Guardiola-Abschied jetzt fix

Ticker: Rummenigge bestätigt Guardiolas Abgang

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Bricht seine Zelte in München wohl bald ab: Pep Guardiola soll die Bayern-Bosse bereits informiert haben, dass er den Klub verlassen werde.

München - Pep Guardiola wird seinen Vertrag beim FC Bayern München nicht verlängern. Als Nachfolger verpflichtet der Rekordmeister Carlo Ancelotti. Wir versorgen Sie mit allen News rund um das Thema hier im Ticker.

<<AKTUALISIEREN>>

  • Pep Guardiola hat sich entschieden: Er wird den FC Bayern im kommenden Sommer nach drei Jahren verlassen. Das bestätigt der Rekordmeister.
  • Peps Nachfolger wird Carlo Ancelotti, der wie sein Vorgänger einen Dreijahres-Vertrag bekommen wird.
  • Spieler wie Kapitän Philipp Lahm und Jerome Boateng hatten sich explizit und wiederholt dafür ausgesprochen, dass Pep Guardiola Trainer des FC Bayern bleiben soll - vergeblich.
  • Guardiola soll den Bayern-Bossen seine Entscheidung in der Woche vor dem Ingolstadt-Spiel mitgeteilt haben.

Sonntag, 19. Dezember:

Karl-Heinz Rummenigge gegenüber der Bild bestätigt, dass Pep Guardiola den FC Bayern im Sommer verlassen wird. "Wir sind Guardiola dankbar für alles, was er unserem Verein gegeben hat und hoffen, dass wir in dieser Saison gemeinsam noch viele Erfolge feiern werden.", zitiert das Blatt den Vorstands-Boss. In den nächsten drei Jahren soll Carlo Ancelotti die Roten zu neuen Erfolgen führen: "Mit Ancelotti kommt erneut ein sehr erfolgreicher Trainer zum FC Bayern. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit."

Nach der Verkündung des Guardiola-Abschieds hat sich Rummenigge gegenüber der Bild geäußert. Er könne die Entscheidung des Katalanen nachvollziehen: "Man darf nicht vergessen: Pep ist ein junger Mensch, und der FC Bayern ist erst seine zweite Trainerstelle. Er möchte eine neue Erfahrung machen." Nachfolger Ancelotti lobt er über den grünen Klee: "Carlo ist ein sehr ruhiger, ausgeglichener Fachmann, der mit Stars umgehen kann und einen variantenreichen Fußball spielen lässt - das haben wir gesucht, das haben wir gefunden."

Samstag, 18. Dezember:

Es ist so gut wie fix, dass Carlo Ancelotti Pep Guardiola als Bayern-Trainer beerben wird. Laut "Bild" wird Ancelotti einen Dreijahres-Vertrag unterschreiben. Das Treffen zwischen Rummenigge und Guardiola, das nach dem Spiel gegen Hannover stattfinden sollte, sei abgesagt. Grund: Der Vorstandschef wisse ja ohnehin alles - also ist die Besprechung überflüssig. Am Sonntag soll der FC Bayern die Trennung von Guardiola offiziell machen - allerdings ohne den Spanier.

Nach dem Spiel in Hannover geben sich die Bayern-Verantwortlichen geheimnisvoll. "Ich werde den Teufel tun und jetzt irgendwelche Fragen beantworten", sagte etwa Sportvorstand Matthias Sammer. Auch Guardiola selbst verwies auf Sonntag: "Rummenigge hat gesagt, am Tag nach dem Hannover-Spiel. Wir sprechen im Bus auf dem Weg zum Flughafen, wir sprechen jeden Tag." Nach Informationen des ZDF soll Guardiola jedoch bereits mit Manchester City einig sein und dort im Sommer auf Manuel Pellegrini folgen.

Freitag, 18. Dezember:

+++ Es ist richtig etwas los in der Säbener Straße. Wir haben vier Brandherde beim FC Bayern ausgemacht. Die Münchner erarbeiten sich momentan den Spitznamen FC Hollywood zurück.

+++ Jetzt wird das Thema richtig ernst! Tancredi Palmeri, seines Zeichens äußerst verlässlicher Korrespondent von BEin Sports und Autor für die Gazzetta dello Sport und CNN, twitterte eben: "Carlo Ancelotti hat das Angebot des FC Bayern akzeptiert: 15 Millionen Euro pro Jahr inklusive Bonus-Zahlungen"

Er vermutet auch, dass dies der Startschuss einer Kettenreaktion ist. Er bezeichnet diese Entscheidung als "Weltweite Transfernachricht, die den Domino-Effekt auslösen wird".

