Oliver Kahn - Sein Leben

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Oliver Kahn 1990 im Trikot des Karlsruher SC.

Der Titan verlässt die Fußballbühne: ein Überblick über eine der größten Torwart-Karrieren aller Zeiten.

Name:Oliver Rolf KahnGeboren am:15. Juni 1969Geboren in:KarlsruheGröße:188 cmGewicht:91 kgSchuhgröße:10,5Schulabschluss:Abitur (Studium der Wirtschaftswissenschaften nicht beendet)Familienstand:getrennt lebend, 2 KinderHobbys:Golf, Bücher lesenMotto:„Gib niemals auf“

Oliver Kahns Kindheit - Einblicke ins Familienalbum

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Stationen seiner Karriere

27. November 1987:Bundesliga-Debüt, 0:4 beim 1. FC Köln

10. November 1990:Halbzeit im Bundesliga-Spiel KSC gegen Bochum (1:2), KSC-Trainer Winfried Schäfer tauscht Torhüter Alexander Famulla gegen Kahn aus. Der KSC gewinnt (3:2), Kahn bleibt fortan im Tor.

11. September 1993:Im Pokalspiel gegen Mönchengladbach (3:5 n.V.) wird Kahn kurz vor der Pause von einer Kastanie am Kopf getroffen und anschließend in der 85. Minute vom Platz gestellt. Der KSC protestiert, erreicht ein Wiederholungsspiel – und verliert es (0:1).

3. November 1993:UEFA-Pokal, 2. Runde: Der KSC gewinnt mit Kahn gegen Valencia mit 7:0 (Hinspiel 1:3), scheitert erst im Halbfinale.

1. Juli 1994:Wechsel zum FC Bayern als Nachfolger von Raimond Aumann. Die Ablösesumme von 4,6 Millionen Mark ist Rekord für einen Torhüter.

23. Juni 1995:Erstes Länderspiel beim 2:1 gegen die Schweiz in Bern.

13. April 1996:Beim Spiel der Bayern beim VfB (1:0) packt Kahn Mitspieler Andreas Herzog am Kragen und schüttelt ihn durch. Der erste denkwürdige Auftritt.

3. April 1999:Spiel in Dortmund (2:2), Kahn springt erst in Kung-Fu-Manier fast Chapuisat ins Gesicht, dann „knabbert“ er an der Backe von Heiko Herrlich.

26. Mai 1999:Der Alptraum von Barcelona. Durch zwei Treffer in den letzten beiden Spielminuten verlieren die Bayern das Finale der Champions Leage gegen Manchester United (1:2).

12. April 2000:Im Laufe seiner Karriere wird „Gorilla“ Kahn mit Unmengen von Bananen beworfen, an diesem Abend trifft ihn beim Spiel der Bayern beim SC Freiburg (2:1) ein Golfball an der Schläfe. Kahn macht trotz Platzwunde weiter.

19. Mai 2001:Letzter Bundesliga-Spieltag beim HSV, nach dem Gegentor in der 90. Minute ist Schalke Meister. Kahn schreit die Bayern nach vorne („Noch vier Minuten, los jetzt, noch vier Minuten“). Andersson erzielt den Ausgleich zum 1:1, Bayern ist doch noch Meister, Kahn reißt die Eckfahne aus dem Boden.

23. Mai 2001:Champions-League-Endspiel gegen Valencia. Im Elfmeterschießen hält Titan Kahn die Versuche von Carboni und Pellegrino. Die Bayern gewinnen 5:4.

30. Juni 2002:Kahn, bester Torhüter und bester Spieler der WM (gewählt vor dem Finale) patzt im Endspiel gegen Brasilien, Deutschland verliert 0:2. Kahn sitzt minutenlang regungslos am Torpfosten.

