Analyse der Liga

Hitzfeld: Nur ein Team hätte Bayern stoppen können

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Für Ex-Trainer Ottmar Hitzfeld ist der FC Bayern so stark wie noch nie.

Köln - Ottmar Hitzfeld erklärt, warum seine alte Liebe Dortmund nicht absteigen wird und wie stark Bayern tatsächlich ist.

Ottmar Hitzfeld hat mit Bayern und Dortmund die Champions-League gewonnen. Während die Bayern einsam an der Spitze stehen, rudert Dortmund im Abstiegsstrudel. Im Interview mit bundesliga.de macht er den Check: Wer landet im internationalen Geschäft? Wann wird Bayern Meister? 

Bayern: So viel Qualität gab es noch nie. Für den Ex-Trainer ist es der beste FC Bayern aller Zeiten. "Auch wenn es der Bundesliga nicht zu wünschen ist", glaubt Hitzfeld, dass die Bayern schon zu Ostern erneut auf dem Marienplatz die Meisterschale stemmen werden. "Die einzige Mannschaft, die Bayern hätte gefährlich werden können, war Borussia Dortmund. Aber der BVB hat derzeit eine Krise."

Dortmund: Viel Qualität im Kader, aber auch viele Verletzte. Hitzfeld: "Der BVB ist ständig im Umbruch." In dieser Verfassung sei Dortmund momentan "kein Konkurrent für die Bayern". In der zweiten Liga sieht Hitzfeld seine Ex-Mannschaft trotzdem nicht. Er traut der Borussia sogar noch die internationalen Plätze zu.

Wolfsburg: Elf Punkte hinter Bayern steht Wolfsburg auf Platz zwei. "Sie haben einen guten Vorsprung", analysiert der Ex-Coach. Sechs Punkte sind es auf den Rest der Liga. Aber der Kampf um Platz zwei wird bis zum 34. Spieltag dauern, ist Hitzfeld überzeugt. Er warnt Wolfsburg vor Leverkusen, Schalke und Gladbach. Sogar Hoffenheim könnte sich Hitzfeld in der Champions League vorstellen.

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Schalke: Seinem Kollegen Roberto Di Matteo traut er zu, die Schalker wieder in ruhigeres Fahrwasser zu bringen: "Ich gehe davon aus, dass sie nächste Saison international spielen."

tgr

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