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"Der FC Bayern hat ein Zeichen gesetzt"

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Ottmar Hitzfeld
Ottmar Hitzfeld. © dpa

Köln - Für den ehemaligen Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld ist der FC Bayern nicht nur wirtschaftlicher Vorreiter in der Bundesliga. Dies zeigt sich vor allem beim Verkauf von Toni Kroos.

Der ehemalige Dortmunder und Münchner Meistermacher Ottmar Hitzfeld hat aus Angst um seine berufliche Zukunft seinen Burnout 2004 verschwiegen. „Ein Trainer mit Burnout zeigt Schwäche und scheint dann plötzlich nicht mehr in der Lage, ein Team zu führen. Das Risiko, meine Erkrankung zu outen und dadurch keinen Job mehr zu finden, war einfach zu groß“, sagte Hitzfeld im FAZ-Interview.

Der ehemalige Schweizer Nationaltrainer, der nach der WM in Brasilien seine Karriere beendet hatte, kritisierte zudem die hohen Transfersummen im Fußball. „Diese Summen sind absolut irrational. Dieses Transferverhalten schadet den vernünftigen Transferregularien und daher dem gesamten Profifußball“, sagte der 65-Jährige und lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich seinen Ex-Klub Bayern München: „Der FC Bayern hat mit der Abgabe von Toni Kroos ein wirtschaftliches Zeichen gesetzt für die Grenze des vertretbaren Gehaltsgefüges.“

SID

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