10. April 2006:Kahn gibt bekannt, dass er trotz der Degradierung zur Nummer zwei der Nationalmannschaft an der WM 2006 teilnehmen wolle. Am 30. Juni 2006 spricht Kahn seinem Rivalen Jens Lehmann vor dem Elfmeterschießen im WM-Viertelfinale gegen Argentinien in Berlin Mut zu und drückt ihm die Hand. Das bringt Kahn bundesweit mehr Sympathie ein als alle seine sportlichen Erfolge.

8. Juli 2006:Rücktritt aus der Nationalmannschaft nach dem 3:1 gegen Portugal um Spiel um Platz 3 bei der WM. Kahn bestritt 86 Länderspiele, 49 davon als Kapitän.

5. Dezember 2006:100. Spiel in der Champions League (1:1 gegen Inter).

2. September 2007:535. Bundesliga-Einsatz beim 1:1 beim HSV, Rekord für Torhüter.

19. April 2008:Kahn wird zum sechsten Mal deutscher Pokalsieger – Rekord für einen Spieler.

17. Mai 2008:Kahn hält zum achten Mal die Meisterschale in den Händen – Rekord für einen Spieler.

2. September 2008: Geplantes Abschiedsspiel mit Bayern gegen die deutsche Nationalmannschaft.

Das Special zum Abschied des Torwart-Titans

Oliver Kahn - Das Abschluss-Interview: "Die WM war mein Jakobsweg"

Oliver Kahn - Sein Ex-Trainer erinnert sich

Oliver Kahn - Sein Abschied

Sportliche Bilanz (Stichtag 16. Mai 2008)

Vereine: Karlsruher SC (1975 bis 1994), FC Bayern (ab 1994).

555 Spiele in der Bundesliga (davon 128 für den Karlsruher SC, Debüt am 27. November 1987 beim 0:4 beim 1. FC Köln) – Rekord für einen Torhüter.

67 Spiele im DFB-Pokal – davon 10 für den Karlsruher SC.

107 Spiele in der Champions League.

33 Spiele im UEFA-Pokal – davon zehn für den Karlsruher SC.

86 Länderspiele – Debüt am 23. Juni 1995 beim 2:1 gegen die Schweiz, am 26. Januar 2002 beim 7:1 gegen Israel (Eigentor Kahn) erstmals Kapitän (insgesamt 49-mal), letztes Spiel am 8. Juli 2006 beim 3:1 gegen Portugal im „kleinen“ WM-Finale um Platz 3.

Sportliche Erfolge

Verein, national: 8-mal Deutscher Meister (1997, 1999 bis 2001, 2003, 2005, 2006, 2008 – Rekord für Spieler), 6-mal deutscher Pokalsieger (1998, 2000, 2003, 2005, 2006, 2008 – Rekord für Spieler), 6-mal Ligapokal-Sieger.

Verein, international: Weltpokalsieger 2001, Champions-League-Sieger 2001, UEFA-Pokal-Sieger 1996.

Nationalmannschaft: Europameister 1996 (ohne Einsatz), WM-Zweiter 2002, WM-Dritter (1 Einsatz) 2006.

Auszeichnungen

2-mal Deutschlands Fußballer des Jahres (2000, 2001).

3-mal Welttorhüter des Jahres (1999, 2001, 2002).

4-mal Europas Torhüter des Jahres (1999 bis 2001, 2002).

6-mal Deutschlands Torhüter des Jahres (1994, 1997, 1999 bis 2002).

Bester WM-Spieler 2002.

Bester WM-Torhüter 2002.

„Man of the Match“ im Champions-League-Finale 2001 gegen Valencia.

Silbernes Lorbeerblatt mit der Nationalmannschaft (2006).

Sonstiges

Vater Rolf bestritt als Mittelfeldspieler zwischen 1963 und 1965 elf Bundesliga-Spiele für den Karlsruher SC, Bruder Axel bestritt als Mittelfeldspieler in der Saison 1987/88 fünf Zweitliga-Spiele für den Karlsruher SC.

