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„Namhafte Abgänge eingeplant“: Neun Spieler auf Verkaufsliste des FC Bayern

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Von: Christoph Gschoßmann

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Vor dem Spiel: Die Bayern wollen gegen Bielefeld wieder für Positivschlagzeilen sorgen.
Benjamin Pavard (v.) und Dayot Upamecano (2.v.l.) könnten neue Konkurrenz in der Abwehr bekommen, wenn Matthijs de Ligt kommt. Oder werden sie vorher verkauft? © kolbert-press/Ulrich Gamel via www.imago-images.de

Mathijs de Ligt soll neuer Abwehrchef beim FC Bayern werden - aber der Niederländer ist teuer. Deshalb sollen noch Spieler gehen - es sind prominente Namen darunter.

München - 70 bis 90 Millionen Euro soll er kosten: Matthijs de Ligt (22) soll Bayerns neuer Abwehrchef werden. Selbst für den FC Bayern ist dies keine alltägliche Summe. Die Konsequenz: Der deutsche Rekordmeister soll mit dem Gedanken spielen, einen oder mehrere Spieler zu verkaufen, um das Transferbudget aufzustocken. Dabei will man wohl auch vor prominenten Namen keinen Halt machen. Das berichten Sky und Kicker.

Schon jetzt hat der FC Bayern in dieser Transferperiode immerhin mehr als 15 Millionen Euro eingenommen. So floss durch Marc Roca (12 Millionen Euro), Lars Lukas Mai (1,6), Ron-Thorben Hoffmann (0,3) und Christopher Scott (1,4) einiges an Geld in die Kassen, und durch Omar Richards (wohl 10 Millionen, Wechsel steht kurz vor dem Abschluss) wird noch einmal einiges hinzukommen.

Pavard oder Upamecano? Ein Abwehrspieler könnte für de Ligt gehen

Auf der Verkaufsliste taucht überraschenderweise ein Stammspieler in der Defensive auf: Benjamin Pavard. Auch selbst soll der Franzose mit einem Abschied liebäugeln, berichtet der Kicker. 30 Millionen könnte der Außenverteidiger einbringen. Auch Abwehr-Kollege Dayot Upamecano könnte viel Geld in die Kassen spülen.

Der Innenverteidiger erlaubte sich in wichtigen Spielen Patzer und hat eben seine Berater-Agentur gewechselt. Gut möglich, dass dass sich da ein Transfer anschließt. Sein Marktwert liegt bei 40 Millionen, für eine ähnliche Summe haben die Bayern ihn verpflichtet. Sein Vertrag gilt noch bis 2026.

Gnabry, Lewandowski oder Sabitzer vor Abschied? Lange FCB-Verkaufsliste

40 Millionen könnte auch Serge Gnabry einbringen - falls die Vertragsgespräche mit den Bayern-Bossen platzen. Gnabrys Vertrag gilt nur noch ein Jahr - ebenso wie der von Robert Lewandowski. Das meiste Geld dürfte wohl der Pole bringen, falls es zu einem Verkauf kommt.

Die Schmerzgrenze der Bayern liegt wohl bei etwa 50 Millionen Euro plus Bonuszahlungen. Auch Marcel Sabitzer soll demnach gehen dürfen - für etwa 15 Millionen Euro, was die gleiche Summe darstellt, die Bayern vor einem Jahr nach Leipzig für den Österreicher überwiesen hat.

FC Bayern München: Mögliche Kandidaten für einen Verkauf

Auch Buona Sarr konnte sich wie Sabitzer in München nicht durchsetzen. Er soll für fünf Millionen gehen dürfen. Dadurch würde 2,5 Millionen Euro an Gehalt eingespart, auch wenn der FCB 2020 acht Millionen bezahlt hat und somit Minus machen würde.

Joshua Zirkzee und Chris Richards sind von ihren Leihen nach München zurückgekehrt. Laut Sky sind sie Verkaufskandidaten. Zirkzee könnte etwa zehn bis zwölf Millionen Euro einbringen, Richards etwa 15. Wer für de Ligt am Ende gehen muss, ist also noch völlig offen. Doch da der Niederländer als Wunschsspieler von Julian Nagelsmann gilt, wird es wohl mindestens einen von ihnen treffen. Da ist sich auch Kicker-Redakteur Georg Holzner sicher, der jüngst twitterte: „Dass der FC Bayern gerade den zweiten Top-Transfer einfädelt, ohne dabei an finanzielle Grenzen zu stoßen, liegt auch daran, dass in diesem Sommer noch (namhafte) Abgänge eingeplant sind, die viel Geld bringen sollen.“ (cg)

Sadio Mané steht beim ersten Bayern-Training im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Er überzeugt als Goalgetter, Scherzkeks und Leadertyp.

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