Eine Woche vor dem Spiel

PSG-Countdown: An diesen sieben Punkten muss Jupp mit dem FCB arbeiten

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FCB-Trainer Jupp Heynckes bei einer Pressekonferenz. 

In einer Woche will der FC Bayern München vor heimische Kulisse die Schmach des Champions-League-Spiels gegen PSG wett machen. Bis dahin hat Trainer Jupp Heynckes noch einiges zu tun. 

München - Der Rache-Countdown läuft! In einer Woche steht der Champions-League-Knaller gegen Paris St. Germain an (Dienstag, 20.45 Uhr, Sky). 

Vor heimischem Publikum will der FC Bayern die 0:3-Schmach von Paris vergessen machen. Bis dahin muss Jupp Heynckes noch einige Dinge in Angriff nehmen. Denn: Ausgerechnet jetzt schwächeln die Bayern. 

PSG-Countdown: Sieben Tage, sieben Themen! 

1. Paris-Vorbereitung: Für den FCB geht es gegen den Scheich-Klub nicht nur um den möglichen Gruppensieg, sondern um die Ideologie des Fußballs. „Unsere Gegner sind ja nicht mehr nur Vereine, sondern ganze Staaten wie Katar oder Dubai“, kündigte FCB-Patron Uli Hoeneß auf der JHV an und leitete so bereits verbal die Vorbereitung auf Paris ein. Jetzt ist Jupp an der Reihe, sein Team perfekt auf Neymar und Co. einzustellen. 

2. Hierarchie: Heynckes sieht eine klare Hierarchie als Schlüssel zum Erfolg. Die wurde wegen der vielen Verletzten in den vergangenen Wochen aber ordentlich durcheinander gewirbelt. So war Javi Martinez in Gladbach Kapitän, womit schon das nächste Thema offensichtlich ist. 

3. Regeneration: Nach der Gladbach-Partie hatte der FCB mit Juan Bernat (muskuläre Probleme) und James (Gehirnerschütterung) noch zwei weitere Verletzte. Aktuell fehlen den Roten neun Spieler. Die gute Nachricht: Rafinha und Thomas Müller absolvierten am Sonntag das gesamte Training, Franck Ribéry verzichtete bloß auf das Abschlussspiel. Gestern hatten die Spieler frei, heute steht eine öffentliche Einheit ab 10 Uhr auf dem Plan. Sebastian Rudy: „Wir können jetzt gut arbeiten und regenerieren.“ 

4. Selbstvertrauen: Im zehnten Spiel riss die Sieglos-Serie von Jupp. Wenn die Bayern das nächste Ligaspiel am Samstag gegen Hannover 96 gewinnen, war die Gladbach-Pleite nur ein Ausrutscher. Bei einer erneuten Niederlage wäre das Selbstvertrauen vorm PSG-Kracher zu einem ungünstigen Zeitpunkt angekratzt. 

5. Offensive: In Anderlecht und Gladbach hatte die Offensive des FCB Ladehemmung. Vor allem in den ersten 45 Minuten wirkten Offensivaktionen eher planlos. „Wir haben nicht viele Chancen herausgespielt“, bemängelte Sebastian Rudy. 

6. Einstellung: „Das Spiel haben wir in der ersten Halbzeit verloren, da haben wir viel zu wenig investiert. Da haben wir zu langsam gespielt, wir haben die Drehzahl nicht erhöht“, kritisierte Heynckes nach seiner ersten Niederlage. Schon in Belgien hatten nicht alle Spieler die richtige Einstellung.

7. Abwehr-Stärke: Defensive first! Jupp legt großen Wert auf eine disziplinierte Abwehrarbeit in allen Mannschaftsteilen. Zuletzt wirkte seine Defensivabteilung ungewohnt wackelig.

Lesen Sie auch: Hoeneß: Das ist der wahre Grund, warum Carlo Ancelotti gehen musste.

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