Aufsteiger will "etwas mitnehmen"

Hasenhüttl: Ingolstadt mauert nicht gegen FC Bayern

Ralph Hasenhüttl, FC Ingolstadt
1 von 1
Längst in der Bundesliga angekommen: Ralph Hasenhüttl und der FC Ingolstadt beeindrucken in ihrer ersten Saison im Oberhaus.

Ingolstadt - Am Samstag kommt es zum ersten oberbayerischen Duell zwischen dem FC Bayern und Ingolstadt in der Bundesliga. Der Aufsteiger geht forsch an die Aufgabe heran.

Nach einer überraschend starken Hinrunde in der Fußball-Bundesliga will der FC Ingolstadt auch im Auswärtsspiel beim FC Bayern seiner Taktik treu bleiben. „Wir spielen nicht anders als in den anderen Spielen“, sagte Trainer Ralph Hasenhüttl am Dienstag und kündigte an, dass er „den Strafraum nie zumauern“ werde, „auch nicht am kommenden Wochenende“. Ein extrem laufintensives Spiel und viel Pressing hatten den Oberbayern in den bisherigen 15 Erstliga-Begegnungen beachtliche 20 Punkte beschert.

Der Aufsteiger gastiert am Samstag (15.30 Uhr) als Tabellenelfter in München und soll dabei vor allem auf Top-Niveau lernen. „Ich möchte nach dem Spiel nicht hergehen und sagen: Jetzt haben wir uns mit elf Mann hinten reingeparkt, und es hat trotzdem nicht gereicht. Davon nimmst du nichts mit“, meinte der Coach im „Audi Star Talk“ auf Sky.

Nach der ersten Saisonniederlage der Bayern in der Liga beim 1:3 in Mönchengladbach wollte Hasenhüttl den „kleinen FC Ingolstadt“ nicht mit der Borussia vergleich. „Aber wir haben auch unsere Möglichkeiten gegen jeden Gegner“, erinnerte er. „Wir wollen das Spiel so angehen, dass wir auf jeden Fall etwas mitnehmen. Das müssen jetzt nicht unbedingt Punkte sein, das können auch schöne Erfahrungen sein.“

dpa

auch interessant

Meistgesehen

Bilder: Der FC Bayern triumphiert beim Telekom Cup
Bilder: Der FC Bayern triumphiert beim Telekom Cup
Badstubers Vorgänger: Die Leihgeschäfte des FC Bayern
Badstubers Vorgänger: Die Leihgeschäfte des FC Bayern

Kommentare