„Wir hatten zwei angenehme Essen mit Bayern“

RB-Stürmer Werner zum FC Bayern? Das sagt Leipzig-Boss Mintzlaff

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Timo Werner spielt seit Sommer 2016 für RB Leipzig, traf in acht Länderspielen bereits sechsmal für Deutschland.

Der FC Bayern ist im Angriff etwas dünn besetzt. Wäre da nicht Timo Werner von RB Leipzig eine adäquate Hilfe? Am Sonntag äußerte sich der RB-Boss Oliver Mintzlaff dazu.

Am Sonntagmittag war Oliver Mintzlaff, der Geschäftsführer von RB Leipzig im „Der CHECK24 Doppelpass“ bei Sport1 zu Gast und sprach über die vergangenen beiden Duelle mit dem FC Bayern im DFB-Pokal und in der Champions League. Oliver Mintzlaff über ...

... das vermeintliche Interesse des FC Bayern an Timo Werner: „Wir hatten jetzt zwei angenehme Mittag- und Abendessen mit dem FC Bayern, mit Herrn Rummenigge und Herrn Hoeneß. Wir haben über alles gesprochen. Wir haben aber nicht über Timo Werner gesprochen. Von daher liegt noch keine Anfrage und kein Angebot vor. Wenn es vorliegen würde, wären wir auch entspannt und würde auf den Vertrag und die Zufriedenheit des Spielers hinweisen. Er hat sich bei uns prächtig entwickelt und die nächsten Schritte gemacht. Daher gibt es auch gar keinen Grund, dass der Spieler sagt: 'Ich war letzte Saison Deutschlands bester Stürmer, jetzt muss ich den nächsten Schritt suchen'. Den kann er ja bei uns suchen. Er spielt jetzt Champions League! Da müssen wir ihn und wollen ihn auch gar nicht hergeben."

... den Platzverweis gegen Naby Keita im DFB-Pokalspiel:Das war sicher nicht die beste Leistung des Schiedsrichters. Die erste Gelbe Karte gegen Keita war keine Gelbe Karte. Wenn er die gibt, dann muss er auf der anderen Seite auch mehr Gelbe Karten geben. Keith wurde davor mehrmals gefoult. So ein Spieler muss geschützt werden. Das hat der Schiedsrichter nicht gemacht.“ 

... die zwei Niederlagen gegen Bayern: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir mal Elf gegen Elf über die gesamte Spielzeit spielen. Im Pokalspiel waren wir auf Augenhöhe, auch in Unterzahl. Die Leistung der Mannschaft dort war beeindruckend.“

... die Entwicklung von RB Leipzig: „Wir spielen das zweite Jahr in der Bundesliga. Niemand von uns hatte die Erwartungshaltung, dass wir uns mit der jüngsten und unerfahrensten Mannschaft in der Bundesliga gleich in der ersten Saison für die Champions League qualifizieren. Niemand hat auch in dieser Saison die Erwartung, dass wir um den Titel mitspielen. Wir sind voll im Plan: 10 Spiele, 19 Punkte in der Liga und drei ordentliche Spiele in der Champions League. Wir gehen mit schnellen Schritten voran in allen Bereichen. Wir haben eine ambitionierte Mannschaft. Wir haben eine klare Philosophie. Aber wir haben jetzt nicht die Erwartungshaltung, dass wir der neue Bayern-Jäger sind. Der nächste Schritt ist, dass wir international überwintern. Das ist unser Ziel.“

... die Jugendphilosophie von RB: „Wir haben eine Philosophie, junge, hochtalentierte Spieler zu verpflichten. Das hat uns erfolgreich gemacht und davon werden wir zukünftig nicht groß abweichen.“

Bayern besiegt RB auch in der Liga - einer bekommt die Note 1

... die finanziellen Entscheidungen von RB: „Dietrich Mateschitz arbeitet ja nicht im Verein, Mateschitz ist Eigentümer von Red Bull und Red Bull ist unser Hauptsponsor. Von daher ist das nicht die Entscheidung von Herrn Mateschitz, sondern die Entscheidung vom Sport. Wir treffen uns natürlich und besprechen solche Dinge. Aber es ist ja nicht so, dass wir jetzt zu Mateschitz gehen und sagen: Wir brauchen jetzt noch 70 Millionen für Naby Keita. Wir haben ja ein Budget, wir halten uns strikt an alles, insbesondere an Financial Fairplay. Das limitiert uns auch. Wenn dann jemand kommt und ein unmoralisches Angebot macht, wie im Falle Keita, müssen wir uns das auch anschauen.“

... Rangnicks Handy-Aktion im Pokal: „Dass er da noch einmal das Gespräch suchen wollte, kann ich nachvollziehen. Er hätte es vielleicht besser an einem anderen Ort, in den Katakomben, machen sollen. Wir lassen den DFB ermitteln und hoffen, dass der DFB dann genauso viel Energie reinsteckt, die Schiedsrichter-Leistung zu überprüfen. Es war übrigens kein Video, sondern ein Bild.“

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