+++ Nach der Pressekonferenz ist klar: Am Sonntag wird die Entscheidung verkündet werden - allerdings höchstwahrscheinlich in Abwesenheit von Pep Guardiola. Dieser wird bereits auf dem Weg nach Barcelona sein.

+++ Das ist durchaus bemerkenswert: Vor der Pressekonferenz mit Pep Guardiola am Freitag Mittag verkündete der FC Bayern die Vertragsverlängerungen von gleich vier Profis! Thomas Müller, Jerome Boateng, Javi Martínez (alle 2021) und Xabi Alonso (2017) bleiben also beim Rekordmeister. Ist das die Positiv-Meldung vor dem Pep-Abschied?

+++ Die ersten Details zum Guardiola-Abschied sickern durch: Nach Informationen der spanische Zeitung "El Pais" soll das Nein von Pep Guardiola am Montag verkündet werden. Danach soll der Katalane direkt nach Barcelona reisen, um dort seinen Weihnachtsurlaub zu verbringen. Einen neuen Verein hat er demnach aber noch nicht, ein weiteres Sabbatjahr gilt als wahrscheinlich.

+++ In der tz-Experten-Kolumne schreibt der Sport-Journalist und Real-Experte Alvaro de la Rosa über Carlo Ancelotti. So tickt der Italiener! Und auch wir haben uns die Personalie Ancelotti einmal genauer angesehen.

+++ Carlo Ancelotti zum FC Bayern - der Großteil der Fans sieht diese Lösung skeptisch.

+++ Um 12 Uhr wird beim FC Bayern die obligatorische Spieltags-Pressekonferenz stattfinden. Doch diesmal wird definitiv nicht die Partie bei Hannover 96, sondern die Spekulationen zum Pep Guardiola im Mittelpunkt stehen. Wir berichten hier im Live-Ticker.

Szene aus dem CL-Achtelfinale im März 2011: Pep Guardiola bejubelt ein Barca-Tor gegen den von Arsene Wenger (r.) trainierten FC Arsenal.

+++ Der Abschied von Pep Guardiola vom FC Bayern ist noch nicht einmal offiziell verkündet, da läuft die Gerüchteküche bezüglich neuer Ziele und Verein auf Hochtouren! Nachdem es am Donnerstag hieß, Manchester wäre das wahrscheinlichste Ziel des Katalanen, bringt die Daily Mail nun den FC Arsenal aus London ins Gespräch. Aus verlässlichen Quellen soll das Blatt erfahren haben, das Guardiola womöglich erneut ein Sabbatjahr einlegen wird, um im Sommer 2017 dann Arsene Wenger bei den Gunners zu beerben.

Donnerstag, 17. Dezember:

+++ Einem Bericht der BBC zufolge soll es Pep Guardiola nach Manchester ziehen. Allerdings nicht zu City, sondern zu United. Der Katalane soll die traditionsreichen Red Devils, bei denen Trainer Louis van Gaal äußerst umstritten ist, den neureichen Citizens vorziehen. Langfristig soll Guardiola zudem planen, mit der brasilianischen Nationalmannschaft zur WM 2022 nach Katar zu fahren.

Stabübergabe in München? Carlo Ancelotti (r.) soll offenbar als Nachfolger von Bayern-Trainer Pep Guardiola parat stehen.

+++ Die spanische Zeitung Marca berichtet, dass Carlo Ancelotti neuer Trainer des FC Bayern wird. Der Italiener werde einen Dreijahres-Vertrag erhalten und den Verein im kommenden Sommer übernehmen.

+++ Mit dem anstehenden Abschied von Pep Guardiola endet der nächste Zyklus in der Karriere des Katalanen. Bayern-Reporter Marc Beyer fasst in seinem Kommentar die Vorgehensweise des Erfolgstrainers zusammen.

Mittwoch, 16. Dezember:

+++ DAS wäre ja der Hammer: Im Falle eines Abschieds von Pep Guardiola soll der FC Bayern an Jogi Löw interessiert sein. +++

Wenn es nach Marca geht, müssen wir nicht bis nach dem Hannover-Spiel warten, ehe die Zukunft von Guardiola geklärt ist. Die spanische Sportzeitung vermeldet, dass der Trainer die Bayern-Bosse bereits über seine Entscheidung informiert hat. Demnach werde er seinen Vertrag nicht verlängern und die Roten nach der Saison verlassen. Ausschlaggebend sollen weder sportliche noch finanzielle Gründe sein. Der Katalane habe das Gefühl, dass ein längerer Verbleib an der Säbener weder für seine persönliche noch für Bayerns Entwicklung gut sei. Warten wir mal ab, ob die Spanier damit Recht behalten. Die Sport Bild berichtet sogar, dass Guardiola Rummenigge bereits in der vergangenen Woche über seine Zukunft aufgeklärt habe.

