Nach 13 Minuten vom Platz gestellt

Reina: War das schon sein letztes Bayern-Spiel?

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Eine Sekunde zu spät dran war Pepe Reina gegen den heranstürmenden Raul Bobadilla.

München - Pepe Reina erwies seinem Team mit der roten Karte nach 13 Minuten einen Bärendienst. War der kurze Einsatz gegen Augsburg schon sein letzte Spiel für den FCB?

Einen kurzen Moment zögerte Pepe Reina, ehe er mit Vehemenz aus seinem Tor stürmte. Einen Moment zu lange: Einmal in Fahrt gekommen, konnte der so erfahrene Spanier seine wuchtigen 92 kg verteilt auf 188 cm Körpergröße nicht mehr bremsen - und der Keeper des FC Bayern räumte den auf ihn zu stürmenden Augsburger Raul Bobadilla derart ab, dass es selbst einem Linebacker der US-Football-Liga NFL zur Ehre gereicht hätte.

Rot nach nur 13 Minuten - auch wenn Paul Verhaegh den folgenden Elfmeter an den Pfosten nagelte, war es der Anfang vom Ende bei der Münchner 0:1-Heimpleite. Und Reina, Welt- und zweimaliger Europameister von trauriger Gestalt, stand sinnbildlich für den in diesen Tagen arg unglücklich agierenden Rekordmeister.

„Die Rote Karte hat den Augsburgern in die Karten gespielt“, sagte Manuel Neuer. Bayerns Nummer eins, dem Trainer Pep Guardiola eigentlich eine Ruhepause verordnet hatte, musste dann doch ran - an der Hackordnung unter den Münchner Torhütern konnte der loyale Reservist Reina ohnehin nie rütteln.

Und so könnte Reinas verkorkster dritter Bundesliga-Auftritt schon sein letzter gewesen sein. Dem Vernehmen nach bietet Reinas Ex-Klub SSC Neapel dem an den Säbener Straße noch bis 2017 gebundenen Schlussmann einen Dreijahresvertrag an. Als Nummer eins. Ein Status, der für den 32-Jährigen in München illusorisch ist.

Bilder und Noten: Es hagelt 5er für die Bayern

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SID

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