Er hat einen Traum

Guardiola lässt seine Zukunft offen

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Pep Guardiola wich einer Frage nach seiner Zukunft auf.

München - Bayern Münchens Trainer Pep Guardiola lässt seine Zukunft nach wie vor offen, setzt weiter auf Bastian Schweinsteiger und wünscht sich eine Saison ohne Verletzungspech.

Pep Guardiola hat einen Traum - und der dreht sich nicht um das erhoffte Triple. „Mein Traum ist, dass der ganze Kader fit ist: Robben fit, Ribery fit, Martinez fit. Ich will, dass die Spieler enttäuscht und sauer sind, weil sie nicht spielen - und nicht, weil sie verletzt sind“, sagte der Coach des FC Bayern München am Tag nach dem Trainingsauftakt des deutschen Rekordmeisters zu seinen Wünschen für die kommende Saison.

Er habe einen „überragenden Kader“ und wünsche sich deshalb auch „keinen anderen Spieler“, sondern nur, dass im Gegensatz zur vergangenen Spielzeit diesmal keiner seiner Stars länger ausfällt, betonte Guardiola. Noch stehen allerdings Superstar Franck Ribery und Holger Badstuber nicht zur Verfügung. Wann beide zurückkommen, ist offen.

Pep weicht Frage nach eigener Zukunft aus

Genauso offen wie Guardiolas Zukunft nach Vertragsende im Juni 2016. „Nächste Frage“, antwortete der 44 Jahre alte Spanier am Donnerstag lapidar auf die Frage, ob er sich im Urlaub schon Gedanken über seinen Vertrag gemacht habe. Da habe er vielmehr Golf gespielt, gegessen, getrunken und die Familie getroffen, meinte Guardiola launisch. Sein größtes Problem sei gewesen, „dass die Kinder nicht duschen wollten“.

Geplant waren ursprünglich erste Gespräche im Herbst. „Lassen sie uns das in Ruhe besprechen. Ich sehe keinen Druck und keine Unruhe“, hatte Sportvorstand Matthias Sammer am Mittwoch betont: „Unser Trainer ist da, er hat zwei Drittel seiner Zeit um, aber wo ist das Problem?“

"Wenn er hier bleibt, ist es perfekt"

Ein Problem sieht auch Guardiola im viel diskutierten Fall Bastian Schweinsteiger nicht. Er geht von einem Verbleib des Vize-Kapitäns beim FC Bayern aus. „Seine Zukunft hängt von ihm ab. Ich denke, dass er hier bleibt. Nur er kann entscheiden, nicht Pep, nicht Kalle (Rummenigge, d. Red.)“, sagte Guardiola und fügte an: „Wenn er hier bleibt, ist es perfekt, er ist ein Topspieler.“

In den vergangenen Wochen hatte es viele Gerüchte um Schweinsteiger gegeben, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft. Sammer hatte am Mittwoch kein klares Bekenntnis zum 30-Jährigen abgegeben. Er wolle „grundsätzlich gar nichts ausschließen“, sagte Sammer.

Keine Aussagen zu Transfers

Zu den Spekulationen über neue Spieler, wie etwa der in München weiterhin gehandelte Angel di Maria von Manchester United, blieb dagegen Guardiola sehr vage: „Das ist die Entscheidung des Vereins. Ich passe mich an.“

Klar ist auf jeden Fall, dass die Bayern das Triple anstreben, die vierte Meisterschaft in Folge ist dabei Pflicht. Doch Guardiola erwartet keinen Spaziergang. „Das ist noch keinem Verein geglückt. Das bedeutet nur eins: Es wird schwer. Aber das ist ein gutes Ziel für uns.“

Es gebe „drei, vier Konkurrenten“, fügte er an. Er rechne diesmal wieder „mit Dortmund mit dem neuem Trainer und neuer Stimmung. Thomas Tuchel ist ein großer Trainer“, meinte Guardiola. Auch Gladbach habe schon in der vergangenen Saison seine Klasse gezeigt. Dazu nannte der Bayern-Coach noch Leverkusen „und natürlich Wolfsburg“.

Doch wenn sich Guardiolas Traum erfüllt und beim Rekordmeister alle fit sind, wird auch 2016 der FC Bayern Meister werden.

SID

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