Laut Edmund Stoiber hat der FC Bayern seine Hausaufgaben in Sachen Trainer-Zukunft längst gemacht. Der ehemalige Ministerpräsident Bayerns betont in der tz: "Der Vorstand ist ein guter Vorstand, der auch einen Plan B hat."Unabhängig davon würde sich das Aufsichtsratsmitglied einen Verbleib des Katalanen wünschen: "Guardiola tut dem FC Bayern, aber auch der gesamten Bundesliga gut."

Wenn der CSU-Politiker wohl mit Plan B gemeint haben könnte? Laut der englischen Zeitung Daily Mail gab und gibt es intensive Gespräche mit Carlo Ancelotti. Schon in Kürze könnte eine Einigung verkündet werden.

Dienstag, 15. Dezember:

Und täglich grüßt der Pep-Ticker. Mal wieder geht es um das Thema: Verlängert Pep Guardiola seinen Vertrag beim FC Bayern oder wird er München im nächsten Sommer verlassen? Geht es nach Bayerns Trainerlegende Ottmar Hitzfeld, wird der Spanier sein Engagement beim FCB nicht verlängern. Dafür hat der General auch seine Gründe: "Ich vermute, dass Pep Bayern verlässt, weil Manchester City den Geldhahn weiter aufdreht. Es gibt keinen Grund, im Dezember mit einer Entscheidung zu warten, da jetzt keine Titel vergeben werden", argumentiert Hitzfeld im Schweizer "Blick". Damit hat der Ottmar schon ein bisschen Recht, oder?

Montag, 14. Dezember:

Neuer Tag  - neue Gerüchte und Spekulationen. Nicht mehr lange und die vorweihnachtlichen Vertragsgespräche zwischen den Bayern-Verantwortlichen und Trainer Pep Guardiola werden stattfinden. Die Liste der Vereine, die Interesse an einem Engagement Guardiolas haben, ist lang. Doch auch die Münchner Liste an Alternativ-Trainern, falls Pep nicht verlängert, weitet sich mehr und mehr aus. Medienberichten zufolge ist diese Liste nun um einen Kandidaten reicher. Denn laut dem Nachrichtenportal N24.de soll man beim FC Bayern ebenfalls den Niederländer Guus Hiddink als Plan B zu Guardiola auf dem Radar haben. Hiddink kommt in Frage, da er die nötige Erfahrung habe und es wohl auch keine Sprachprobleme geben würde. Hiddink ist allerdings auch schon 69 Jahre alt. Zuletzt arbeitete er als Trainer der holländischen Nationalmannschaft. Wildes Gerücht oder kommt Hiddink tatsächlich als zukünftiger Bayern-Trainer in Frage?

Sonntag, 13. Dezember:

Neues aus der Pep-Gerüchteküche: In etwa einer Woche werden wir endlich Gewissheit haben, wie Pep Guardiolas sportliche Zukunft aussehen wird. Nach dem abschließenden Spiel gegen Hannover 96 will sich der Bayern-Coach mit den Bossen zusammensetzen und sich entscheiden, ob er seinen Vertrag beim Rekordmeister verlängert. In den vergangenen Wochen und Monaten wurde viel spekuliert (siehe unten). Jetzt ist ein neues Gerücht aufgetaucht, und das könnte es in sich haben: Wie der Daily Mirror erfahren haben will, können sich die englischen Klubs wie vor allem Manchester United und Stadtrivale City eine Verpflichtung von Pep abschmieren, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Denn: Peps Ehefrau Cristina soll dermaßen glücklich und zufrieden mit dem Leben in München sein, dass sie keinerlei Lust verspürt, den Wohnort zu wechseln. Auch die gemeinsamen Kinder Maria, Marius und Valentina sollen sich in der Weltstadt mit Herz so wohl fühlen, dass sie ihren Wohnort nach drei Jahren nicht schon wieder verändern wollen. Mit Zitaten belegt sind diese Spekulationen zwar nicht. Doch man kann sich durchaus vorstellen, dass es Guardiolas Frau und den Kindern in München sehr gut gefällt. Und dass die Meinung seiner Familie mit Abstand an oberster Stelle für Pep steht.

