Alte Recken zu Besuch in München

Jorginho: Trainerjob bei 1860 zum Einstieg...

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Auf Deutschland-Besuch: Jorginho (l.) und Paulo Sergio am Stachus.

München - Diese Namen klingen noch immer in den Ohren der Bayernfans: Paulo Sergio und Jorginho waren gestern in München, lächelten auf Einladung der Stiftung Stars4Kids in die Handykameras ihrer Anhänger und gaben an prominenter Stelle in den Stachus-Passagen Autogramme.

In Zukunft möchten beide noch viel öfter und länger in Deutschland sein – und zwar als Trainer-Duo! Wie die Altstars der tz verrieten, basteln beide an einem Engagment in der Eliteklasse!

„Ich bin seit 2005 Trainer, war Co-Trainer von Dunga bei der Nationalelf von 2006 bis 2010. Danach habe ich in Japan gearbeitet, bei brasilianischen Klubs und in Dubai. Jetzt ist der Wunsch da, nach Deutschland zu kommen und der erste brasilianische Trainer in der Bundesliga zu werden“, sagt der ehemalige Weltklasse-Rechtsverteidiger Jorginho. Der 50-Jährige versucht derzeit Kontakte zu knüpfen, genau wie sein künftiger Co-Trainer Sergio. Der Ex-Stürmer sagt: „Am Mittwoch bin ich in Leverkusen, treffe mich dort mit Rudi Völler. Auch ein Gespräch mit Felix Magath und Uli Hoeneß ist vorgesehen. Wir haben viel zutun!“

Sergio, Champions-League-Sieger mit dem FC Bayern 2001, stand schon für Red Bull in Brasilien an der Linie, hat in seiner Heimat auch den Trainerschein gemacht. Als Vermittler ist er sogar schon für den FC Bayern tätig gewesen. „Vor ein paar Jahren habe ich Bayern vorgeschlagen, bei Robinho zuzuschlagen, aber Bayern wollte nicht“, erklärte der 46-Jährige. Ein Trainer-Engagement beim großen FCB kommt für beide dann aber wohl doch noch zu früh. Und bei dem anderen Münchner Profi-Team? „1860? Ja, das ist eine gute Möglichkeit nach Deutschland kommen und in der Zweiten Liga zu beginnen. Man muss schauen, was kommt“, so Jorginho.

Als Experten des brasilianischen Fußballs haben beide derzeit keine Empfehlungen für den Ex-Klub FC Bayern. Paulo Sergio sagt lächelnd: „Der einzige gute Brasilianer spielt derzeit bei Barca. Bayern braucht einen Topspieler wie Neymar – aber wir haben keinen Zweiten!“ Hätten sich die Roten damals also um ihn statt Mario Götze bemühen sollen? „Nein. Neymar hat sehr früh die Entscheidung getroffen zum FC Barcelona zu gehen“, so Sergio. „Nun hatte er eine gute Saison, aber er kann noch stärker werden!“ Ein Vergleich mit Götze, dem WM-Finaltorschützen, hält Sergio nicht für angebracht. „Götze ist ein guter, technischer Spieler, aber Neymar ist kompletter. Götze kann noch viel lernen, vor allem darin, ein Spiel zu entscheiden.“ Wie man das als junger Spieler angeht, kann Sergio demnächst vielleicht in einem deutschen Klub zeigen – an der Seite von Chefcoach Jorginho!

mic

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