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Trennung wegen Zoff mit Bayern-Bossen? Jetzt spricht Pep Guardiola

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Pep Guardiola spricht über seine Zeit beim FC Bayern - und bezeichnet das Transfergebaren der Münchner als etwas ganz Besonderes
Trainer Pep Guardiola spricht über seine Zeit beim FC Bayern - und bezeichnet das Transfergebaren der Münchner als etwas ganz Besonderes. © AFP

Hat Pep Guardiola den FC Bayern aufgrund unterschiedlicher Ansichten bezüglich Neuzugänge verlassen? Der ManCity-Coach nimmt Stellung zu den Aussagen von Ilkay Gündogan.

München - Ilkay Gündogan, Kevin de Bruyne und Leroy Sané spielen allesamt für Manchester City in der englischen Premier League und gelten als Wunschspieler von Trainer Pep Guardiola. Kürzlich sorgte Mittelfeldmann Gündogan mit einem Interview für Aufsehen, in dem er sich zu den Abschiedsgründen des spanischen Erfolgstrainers beim FCB äußerte. Angeblich wollte er die drei Profis zu seiner damaligen Zeit an die Säbener Straße locken. Weil die Transfers scheiterten, habe er seine Zelte an der Säbener Straße abgebrochen.

In der Sport Bild hat Guardiola nun selbst zu seinem Abschied aus München Stellung genommen und verraten, ob es tatsächlich unterschiedliche Auffassungen mit seinem Ex-Arbeitgeber beim Thema Neuzugänge gab. 

FC Bayern: Guardiola führt Ehre als Abschiedsgrund an

„Zu meiner Zeit beim FC Bayern hatten wir Interesse an Leroy Sané und Kevin De Bruyne. Doch Sané war nicht bereit zu wechseln und Bayern war nicht bereit, eine Riesen-Ablösesumme für De Bruyne zu bezahlen“, sagt Guardiola, der den deutschen Rekordmeister im Sommer 2016 nach drei Jahren mit drei Meisterschaften und zwei Pokalsiegen Richtung England verlassen hatte. Das Transferverhalten des FC Bayern bezeichnet der 46-Jährige als „sehr speziell“ und verrät, wie bei seinem Ex-Klub wichtige Personalentscheidungen zustande kamen: „Es gab immer große Meetings und dann werden Entscheidungen getroffen.“

Zu einem gescheiterten Transfer von Gündogan zum FC Bayern bezieht Guardiola allerdings keine Stellung. Auch die Aussage, dass Unstimmigkeiten mit Karl-Heinz Rummenigge den Abschied des Spaniers aus München beschleunigt hätten, dementiert der Coach und bekräftigt, dass derartige Dinge keine Rolle bei dem Abenteuer Manchester City gespielt haben: „Ich bin gegangen, weil ich die Ehre hatte, nach England wechseln zu können“, so Guardiola, der mit den „Citizens“ derzeit Tabellenführer der wohl ausgeglichensten Topliga in Europa ist.

Der Premier-League-Klub hatte ingesamt 141 Millionen Euro für die Ex-Bundesligaprofis de Bruyne (Wolfsburg/2015), Gündogan (BVB/2016) und Sané (Schalke/2016) ausgegeben. 

pf

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