Fünf Gründe für einen Abgang

Trainer Pep Guardiola: Warum er den FC Bayern verlassen wird

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Die Frage nach Pep Guardiolas Zukunft ist derzeit völlig offen.

München - Wird Carlo Ancelotti der nächste Trainer des FC Bayern? Mehrere Gründe sprechen dafür, dass Pep Guardiola am Ende der Saison den Verein verlässt.

Update vom 18. Oktober: Neues Gerücht aus England - Pep Guardiola soll ein Ultimatum der Bayern-Bosse erhalten haben und sich bis zum Jahresende entscheiden, ob er Trainer des FC Bayern bleibt oder den Verein im Sommer 2016 verlässt.

Update vom 16. Oktober: Nun prognostiziert auch ein Freund des Katalanen: Pep Guardiola wird den FC Bayern München verlassen. Das könnten die Gründe für einen Abschied von Pep sein.

Pep Guardiola: Deswegen wird er den FC Bayern verlassen

Seit mehreren Tage kursiert das hartnäckige Gerücht, dass der FC Bayern einen neuen Trainer gefunden hat. Einem Medienbericht aus Italien zufolge haben sich die Münchner mit Carlo Ancelotti auf einen Zweijahresvertrag geeinigt. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Pep Guardiola seinen im Juni 2016 auslaufenden Vertrag nicht verlängert.

Bisher hat sich Pep - zumindest offiziell - noch nicht entschieden, ob er beim FC Bayern bleiben will, eine Entscheidung wird bis Januar erwartet. Die Nachricht aus Italien scheint allerdings auf einen Wechsel hinzudeuten. Diese fünf Gründe sprechen dafür, dass Pep nach der Saison den Verein verlässt:

Die Kritik an Pep Guardiolas Transferpolitik beim FC Bayern

Seit seinem Amtsantritt im Sommer 2013 wurde Pep Guardiolas Transferpolitik immer wieder kritisiert. Das begann mit der Verpflichtung von Thiago ("Thiago oder nichts"). Es folgten Xabi Alonso, Juan Bernat und Pep Reina und prompt hieß es, Pep hole zu viele Spanier nach München und mache aus dem FC Bayern ein zweites Barcelona.

Im vergangenen Sommer erreichte die Diskussion um den Trainer ihren Höhepunkt. Zuerst verwarf sich Pep mit seiner medizinischen Abteilung um Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Daraufhin verließ die Klubikone mit seinem gesamten Team den Verein - wegen des beschädigten Vertrauensverhältnisses.

Schließlich wechselte Identifikationsfigur und "Fußballgott" Bastian Schweinsteiger nach Manchester und das Drama war perfekt. Viele sahen die Identität des FC Bayern in Gefahr, im Netz wurden "Pep raus"-Rufe laut. An der Säbener Straße hing ein Banner mit der Aufschrift "Pep und Sklave Karl-Heinz Rummenigge".

Nach dem erfolgreichen Saisonstart verstummten die Kritiker wieder. Doch möglicherweise haben ihre Worte Peps Entscheidung bereits beeinflusst.

Pep Guardiola sucht nach einer neuen Herausforderung

Pep Guardiola hat den FC Bayern verändert, nicht nur personell, sondern auch spielerisch. Mit ihm haben die Münchner fast alle Titel gewonnen. Fast alle, nur die Champions League fehlt noch. In der Königsklasse scheiterte Pep mit den Bayern zweimal im Halbfinale.

Dieses Jahr will Pep endlich auch diesen letzten Titel holen und, wenn möglich, gleich das Triple. Nach dem Traumstart stehen die Chancen bisher gut. Gelingt es Pep, das Kunststück seines Vorgängers Jupp Heynckes zu wiederholen, könnte er diesen Erfolg zum Anlass nehmen, seine Zelte in München abzubrechen. Man soll schließlich gehen, wenn es am Schönsten ist. Doch auch wenn Pep nicht alle drei Titel holt, könnte er beschließen, sich eine neue Herausforderung zu suchen.   

Das könnte Pep Guardiola an der Premier League reizen

So eine Herausforderung könnte in England auf den Katalanen warten. Schließlich ist Guardiola ein bekennender Fan des englischen Fußballs, Titel aus der Premier League fehlen allerdings bisher in Peps Sammlung. Dazu kommt die Aussicht auf eine Gehaltserhöhung, schließlich winkt die englische Liga mit hohen Geldern. 

Manchester City bemüht sich schon lange um Guardiola und einem Zeitungsbericht zufolge soll er sich mit dem Scheichklub sogar schon einig sein. Bestätigt wurde dieser Bericht bislang jedoch nicht. Zumindest würde Pep in Manchester mit zwei alten Bekannten zusammen arbeiten: Ferran Soriano und Txiki Begiristain kennt er bereits bestens aus der Zeit in Barcelona.

Einziger Haken an der Sache: Manchesters Trainer Manuel Pellegrini verlängerte einen Tag vor Saisonstart seinen Vertrag bei den Citizens. Doch falls Pep wirklich eine neue Herausforderung sucht, gibt es mit Sicherheit genug andere interessierte Vereine.

Pep Guardiola zögert eine Entscheidung beim FC Bayern heraus

Ursprünglich wollten Pep Guardiola und das Management des FC Bayern die Trainerfrage schon im Oktober klären. Nun ist von einer Entscheidung bis Januar 2016 die Rede. Auf Fragen nach seiner Zukunft reagiert Guardiola gereizt, kürzlich brach er deswegen sogar eine Pressekonferenz ab.

Beim FC Bayern gibt man sich dagegen betont gelassen. Noch hätte man mehrere Monate Zeit, wird Karl-Heinz Rummenigge nie müde zu betonen. Dennoch muss es einen Grund geben, warum die Entscheidung immer weiter verzögert wird. Sonst hätte Guardiola einfach im Sommer verlängern können. Doch momentan scheint er selbst noch nicht zu wissen, wohin er im nächsten Sommer gehen will. 

Die hartnäckigen Gerüchte um Pep Guardiolas Abgang

Spekulationen um einen Abgang von Pep Guardiola gibt es nicht erst seit der Sommerpause. Bereits vor einem Jahr wurde Pep mit Manchester City in Verbindung gebracht. Die Tatsache, dass er noch einen laufenden Vertrag in München besaß, nahm diesen Gerüchten aber den Wind aus den Segeln. Diesmal ist die Ausgangslage jedoch anders und so erfährt jeder Bericht und jede Aussage eine viel schwerere Bedeutung.

Geht Pep Guardiola also wirklich oder bleibt er doch beim FC Bayern? Die Entscheidung liegt ganz bei ihm. Völlige Klarheit wird es wohl erst im Winter geben.  

Lesen Sie auch: Diese Gründe sprechen dafür, dass Pep Guardiola beim FC Bayern bleibt.

sr      

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