Die besten Sprüche

„Weiter, immer weiter.“

„Da ist das Ding.“Bei der Präsentation diverser Trophäen

„Eier, wir brauchen Eier.“Nach einer 0:2-Niederlage bei Schalke 04 auf die Frage, was den Bayern gefehlt habe

„Interviews von mir nach dem Spiel haben nur bedingte Zurechnungsfähigkeit.“

„Die Holländer sind vorne vom Feinsten bestückt.“Über die Qualitäten des niederländischen Teams

„Wenn der Oliver Kahn einen Furz lässt, dann wird der halt auch ewig aufgeblasen.“

„Ich hab die Liebkosungen gar nicht mitbekommen.“Nach einer kurzzeitigen Bewusstlosigkeit über die medizinische Erstversorgung per Mund-zu-Mund-Beatmung durch Kuffour

„Da muss man schon gucken, ob noch alles dran ist.“Nach einem Schuss in den Unterleib durch Viorel Ganea

„Wir brüllen beide so laut, dass wir uns über’s Spielfeld unterhalten können.“Über Torhüter-Kollege Peter Schmeichel

„Ich rotiere höchstens, wenn ich Opfer des Rotationsprinzips werde.“„Heute hätte ich meine Sporttasche ins Tor stellen können, dann hätten wir zwei Stück weniger gekriegt.“Nach dem 1:5 gegen England 2001

„Der Trainer hat gesagt, wir sollen uns am Gegner festbeißen. Das habe ich versucht zu beherzigen.“Zu seinem Biss an die Backe von Heiko Herrlich bei einem Spiel gegen Borussia Dortmund

„Ich dachte, der Torwart darf im Strafraum die Hände benutzen.“Nach einem „Treffer“ gegen Rostock, den er mit beiden Fäusten erzielt hatte

„Ich war das erste Mal Kapitän, da muss man einfach ein Tor machen.“Zu seinem Eigentor gegen Israel in seinem ersten Spiel als DFB-Kapitän

„Die Fans müssen wissen, dass ich kein Clown bin.“

„Das einzige Tier bei uns zu Hause, das bin ich.“

„Ich habe kein Problem damit, der Arsch zu sein.“

„Am Samstag wird das ganze Stadion gegen uns sein. Ganz Deutschland wird gegen uns sein. Etwas Schöneres gibt es gar nicht.“

Vor dem letzten Saisonspiel 2000/2001 beim Hamburger SV

„Eine Krise gibt es im Krankenhaus auf der Intensivstation oder im Nahen Osten, aber nicht im Fußball.“Nach unüblichen drei Niederlagen in Folge mit dem FC Bayern

„Es ist schon verrückt, was der Fußball aus mir macht.“

Sportliche Bilanz (Stichtag 16. Mai 2008)

Vereine: Karlsruher SC (1975 bis 1994), FC Bayern (ab 1994).

555 Spiele in der Bundesliga (davon 128 für den Karlsruher SC, Debüt am 27. November 1987 beim 0:4 beim 1. FC Köln) – Rekord für einen Torhüter.

67 Spiele im DFB-Pokal – davon 10 für den Karlsruher SC.

107 Spiele in der Champions League.

33 Spiele im UEFA-Pokal – davon zehn für den Karlsruher SC.

86 Länderspiele – Debüt am 23. Juni 1995 beim 2:1 gegen die Schweiz, am 26. Januar 2002 beim 7:1 gegen Israel (Eigentor Kahn) erstmals Kapitän (insgesamt 49-mal), letztes Spiel am 8. Juli 2006 beim 3:1 gegen Portugal im „kleinen“ WM-Finale um Platz 3.

Sportliche Erfolge

Verein, national: 8-mal Deutscher Meister (1997, 1999 bis 2001, 2003, 2005, 2006, 2008 – Rekord für Spieler), 6-mal deutscher Pokalsieger (1998, 2000, 2003, 2005, 2006, 2008 – Rekord für Spieler), 6-mal Ligapokal-Sieger.