Samstag, 5. Dezember:

Berti Vogts hofft, dass Pep Guardiola dem FC Bayern erhalten bleibt als Trainer. Für den Fall, dass nicht, hat der Ex-Bundestrainer eine naheliegende Option im Kopf: "Vielleicht wird Matthias Sammer es selber übernehmen", so Vogts bei Sky, "aber ich wünsche den Bayern, dass Guardiola weitermacht. Er tut dem deutschen Fußball unheimlich gut."

Freitag, 4. Dezember:

Pep Guardiola hat bei einer Pressekonferenz über ein mögliches Engagement bei Real Madrid gesprochen: "Nein, nein, das wäre nicht gut. Wir würden nicht zusammenpassen. Nein, da gibt es nichts zu berichten für Euch Journalisten."

Donnerstag, 3. Dezember:

Wie geht es mit Xabi Alonso weiter? Sein Vertrag beim FCB läuft im Sommer aus, doch er macht keinen Hehl daraus, dass er sich in München wohl fühlt. Es hängt aber wohl von Pep Guardiola ab.

Dienstag, 1. Dezember:

Nationaltorhüter und TV-Experte Jens Lehmann meint in einem Interview: Für die Bundesliga wäre es ein Gewinn, wenn Trainer Pep Guardiola den FC Bayern verlassen würde.

Montag, 30. November:

Beim Fanklub-Besuch in Vilsbiburg am Sonntag wurde Pep Guardiola vom Nikolaus ein unterschriftsreifer Vertrag vorgelegt. Den unterschrieb der Spanier zwar nicht, machte aber einige interessante Aussagen. Über seine Wahlheimat München sagte Guardiola:  "Die Stadt ist Wahnsinn. Ich liebe sie. Ich bin sehr zufrieden. Meine Familie auch." Das sei "ein großer Grund" für eine mögliche Verlängerung. Und weiter: "Ich bin zufrieden mit dem Verein, den Spielern. Ich liebe das Arbeiten mit den Bayern-Mitarbeitern."

Freitag, 27. November:

Jetzt wird's echt wild! Sogar Real Madrid soll sich in die Personalie Guardiola eingeschaltet haben. Der Erzrivale von Peps Heimatverein FC Barcelona hat nach Informationen der katalanischen Zeitung "Ara" im Umfeld des Trainers vorgefühlt. Mit welchem Ergebnis, verrät München-Korrespondent Isaac Lluch in seinem Bericht allerdings nicht.

Schon früher am Tag haben die Spekulationen um Guardiola und Manchester City neue Nahrung erhalten. Laut der spanischen Radiosendung "El Partido de las 12" steht der umworbene Katalane beim Scheich-Klub bereits im Wort und soll im Sommer Manuel Pellegrini ersetzen. Der Chilene muss demnach trotz Vertrag bis 2017 nach dieser Saison gehen. Guardiolas Wechsel soll jedoch erst Anfang kommenden Jahres offiziell verkündet werden. Das würde wiederum zu den Aussagen von Bayerns Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge passen, der Guardiola kurz vor Weihnachten zu einem Gespräch bitten will. Holt er sich dann eine schnelle Absage ab?

Donnerstag, 26. November:

Nach wie vor gibt es keine klaren Tendenzen, ob und wie es mit Pep Guardiola als Trainer des FC Bayern weiter geht. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ließ nun durchblicken, dass die Welt nicht untergehe, sollte das Katalane seinen Vertrag an der Säbener Straße nicht verlängern und verglich die Situation mit dem Jahr 1977, als Franz Beckenbauer seinerzeit den FCB verlassen hat und nach New York wechselte: "Es gab drei Monate Irritationen, und dann ging es auch wieder nach oben. Das ist völlig normal", sagte er am Mittwoch und ergänzte: "Es geht immer weiter. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der irgendwann nicht zu ersetzen ist. Das ist der Stand der Dinge. Spieler kommen, Spieler gehen. Und dasselbe gilt auch für Trainer. Sie kommen und gehen auch irgendwann." So wie Pep? Jedenfalls lassen die Worte des Klub-Chefs durchblicken, dass sich der FC Bayern durchaus auf den Fall der Fälle vorbereitet.

