Stimmen zum Pokal-Sieg der Bayern in Leipzig

„Das war die Königin der Konzessionsentscheidungen, das habe ich dem Schiri gesagt“

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Mats Hummels reklamiert beim Linienrichter.

Es war eine packende DFB-Pokal-Partie zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern, die auch nach dem Spiel noch für viele Emotionen sorgte. Die Stimmen zum Sieg des FCB.

Der FC Bayern hat in einem giftigen Pokal-Thriller den nächsten Angriff des Emporkömmlings RB Leipzig mit Ach und Krach abgewehrt. Die Münchner setzten sich beim erbittert kämpfenden Vize-Meister 5:4 im Elfmeterschießen durch und stehen zum 17. Mal in Folge im Achtelfinale. Es war der vierte Sieg des Rekordmeisters unter Übergangstrainer Jupp Heynckes im vierten Spiel. Nach 90 äußerst intensiven Minuten und Verlängerung hatte es 1:1 (Halbzeit 0:0) gestanden. Die Stimmen zum Spiel.

„Es ist natürlich eine brisante Geschichte“, sagte Sven Ulreich über den Spielverlauf. „Wir haben es leider nicht über 120 Minuten geschafft, das Spiel zu entscheiden. Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Großes Kompliment an unserem Torwarttrainer, der das gut analysiert hat.“

Mats Hummels sagte über den zweiten Elfmeter: „Aus meiner Sicht war das die Königin der Konzessionsentscheidungen. Das habe ich dem Schiedsrichter auch so gesagt. Der Schiedsrichter hat gelächelt.“ In der ersten Hälfte hatte Schiedsrichter Felix Zwayer zunächst auf Strafstoß, dann aber auf Freistoß für Leipzig entschieden. Besonders geärgert hatte sich Hummels über die Reaktion von RB-Sportchef Ralf Rangnick, der den Referee in der Pause die Szene auf dem Smartphone zeigen wollte. „Ich habe Herrn Rangnick gesagt, dass es unsportlich ist, wenn er dem Schiedsrichter das jetzt zeigt.“ Zur Leistung der Bayern sagte er: „Wir haben heute Glück gebraucht, um zu gewinnen. Allgemein spielen wir einen guten Ball, sind in einer besseren Verfassung und spielen einen besseren Fußball. Aber dominieren tun wir noch nicht.“

Arjen Robben gab zu, dass das Spiel „sehr viele Nerven gekostet“ habe. „Das ist Fußball auf hohem Niveau, zwei Topmannschaften gegeneinander. Es war ein heißes und intensives Spiel mit vielen Entscheidungen im Spiel. Wir hatten viele Chancen und auch etwas Pech. Vielleicht fehlte die letzte Schärfe. 120 Minuten sind nicht so schön. Wir sind froh, dass wir weiter sind. In der ersten Halbzeit haben wir es okay gemacht, aber nicht mit dem Ball. Wir haben zu viele Aufbaufehler gehabt. Wenn du den Ball verlierst, dann sind die weg.“

Rangelei, Wembley-Tor, Elferschießen - dreimal Note 2, einmal Note 5

Geknickt waren natürlich die Leipziger. „Für mich war es Elfmeter“, sagte Emil Forsberg, der von Vidal in der ersten Hälfte in der strittigen Situation gefoult worden war. „Er gibt ihn ja auch, aber ich weiß nicht, wer das dann ändert. Es tut natürlich weh, wir haben ein super Spiel abgeliefert. Natürlich war es schwer, aber wir müssen stolz sein, wir haben alles gegeben. Das Leben geht weiter, es geht am Samstag wieder gegen Bayern. Dann wollen wir sie schlagen.“

Der überragende Mann bei RB war aber Keeper Peter Gulasci. „Wir haben 120 Minuten wirklich super gekämpft und es ist schade, dass wir uns nicht belohnen konnten“, meinte er. „Wir haben heute viel Charakter gezeigt, es war eine unglaubliche Mannschaftsleistung. Wir können sagen, wir haben jetzt schon ein Remis geholt, jetzt kommt das nächste Duell. Bei Elf-gegen-Elf waren wir auf Augenhöhe. Mit solchen Mut können wir am Samstag mindesten seinen Punkt holen.“

Am Samstagabend kommt es zum erneuten Duell der beiden Bundesliga-Top-Klubs. Wer behält dieses Mal die Oberhand? So sehen Sie FC Bayern gegen RB Leipzig live im TV und Livestream.

fw

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