Paris vor dem Duell mit München

PSG: Überraschender Trainingsgast vor CL-Kracher gegen FC Bayern - Ist das nicht ...?

Nicht nur der FC Bayern plagt sich mit Personalproblemen. Paris St. Germain bangt um diverse wichtige Spieler. Dafür gab es beim Training einen besonderen Motivator.

München - Paris Saint-Germain hat vor dem Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Bayern (Dienstag, ab 21 Uhr hier im Live-Ticker) den Einsatz von Kapitän Marquinhos offen gelassen. Man werde die Entscheidung am Spieltag treffen, sagte Trainer Mauricio Pochettino am Montag in Paris. Offen ist ebenfalls, ob die nach Corona-Infektionen zurückgekehrten Marco Verratti und Alessandro Florenzi auflaufen. Auch das werde man am Spieltag entscheiden, sagte Pochettino. Nicht dabei ist Mauro Icardi.

Nach dem 3:2 in der vergangenen Woche in München sind die Aussichten von PSG auf ein Weiterkommen in der Finalpaarung des Vorjahres blendend. Doch Bayern sei „die beste Mannschaft der Welt momentan“, sagte Pochettino. „Bayern ist immer noch Favorit.“

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Zu Torhüter Keylor Navas, der beim 4:1 gegen Racing Straßburg zur Pause ausgewechselt wurde, sagte der PSG-Coach nichts. Am Wochenende war von einer Vorsichtsmaßnahme die Rede. Verratti und Florenzi fehlten dem Team von Pochettino, dem Nachfolger des Ende vergangenen Jahres entlassenen Thomas Tuchel, schon im Hinspiel.

Marquinhos war in dieser Partie nach einer halben Stunde ausgewechselt worden. „Wir kennen alle seine Qualitäten. Er ist der Kapitän der Mannschaft“, sagte Abwehrkollege Presnel Kimpembe, der danach die Kapitänsbinde übernahm. „Wenn er nicht dabei sein kann, fehlt er uns natürlich.“

Vorsicht vor dieser Offensive: Paris St. Germain hat mit Neymar, Angel di Maria und Kylian Mbappe (v. l.) ein gefährliches Angriffstrio.

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Der französische Meister ist in jedem Fall gewarnt: Im Achtelfinale der Saison 2018/19 hat PSG beim 1:3 im Rückspiel zu Hause gegen Manchester United ein 2:0 verspielt. „Wir haben großen Respekt, aber auch Vertrauen in unsere Stärke“, sagte Pochettino: „Wir wissen, wie sie spielen. Sie werden ihre Philosophie nicht ändern. Wir versuchen, mit unseren Ideen dagegenzuhalten.“

Beim Abschlusstraining wurden die Stars von einem seltenen Gast begrüßt: Klub-Präsident Nasser Al-Khelaifi wünschte den Spielern Glück, er klatschte mit Weltmeister Mbappe ab und umarmte Verratti. „Wir sind bereit“, versprach Kimpembe.

Rubriklistenbild: © Christof Stache/afp

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