Rummenigge betonte dabei: "Ich bin da völlig entspannt. Der ganze Klub geht damit geht damit entspannt und sehr seriös um. Seit Sommer haben wir diese Diskussion, und es ist keine Unruhe reingekommen. Im Gegenteil, alle arbeiten noch konzentrierter. Vielleicht ist es ja auch gut, dass wir ein wenig Spannung haben." Es bleibt also in dieser Hinsicht also spannend.

Mittwoch, 25. November:

Nach Informationen der "Sport Bild" gibt es zwar noch immer keine Tendenzen, ob Pep seinen Vertrag nun verlängern wird oder nicht. Jedoch soll durchgesickert sein, dass der Spanier in Zukunft noch mehr Einfluss bei Transfers haben möchte. Im vergangenen Sommer verpflichtete Bayern beispielsweise Arturo Vidal, wobei Guardiola lieber einen Außenverteidiger gehabt hätte. Dieser Transfer nahm Einfluss auf Peps Taktik, da Philipp Lahm nun vermehrt wieder auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz kommen muss. Für Pep ein nicht gänzlich befriedigender Zustand. Zudem wolle Guardiola seine Philosophie stärker in den Jugendbereich des Klubs einfließen lassen.

Dienstag, 24. November:

Eine Entscheidung rückt näher. Allerdings weiß auch Guardiola-Vertrauter und Buch-Autor Marti Perarnau wenig über die Zukunft von Pep Guardiola Bescheid. Er rede nicht mit ihm darüber, sagte er in einem Interview. Allerdings stellte er die provokante Frage: "Sind drei Jahre nicht genug?" In wenigen Wochen wissen wir, wofür sich der spanische Coach entschieden hat.

Montag, 23. November:

Im Spiel gegen den FC Schalke 04 verfiel Bayerns Sport-Vorstand Matthias Sammer in alte Muster, sprang von der Bank auf und gab David Alaba taktische Anweisungen in bester Trainer-Manier. In dieser Szene konnte man fast meinen, Sammer wäre Bayern-Trainer und nicht Pep Guardiola. Die Bild-Zeitung spekuliert nun, ob der Sport-Boss nicht schon für den Fall eines Pep-Abschiedes im Sommer übt und demonstriert, er könnte den Posten im Fall der Fälle übernehmen. Mit dem Thema Nachfolge will sich der FC Bayern allerdings noch nicht beschäftigen, man sieht sich immer noch in einer guten Position für eine Vertragsverlängerung mit dem Spanier. 

Das Thema Sammer als Guardiola Nachfolger kommt immer wieder auf. Der Sportvorstand hatte sich in der Vergangenheit bereits geäußert.

Freitag, 20. November:

Durch die Geschehnisse in Paris und Hannover während der Länderspielpause ist es etwas ruhiger geworden in der Frage, ob Pep Guardiola seinen Vertrag verlängert oder nicht. Hört man sich im Kreise der Profis um, ist die Meinung einhellig: Pep muss bleiben. So erklärt Jerome Boateng beispielsweise gegenüber der "Bild": "Pep ist der beste Trainer der Welt und wir wollen ihn behalten. (...) Unsere Mission lautet: Titel, Erfolge, Siege. Dafür brauchen wir Pep." Und auch Kapitän Philipp Lahm hat seine Wertschätzung für Guardiola noch einmal unterstrichen. Im Interview mit dem Münchner Merkur schwärmt er vom Perfektionismus-Streben des Spaniers und behauptet: "Bayern ist der schönste Trainer-Job der Welt." Also, Pep, gib' dir endlich einen Ruck und unterschreib' den neuen Vertrag!

Donnerstag, 12. November:

Die Engländer können es nicht lassen! Manchester City werde alles in den Ring werfen, um Pep Guardiola ein noch besseres Angebot zu machen, als der FC Bayern das plane, berichtet der "Mirror". Die Bayern sollen angeblich "fürchten", dass City in Sachen Pep ernst macht ... Beim FC Bayern dürfte man über so eine Unterstellung nur gaaanz müde lächeln ...

Mittwoch, 11. November:

Es ist allgemein bekannt, dass Pep Guardiola auch bei den Klubbesitzern auf der Insel heiß begehrt ist. Der FC Chelsea, Arsenal oder Manchester United sind hochgehandelte Kandidaten, ebenso wie Manchester City, wo mit Txiki Begiristain und Ferran Soriano zwei alte Bekannte aus gemeinsamen Barca-Zeiten arbeiten. Um die Klubs aus der Premier League im Kampf um Guardiola auszustechen, braucht es nicht nur sportliche Anreize, sondern vor allem ein wenig Kleingeld. Wie der "Daily Mirror" berichtet, sollen die Bayern-Bosse deshalb ihre Offerte noch einmal deutlich nach oben verbessert haben. Knapp 24 Millionen Euro pro Jahr soll der spanische Trainer inklusive Prämien künftig an der Säbener Straße verdienen können. Dafür würden die Bayern aber auch gerne bis 2018 mit Guardiola verlängern. Geld ist bekanntlich nicht alles, aber ob Pep solch ein Wahnsinnsangebot ausschlagen kann?

