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Lewandowski hat angeblich schon Millionen-Vertrag mit Barcelona ausgehandelt

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Von: Stefan Schmid

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Während die Bayern ihn am liebsten immer noch behalten würden, hat Robert Lewandowski wohl schon einen unterschriftsreifen Vertrag mit Barcelona ausgehandelt.

München - Robert Lewandowski ist sich wohl mit dem FC Barcelona einig. Der Berater des Polen scheint mit den Spaniern schon Nägel mit Köpfen gemacht zu haben. Nur unterschreiben kann der Goalgetter noch nicht. Dies liegt zum einen daran, dass noch keine Einigung zwischen dem FC Bayern und Barcelona erzielt wurde und zum anderen, dass Barcelona momentan das ausgehandelte Gehalt nicht zahlen kann.

Robert Lewandowski: Medien überbieten sich mit der Summe des Millionen-Gehalts

Verschiedene internationale Medien berichten übereinstimmend, dass sich der Berater von Robert Lewandowski - Pini Zahavi - mit dem FC Barcelona bereits auf einen Vertrag geeinigt haben soll. Das war es aber auch schon mit den Übereinstimmungen. Die Daily Mail und Mundo Deportivo schreiben jeweils von einem Dreijahresvertrag, den Lewandowski bei Barcelona erhalten soll. Die spanische Sport spricht dagegen nur von zwei Jahren Vertragslaufzeit mit leistungsabhängiger Option auf ein weiteres Jahr.

Auch beim angeblichen Gehalt des Top-Scorers ist nur eines sicher: Es ist unverschämt hoch. Die Meldungen gehen auseinander. Einmal ist von neun Millionen Euro, das andere Mal von zwölf Millionen Euro netto pro Jahr die Rede. Egal, wie hoch die ausgehandelte Summe nun wirklich ist, momentan können sich die Katalanen weder das eine noch das andere leisten. Und ganz nebenbei will auch noch die Ablösesumme an den FC Bayern - gerüchteweise um die 30 Millionen Euro - gezahlt werden.

Barcelona hat Lewandowski-Gehalt noch nicht zur Verfügung

Um Spielraum im Gehalts-Budget des FC Barcelona zu schaffen, steht auf der Verkaufsliste der Blaugrana unter anderem Frenkie de Jong. Ein erstes Angebot von Manchester United im Gesamtumfang von über 60 Millionen Euro wurde, laut The Guardian, von Barça bereits abgelehnt. Aber die Verantwortlichen in Barcelona haben noch andere Pläne. Schon für den 16. Juni ist eine Mitgliederversammlung einberufen, die darüber entscheiden soll, ob Barcelona die eigenen Merchandising-Rechte und 49 Prozent der hauseigenen TV-Produktionsfirma verkauft.

Spätestens ab da könnte es ganz schnell gehen mit dem Lewandowski-Wechsel. Mit frischen Millionen sollten die Katalanen dann auch die letzten Zweifel der Bayern-Verantwortlichen gegenüber den Lewandowski-Verkauf aus dem Weg räumen können. (sch)

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