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Einzelkritik zum Bayern-Sieg: Zweimal Note 1 - und eine Sonder-Auszeichnung für den Referee

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Von: Philipp Kessler

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Die Bayern bejubelten gegen Inter ihren sechsten Sieg im sechsten Gruppenspiel.
Die Bayern bejubelten gegen Inter ihren sechsten Sieg im sechsten Gruppenspiel. © Sven Hoppe/dpa

Welche FC-Bayern-Profis überzeugten beim 2:0-Sieg gegen Inter – und welche weniger? Die tz-Einzelkritik zum abschließenden Gruppenspiel in der Allianz Arena.

München - Vor dem Spiel standen die Tabellenpositionen in Gruppe C bereits fest, doch der FC Bayern und Inter Mailand lieferten sich dennoch ein umkämpftes Spiel. Mit 2:0 (1:0) besiegten die Münchner die Italiener und besiegelten damit die maximale Punkteausbeute von 18 Punkten aus sechs Gruppenspielen. Einige Spieler des deutschen Rekordmeisters zeigten dabei eine besonders gute Leistung, die tz-Einzelkritik.

FC Bayern gewinnt gegen Inter Mailand: Zweimal die Bestnote bei den Münchnern

Sven Ulreich: Der Vertreter von Manuel Neuer war selten gefordert. Einen Distanzschuss von Barella parierte er in der Anfangsphase stark. Note: 2

Noussair Mazraoui: Er war defensiv stets auf der Hut. Auch vorne schaltete er sich immer wieder ein, holte beispielsweise den Eckball, der zum 1:0 führte, heraus. Note: 2 (ab 65. Jamal Musiala: o.B.)

Benjamin Pavard: Nach persönlich schwierigen Tagen durfte er gegen Inter Mailand wieder von Beginn an ran – auf seiner Lieblingsposition in der Innenverteidigung. Auch gut tat ihm sein Kopfballtor nach Eckball von Kimmich. Eine starke Leistung von ihm. Note: 1

Dayot Upamecano: Wieder ein guter Auftritt des Innenverteidigers. Trainer Nagelsmann kündigte bereits vor dem Spiel an, dass Upamecano aufgrund der vielen Spiele zuletzt schwere Beine hätte. Zur Pause nahm er den Franzosen vom Feld. Note: 2 (ab 46. Alphonso Davies: Gab die Vorlage zum 2:0. Note: 2)

Josip Stanisic: Über die linke Seite konnte der kroatische Nationalspieler nie für Offensivschwung sorgen. Nach der Auswechslung von Upamecano rückte er ins Abwehr-Zentrum. Defensiv ohne Fehler. Note: 3

Joshua Kimmich: Nicht nur Chef im Mittelfeld, sondern auch der Mann für die Standards. Sein Eckball in der 32. Minute führte zum 1:0. Kimmichs Zuspiele waren generell sehr präzise. Note: 2

Marcel Sabitzer: Der Österreicher machte schon bessere Spiele in dieser Saison. Er holte sich auch noch eine Gelbe Karte ab und fehlt damit im Achtelfinal-Hinspiel. Note: 4

Kingsley Coman: Kurz vor der Pause sorgte er mit einer schönen Einzelaktion inklusive Distanzschuss für Gefahr. In der zweiten Halbzeit auffälliger als in der ersten. Note: 3 (ab 76. Paul Wanner: o.B.)

Ryan Gravenberch: Er spielte dieses Mal etwas offensiver als zuletzt, wurde von Naglesmann als Zehner eingesetzt. Er war bemüht, aber nicht wirklich gut im Spiel integriert. Seine Klasse konnte er aber immerhin ein paar Mal andeuten. Note: 3

Sadio Mané: Die Formkurve des Senegalesen zeigte zuletzt nach oben. Auch gegen Inter spielte er ordentlich, war sehr aggressiv in den Zweikämpfen. Note: 2 (ab 65. Serge Gnabry: o.B.)

Eric Maxim Choupo-Moting: Der Mittelstürmer wurde selten in Szene gesetzt. Er holte sich viele Bälle von hinten. Ein Fallrückzieher-Tor wurde aufgrund einer Abseitsposition aberkannt. Später traf er per traumhaftem Distanzschuss. Note: 1 (ab 73. Mathys Tel: o.B.)

Schiedsrichter Ivan Kruzliak: Es war eine leicht zu leitende Partie. In der 8. Minute zeigte er Fingerspitzengefühl – und Menschlichkeit: Mané hat bei einem Volleyschuss von Inters Barella im eigenen Strafraum die Hände schützend vors Gesicht gehalten und so den Ball abgelenkt. Streng genommen Elfmeter. Nach mehrfacher Sichtung der TV-Bilder entschied sich Kruzliak aber gegen einen Strafstoß. Note: 1 (pk, hlr)

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