Dienstag, 10. November:

+++ Der spanische Journalist Moises Llorens schreibt in seinem Gastbeitrag für die tz, dass er von einem Verbleib Guardiolas in München ausgeht. Das sind doch gute Nachrichten.

+++ Laut Pep Guardiolas Agent Josep Maria Orobitg sind die Voraussetzungen für eine Vertragsverlängerung gut: "Pep ist sehr glücklich in München. Die Stadt ist wunderschön, seine Familie fühlt sich wohl, und der FC Bayern nimmt auch immer mehr sein Gesicht an", sagt der Agent. Fügt aber hinzu: "Nicht einmal ich weiß, was Pep jetzt vorhat."

Pep Guardiola beim FC Bayern: Die Ausgangssituation

Überschaubare 14,95 Euro muss der eingefleischte Bayernfan dieses Jahr für den originalen Rekordmeister-Tannenbaum aus dem FCB-Fanshop auf den Tisch legen. Angesichts der von Karl-Heinz Rummenigge in Aussicht gestellten "Weihnachtsüberraschung" ein richtiges Schnäppchen. Es geht – Überraschung! – um die Vertragsverlängerung von Pep Guardiola. Die dürfte den FC Bayern zwar den ein oder anderen Tannenbaum mehr kosten, jetzt soll es aber immerhin schon mal ein avisiertes Datum für das finale Gespräch mit dem Spanier geben. Laut Rummenigge jedenfalls. „Wenn das letzte Spiel der Hinrunde gespielt ist, wird es ein Gespräch geben“, so der Bayern-Boss. „Dann werden wir weitersehen.“

Vertragsverlängerung von Pep Guardiola: Breaking News

Breaking News um Pep sind das, hatte Rummenigge quasi das vergangene Jahr über auf die Frage nach dem Tag der Entscheidung im Vertragspoker gebetsmühlenartig auf die „zweite Jahreshälfte“ verwiesen. Und da Guardiola selbst mittlerweile dazu übergegangen ist, Journalisten die Nachfragen zu seiner Zukunft zu verbieten („Diese Frage ist nicht erlaubt!“), muss sich so mancher Bayernfan nun an dieses Datum klammern. 19. Dezember in Hannover. Das letzte Hinrundenspiel. Danach wird geredet. Bringt das Christkindl dann einen neuen Pep?

Fakt ist: Recht viel Zeit bleibt Santa Kalle nach dem Hinrundenabschluss nicht, um seine Weihnachtsüberraschung einzuschnüren, denn Ende Dezember ist es hierzulande bereits so frostig, dass es Pep zurück zur Familie an die Costa Brava zieht. Rummenigge selbst ließ auch durchblicken, dass er am 24. nicht unbedingt im Konferenzraum an der Säbener Straße, sondern am besten unter dem „Tannenbaum sitzen“ wolle. Warum dann also so lange warten?

Pep Guardiola: Neuer Vertrag beim FC Bayern?

Dank der anstehenden Länderspielwoche lässt der Terminkalender der Münchner in den nächsten Tagen genug Spielraum für ein derartiges Gespräch. Perfekte Bedingungen, um sich den Lieblingstrainer mal abseits des Ligatrubels zur Seite zu nehmen und – endlich! – Tacheles zu reden.

Zumal in allzu weiter Ferne ein weiterer, nicht außer Acht zu lassender Termin am Horizont erscheint. Das Weihnachtsfest des FCB sozusagen. Am 27. November lädt der Rekordmeister seine Mitglieder zur traditionellen Jahreshauptversammlung in den Audi Dome, um diese wieder mal mit Zahlen wie aus dem Märchen zu beschenken. Gibt’s bei der diesjährigen JHV vielleicht noch das Pep-Zuckerl für die Fans obendrauf? Fällt die Bescherung in München diesmal schon auf den ersten Advent?

Rummenigge: „Das war nie angesagt, wir müssen da ja auch keine Show abziehen.“ Als ob Weihnachten eine Show wäre…

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