Vorfreude auf Bierduschen, aber:

Guardiola fordert "mehr Respekt vor dem Meister"

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Bayern-Trainer Pep Guardiola freut sich auf die Meisterschale und die Bierduschen.

München - Bayern-Trainer Pep Guardiola hat vor dem letzten Spiel der Saison gegen den FSV Mainz 05 mehr Respekt gefordert. Die Vorfreude auf die Meisterfeier nimmt ihm das aber nicht.

Mit großer Vorfreude blickt Bayern-Trainer Pep Guardiola dem letzten Liga-Spiel gegen Mainz 05 und den Meisterfeierlichkeiten am Samstag und Sonntag entgegen. "Das ist ein guter Grund Party zu machen. Wir waren die Besten", sagte er am Freitag. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sei diese Meisterschaft schwieriger gewesen. Erstmals seit 1987 war der FC Bayern im Anschluss an eine Fußball-WM wieder Meister geworden. "Das wichtigste ist die nationale Meisterschaft", stellte er nochmals klar. "Jedes Jahr das Triple zu gewinnen, das schaffe ich nicht."

Nach der Partie wird es die Meisterschale geben, gefolgt von der traditionellen bayerischen Bierdusche. Selbst darauf freut sich Pep: "Ich würde gerne Daniel van Buyten einladen, der war 2014 Beauftragter der Bierduschen. Wir verdienen alle vier Bierduschen für diese Saison."

Zur Krönung des deutschen Meisters kommt der FSV Mainz 05 in die Arena nach Fröttmaning (Anstoß 15.30 Uhr, im Live-Ticker). Auch für sie geht es um nichts mehr. "Sie sind eine sehr aggressive Mannschaft, mit großer Qualität", lobt Guardiola die 05er. "Sie haben sehr gute Mittelfeldspieler. Beim Hinspiel hatten wir große Probleme, das Spiel konnten wir nur schwer kontrollieren. Wir wollen das letzte Spiel zu Hause gewinnen. Unsere Fans sollen zufrieden sein." Robert Lewandowski könnte noch Torschützen-König werden. Nötig dafür wären noch drei Tore. Bekommt er Schützenhilfe vom Team, darf er als Elfmeter-Schütze antreten? "Darüber habe ich nicht nachgedacht", sagte Pep Guardiola.

Bilder: Bayern auf Kuschel-Kurs vor Meisterparty

Angesprochen auf die Vorwürfe bezüglich der Wettbewerbsverzerrung seitens einiger Bundesligisten, reagierte Guardiola angesäuert: "Die Leute hier im Fußball in Deutschland sprechen zu viel, zu viel. Sie müssen ein bisschen mehr Respekt haben vor dem deutschen Meister und seinen Spielern." Nach zuletzt drei Niederlagen in der Liga nacheinander mussten sich die Münchner den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung gefallen lassen. "Wir haben unsere Arbeit gemacht, das ist nicht das Problem von Bayern München, das ist ihr Problem", entgegnete Guardiola den Kritikern aus Wolfsburg, Hannover oder Paderborn. "Wenn du zwei, drei Monate mit 13, 14 Spielern spielst, mit vielen 1000 Problemen, dann ist es normal, dass du nicht immer Vollgas geben kannst", sagte Guardiola. Dennoch habe es seine von zahlreichen Verletzungen geplagte Mannschaft auch nach dem vorzeitigen Gewinn der 25. Meisterschaft "sehr gut" gemacht.

Bilder: Boateng zofft sich mit Lewandowski

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Guardiola beendete zudem die Spekulationen um die Zukunft von Bastian Schweinsteiger: "Mein Plan für die nächste Saison ist: Bastian Schweinsteiger ist hier." Zuletzt hatte das Fachmagazin kicker gemeldet, dass Teammanager Louis van Gaal seinen ehemaligen Schützling zum englischen Rekordmeister Manchester United holen möchte. Schweinsteiger werde selbst über seine Zukunft entscheiden, betonte Guardiola. „Bastian Schweinsteiger ist eine überragende Legende von Bayern München, er muss sich entscheiden - nicht Pep oder (Vorstandschef) Kalle Rummenigge. Wenn er noch zwei, drei, vier Jahre hier bleiben will, kann er das tun“, so der Spanier.

fw/SID

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