Verein, international: Weltpokalsieger 2001, Champions-League-Sieger 2001, UEFA-Pokal-Sieger 1996.

Nationalmannschaft: Europameister 1996 (ohne Einsatz), WM-Zweiter 2002, WM-Dritter (1 Einsatz) 2006.

Auszeichnungen

2-mal Deutschlands Fußballer des Jahres (2000, 2001).

3-mal Welttorhüter des Jahres (1999, 2001, 2002).

4-mal Europas Torhüter des Jahres (1999 bis 2001, 2002).

6-mal Deutschlands Torhüter des Jahres (1994, 1997, 1999 bis 2002).

Bester WM-Spieler 2002.

Bester WM-Torhüter 2002.

„Man of the Match“ im Champions-League-Finale 2001 gegen Valencia.

Silbernes Lorbeerblatt mit der Nationalmannschaft (2006).

Sonstiges

Vater Rolf bestritt als Mittelfeldspieler zwischen 1963 und 1965 elf Bundesliga-Spiele für den Karlsruher SC, Bruder Axel bestritt als Mittelfeldspieler in der Saison 1987/88 fünf Zweitliga-Spiele für den Karlsruher SC.

Die besten Sprüche

„Weiter, immer weiter.“

„Da ist das Ding.“Bei der Präsentation diverser Trophäen

„Eier, wir brauchen Eier.“Nach einer 0:2-Niederlage bei Schalke 04 auf die Frage, was den Bayern gefehlt habe

„Interviews von mir nach dem Spiel haben nur bedingte Zurechnungsfähigkeit.“

„Die Holländer sind vorne vom Feinsten bestückt.“Über die Qualitäten des niederländischen Teams

„Wenn der Oliver Kahn einen Furz lässt, dann wird der halt auch ewig aufgeblasen.“

„Ich hab die Liebkosungen gar nicht mitbekommen.“Nach einer kurzzeitigen Bewusstlosigkeit über die medizinische Erstversorgung per Mund-zu-Mund-Beatmung durch Kuffour

„Da muss man schon gucken, ob noch alles dran ist.“Nach einem Schuss in den Unterleib durch Viorel Ganea

„Wir brüllen beide so laut, dass wir uns über’s Spielfeld unterhalten können.“Über Torhüter-Kollege Peter Schmeichel

„Ich rotiere höchstens, wenn ich Opfer des Rotationsprinzips werde.“„Heute hätte ich meine Sporttasche ins Tor stellen können, dann hätten wir zwei Stück weniger gekriegt.“Nach dem 1:5 gegen England 2001

„Der Trainer hat gesagt, wir sollen uns am Gegner festbeißen. Das habe ich versucht zu beherzigen.“Zu seinem Biss an die Backe von Heiko Herrlich bei einem Spiel gegen Borussia Dortmund

„Ich dachte, der Torwart darf im Strafraum die Hände benutzen.“Nach einem „Treffer“ gegen Rostock, den er mit beiden Fäusten erzielt hatte

„Ich war das erste Mal Kapitän, da muss man einfach ein Tor machen.“Zu seinem Eigentor gegen Israel in seinem ersten Spiel als DFB-Kapitän

„Die Fans müssen wissen, dass ich kein Clown bin.“

„Das einzige Tier bei uns zu Hause, das bin ich.“

„Ich habe kein Problem damit, der Arsch zu sein.“

„Am Samstag wird das ganze Stadion gegen uns sein. Ganz Deutschland wird gegen uns sein. Etwas Schöneres gibt es gar nicht.“

Vor dem letzten Saisonspiel 2000/2001 beim Hamburger SV

„Eine Krise gibt es im Krankenhaus auf der Intensivstation oder im Nahen Osten, aber nicht im Fußball.“Nach unüblichen drei Niederlagen in Folge mit dem FC Bayern

„Es ist schon verrückt, was der Fußball aus mir macht.“

Quelle: tz

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