"Wahnsinnige Kräfte freigesetzt"

Lahm: Mit dem "Finale dahoam" fing es an

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Philipp Lahm blickt zurück auf ein fantastisches Jahr 2013

München - Im so unglücklich verlorenen „Finale dahoam“ 2012 sieht Kapitän Philipp Lahm den entscheidenden Faktor für den unglaublichen Siegeszug von Triple-Sieger FC Bayern München.

„Die Fußballtragik, diese bitteren Tränen haben wahnsinnige Kräfte bei uns freigesetzt. Das war unser größter Trumpf“, erinnerte Lahm in einem am Montag auf der Homepage des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München veröffentlichten Interview. 2012 hatten Lahm und Co. das Champions-League-Finale in München gegen den FC Chelsea im Elfmeterschießen verloren.

„Nach dem Finale 2012 gab es zwei Möglichkeiten: Entweder man bricht als Mannschaft auseinander. Oder man wächst noch enger zusammen“, sagte Lahm weiter. „Bei uns ist Letzteres eingetreten.“

Umso schöner sei dann der Moment gewesen, als im vergangenen Mai der ersehnte Triumph in der Champions League unter Dach und Fach gewesen sei. „Endlich hatte sich die harte Arbeit ausgezahlt, endlich hatte es geklappt, endlich hatte ich dieses Ding in meinen Händen. Das war einfach Gänsehaut pur, ein großartiger Moment“, blickte Lahm zurück auf sein Traumjahr 2013.

Lahm (30) hat auch an Weihnachten Durchhalte-Qualitäten bewiesen. „Heiligabend zieht sich immer etwas bei uns, weil die Schwiegermutter am ersten Weihnachtsfeiertag Geburtstag hat und wir so jedes Jahr bis 12 Uhr durchhalten müssen“, sagte der Kapitän des Triple-Siegers FC Bayern München. „Immerhin hat man dann viel Zeit für die Geschenke und das Essen“, ergänzte Lahm. Nach der erfolgreichen Titel-Jagd 2013 habe er die Feiertage genossen. „Es war wie immer sehr gemütlich. Es gab Hirschrücken mit Spätzle.“

Kuschel-Kicker: Erkennen Sie diese Bayern-Stars?

Wir beginnen mit einem der großen Helden des Jahres 2013. Die "Frisur" ist beim Kuschel-Kicker zwar etwas großzügiger gestaltet, aber dennoch erkennt man den Torschützen aus dem Champions-League-Finale auf den ersten Blick. © FCB
Es handelt sich um Arjen Robben. © AFP
Gesicht, Frisur, das Lächeln - alles sitzt bei diesem Kuchel-Kicker. Spätestens am Trikot erkennt man schließlich, um welchen Nationalspieler in Reihen des FC Bayern sich hier handelt. © FCB
Es handelt sich um Manuel Neuer. © AFP
Dieser Bayern-Star verlängerte vor kurzem seinen Vertrag beim Rekordmeister bis 2018 und gilt als einer der Spaßvögel im Team - nicht zuletzt wegen seines Wiener Schmähs. © FCB
Es handelt sich um David Alaba. © AFP
Wer ist denn dieser Spieler? Für uns erscheint er eher als Beatle- oder Oasis-Verschnitt. Doch sein reales Vorbild kommt nicht aus Großbritannien, sondern aus weitaus südlicheren Gefilden. © FCB
Es handelt sich um Javi Martinez. © AFP
Strubbelfrisur, markanter Bart und gut gebräunt. Für uns ist dieser Kuschel-Kicker ein echter Volltreffer und sieht seinem brasilianischen Vorbild sehr ähnlich. © FCB
Es handelt sich um Dante. © AFP
Bei ihm hier ist das schon etwas schwerer. Schelmisches Grinsen, trendige Frisur... ein junger Wilder dürfte es sein. Bei längerem Hinsehen ist der gebürtige Bayer aber dann doch zu erkennen. © FCB
Es handelt sich um Mario Götze. © AFP
Das Vorbild dieses Plüsch-Kickers soll im Mittelfeld die Fäden ziehen und die Mannschaft  führen. Er ist einer Fan-Lieblinge, auch bedingt durch seinen Aufstieg zu Vize-Kapitän. © FCB
Es handelt sich um Bastian Schweinsteiger. © AFP
Klein, süß und doch im Blick eine gewisse Dominanz und Führungskraft: So kennt man das Vorbild für diesen Kuschelkicker auch auf dem Feld. © FCB
Es handelt sich um Philipp Lahm. © AFP
Ein absoluter Volltreffer bei den Kuschel-Kickern ist für uns dieser Spieler. Sein Vorbild gilt zwar nicht als der Über-Techniker, doch seine Tore sicherten den Bayern schon viele Punkte und Siege. © FCB
Es handelt sich um Thomas Müller. © AFP
Bei ihm mussten wir dann doch länger überlegen, wer diesem Plüsch-Spieler als Vorbild diente. Hätte man die Körpergröße und seine kräftige Statur noch mehr umgesetzt, würde man ihn dann doch gleich erkennen. © FCB
Es handelt sich um Xherdan Shaqiri. © AFP
Zum Abschluss Europas Fußballer des Jahres 2013, der dank seines Barts und des Haarschnitts gut zu erkennen ist. © FCB
Es handelt sich um Franck Ribéry. © AFP

dpa

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