Neuer Gesellschafter

Lahm hilft der Deutschen Sportlotterie

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Philipp Lahm wird die DSL als Gesellschafter unterstützen.

München - Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm engagiert sich für die Deutsche Sportlotterie. Der Fußballprofi des FC Bayern ist neuer Gesellschafter der gemeinnützigen Einrichtung.

Weltmeister Philipp Lahm ist neuer Gesellschafter der gemeinnützigen Deutschen Sportlotterie. Der Kapitän von Bayern München und ehemalige Spielführer der Nationalmannschaft unterstützt die neue Initiative für die Förderung deutscher olympischer und paralympischer Spitzensportler. Die Kooperation wurde am Mittwoch in München vorgestellt.

„Ich finde es sehr schade, dass aussichtsreiche Athletinnen und Athleten immer wieder ihre Karriere abbrechen müssen, um Geld zu verdienen oder sich um ihre Zukunft zu kümmern“, sagte Lahm: „Ich möchte mithelfen, dass sich das langfristig ändert und die Sportler ihren Kopf frei haben für die großen Anforderungen des Leistungssports, ohne sich ständig um ihre Zukunft sorgen zu müssen."

Zu den weiteren Unterstützern der neu geschaffenen Sportlotterie gehören unter anderem Diskus-Olympiasieger Robert Harting und Ex-Box-Champion Henry Maske.

DSL existiert seit November 2014

"Wir finden es großartig, dass Philipp Lahm als Kapitän der Weltmeister-Mannschaft sich für Sportlerinnen und Sportler einsetzt, die unter finanziell völlig anderen Bedingungen ihren Sport betreiben und dabei oft ganz andere Sorgen haben“, sagte der geschäftsführende Sportlotterie-Gesellschafter Gerald Wagener, der mit Harting die Deutsche Sportlotterie nach dem britischen Vorbild „National Lottery“ ins Leben gerufen hat.

Die DSL, die seit dem 4. November 2014 alle notwendigen Genehmigungen besitzt, peilt für das Jahr 2015 insgesamt 28 Millionen Euro Umsatz an. Da 30 Prozent davon in die Sportlerförderung fließen, sollen 8,5 Millionen Euro für die Athleten generiert werden. Die Einnahmen kommen den Sportlern, die sich auf Olympische und Paralympische Spiele vorbereiten, sowie der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) zugute.

Die ersten zwölf Millionen Euro gehen an die Stiftung Deutsche Sporthilfe, die damit ihren Etat verdoppelt. Danach werden die Mittel über einen Schlüssel verteilt. Die geförderten Sportler sollen mit 1000 Euro pro Monat unterstützt werden.

sid

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