollegen

"Sonst wäre er schon längst in der JVA Landsberg", sagte der SPD-Politiker. Kutschaty kritisierte die "Extra-Wurst" für Hoeneß. Er griff auch seinen bayerischen Amtskollegen an: "Uli Hoeneß soll angeblich keine Sonderbehandlung bekommen. Aber zugleich hat der bayerische Justizminister Bausback die Entscheidung, wo Uli Hoeneß seine Haftstrafe absitzen muss, zur Chefsache gemacht."

Rundgang durch Hoeneß-Gefängnis: Bilder

pm

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