Rangnick gegen Kovac

Leipzig gegen Bayern: Wer nimmt hier wen auf die Hörner?

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Wer setzt sich durch: Bayern-Coach Niko Kovac (l.) oder RB-Trainer Ralf Rangnick.

Der Plan ist klar: Leipzig will die Meistersause der Bayern vertagen. Ob dies klappen kann? Die tz beantwortet die wichtigsten Fragen zum Duell der beiden Rivalen.

München - Geht es nach Niko Kovac, so könnte die Woche durchaus nüchterner zu Ende gehen, als sie angefangen hat. Nach den irren Aufholjagden in der Champions League und dem Elferkrimi in der Europa League sind seine Bayern sehr bemüht darum, der Bundesligasaison am Samstag ein langweiliges Ende zu bescheren. Das heißt: In Leipzig gewinnen und damit die siebte Schale in Folge eintüten! Das Problem: Die roten Bullen, auf die der FCB auch beim Pokalfinale in zwei Wochen trifft, wollen die Münchner nur ungern in ihrer Arena feiern sehen. Wer nimmt also wen auf die Hörner? Die tz beantwortet die wichtigsten Fragen:

Wie wird Bayern Meister? Die einfachste Variante: Bayern gewinnt im Osten, dann ist das Ding durch. Aufgrund der vier Punkte Vorsprung auf Dortmund muss Bayern am vorletzten Spieltag dieselbe Anzahl an Punkten einfahren, um die 29. Salatschüssel an die Isar zu holen. Doch selbst wenn die Borussen gegen Düsseldorf ein Remis holen und der Rekordmeister gegen RB verliert, sind die Roten aufgrund des Torverhältnisses (aktuell um 18 Tore besser als das des BVB) so gut wie durch. Bei allen anderen Resultaten entscheidet sich alles erst am letzten Spieltag.

Wird gefeiert? Nicht an diesem Wochenende, das hat Niko Kovac bereits klargestellt. „Ich habe in meinen Leben allzu oft gelernt, dass man erst alles erledigen muss, bevor man sich feiern lässt“, so der Trainer der Roten mit Blick auf das Pokalfinale. Für die Bayern geht es nach tz-Informationen im Anschluss an die Partie in Leipzig direkt zurück nach Hause, wo es höchstens zu einem spontanen Meisterdinner in München (2018 wurde nach dem Sieg in Augsburg im Szenelokal Burger & Lobster Bank gefeiert) kommen könnte. Die große Sause stünde aber erst nach dem Pokalfinale an.

Leipzig könnte sich noch vor den BVB setzen

Wie ist die Ausgangslage? Wer meint, für die Leipziger ginge es am Samstag um nichts, der täuscht sich. Die roten Bullen sind zwar bereits für die Champions League qualifiziert, bei zwei Siegen aus den letzten beiden Spielen und zwei parallelen BVB-Niederlagen könnte RB Dortmund noch von Platz zwei verdrängen und knapp zehn Millionen mehr aus dem TV-Topf einstreichen. Die zwei besten Teams der Rückrunde sind Bayern (38 Punkte) und Leipzig (34 Punkte) bereits jetzt schon. Es stehen sich außerdem die beste Offensive (Bayern hat 83 Treffer erzielt) und die beste Defensive der Liga (Leipzig hat lediglich 27 Tore kassiert) gegenüber.

Spielt das Pokalfinale eine Rolle? Der Hit in Berlin steckt bereits in den Hinterköpfen. Kovac: „Die Anspannung von Leipzig wird im Pokalfinale sehr viel größer sein.“ Dass die Leipziger am Samstag mit angezogener Handbremse spielen, um dann erst im Endspiel um den DFB-Pokal alle Karten auf den Tisch zu legen, hat Ralf Rangnick aber bereits verneint: „Im Idealfall wollen wir beide Spiele gewinnen“, so der RB-Trainer. Eine Einstellung, die man vor allem in Dortmund begrüßt.

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