Stürmer genießt Heimaturlaub

Poldi: Spaß mit Pocher

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Gemeinsam mit Comedian Oliver Pocher verfolgte Poldi den Punktsieg von Felix Sturm über Randy Griffin.

Los ging’s bereits vor einer Woche. Als die deutschen Nationalspieler nach dem verlorenen EM-Finale am Flughafen empfangen wurden, da fehlte einer: Lukas Podolski.

Der 23-Jährige trat nicht den Rückweg nach München an – ihn zog es vielmehr sofort in seine Lieblingsstadt, in seine wahre Heimat: nach Köln. Nicht Sonne oder Sandstrand, nein, allein der Dom und Rheinmetropole helfen Poldi, sich zu enspannen, Spaß zu haben, Freunden nah zu sein. Am Samstagabend sah man den Torjäger wie zuletzt bei der EM: vergnügt, voller Lebensfreude. Poldi: Spaß mit Pocher!

Der (Noch-)Bayern-Stürmer amüsierte sich im westfälischen Halle – beim ersten Boxkampf seines Lebens. „Mein erster Kampf“, strahlte Podolski: „Das ist viel packender, viel fesselnder als im Fernsehen.“ Gemeinsam mit Comedian Oliver Pocher verfolgte er den Punktsieg von Felix Sturm über Randy Griffin – und schon am Sonntag war er wieder in Köln unterwegs.

Die große Frage: Kehrt Poldi aus seiner Köln-Idylle überhaupt noch einmal zurück nach München? „Ich habe ihm gesagt: Du darfst jetzt nicht vor der Situation weglaufen“, betonte Jürgen Klinsmann im tz-Interview. Der neue Trainer spricht sich entschieden für einen Verbleib des Nationalspielers aus. Regelmäßiger Kontakt besteht zwischen Trainer und Spieler jedoch immer noch nicht. In Köln werden inzwischen alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Podolski aus München zu lotsen. Jetzt soll sogar der siebenmalige Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher dabei helfen. „Michael hat aus der Zeitung erfahren, dass Poldi zurück zum FC will. Und ihm liegt der FC sehr am Herzen“, erklärt Schumi-Manager Willi Weber. Gespräche darüber sollten am Wochenende stattfinden.

Kann Podolski in München noch glücklich werden? Selten sah man ihn während der vergangenen zwei Jahre bei Bayern so glücklich wie dieser Tage. In Köln steht eine ganze Stadt hinter ihm – und selbst der Werbepartner spricht sich für eine Rückkehr aus. „Er sollte bei einem renommierten Verein spielen – das ist der 1. FC Köln ohne Frage. Und ich weiß, dass sein Herz für Köln schlägt“, sagt Peter Gries, Inhaber von Poldis persönlichem Sponsor Griesson de Beukelaer. Podolski soll weiter für die Kekse werben – aber nur, wenn er in Deutschland spielt. „Ich gehe davon aus, dass wir den zum Jahresende auslaufenden Vertrag mit Podolski vorzeitig verlängern“, sagt Gries – schränkt aber ein: „Solange er in Deutschland spielt.“

Auch Podolski will eine weitere Partnerschaft. Poldi spielt weiter die Prinzenrolle – fragt sich nur wo…

Quelle: tz

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