Zielscheibe der Fans

So reagiert das Netz auf Raeders Patzer

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Lukas Raeder zeigte über 180 Minuten eine tadellose Leistung. In der Nachspielzeit des Rückspiels patzte er folgenschwer.

München - Lukas Raeders Patzer in der Nachspielzeit kostete die Bayern den sicher geglaubten Aufstieg. Im Internet wird der Keeper deshalb zur Zielscheibe der eigenen Fans.

Lukas Raeder stellte sich nach der Partie den Journalisten und beantwortete die Fragen nach seinem folgendschweren Patzer (Hier gibt es ein Video vom Interview). "Es gibt immer gute und schlechte Tage. Dass mal ein Fehler passiert, ist, denke ich, menschlich. Klar wäre es perfekt gewesen, den Verein mit dem Aufstieg zu verlassen", versuchte er zu erklären, was eigentlich nicht zu erklären ist. "Ich kann den Ball nicht mehr zurückholen und muss aus dem Fehler lernen und es abhaken."

Raeder patzt: Hier tröstet Trainer Ten Hag seinen Keeper

Die Reaktionen der Fans ließ nicht lange auf sich warten. Auf der Facebook-Seite "FC Bayern News" setzte ein regelrechter Shitstorm gegen den 20-Jährigen ein. "Wegen so einem Interview weiß man, warum Bayer den nicht mehr wollte", schreibt Manu P.. "Zum Glück kommt der weg", ist die Meinung von Sascha B.. "Dass hört sich nicht nur so an, das ist arrogant! Gute Reise", schimpft User Angi U. Thorsten P.

Einige Fans vermuten gar, dass er in der kommenden Saison beim Relegationsgegner das Tor hütet. "Passt auf, der geht zur Fortuna", glaubt User Max G.. "Würde micht nicht wundern, wenn er zur Fortuna wechselt", haut Redenexela A. in die gleiche Kerbe.

Raeder muss sich auch jede Menge Beschimpfungen gefallen lassen. "So ein dummer Mensch", "Widerlicher Typ" oder "Raeder wird zum Verräter" sind noch die harmloseren Kommentare unter dem Facebook-Post. Viele der Äußerungen gehen deutlich unter die Gürtellinie.

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Trainer Erik ten Hag verteidigte seinen Schützling auf der Pressekonferenz und rechtfertigte die Nominierung vor Raif Husic, der zuvor mit starken Paraden auf sich aufmerksam machen konnte. "Lukas hat das ganze Jahr gut gehalten. Wir haben fast alle Spiele mit ihm gewonnen", erklärte der 44-Jährige. "Lukas hat bis zur letzten Sekunde bewiesen, dass er eine gute Wahl war." Für den Gegentreffer macht er nicht alleine den Keeper verantwortlich. "Es war nicht nur Lukas. Der Ball darf da auch nicht aufspringen", so ten Hag, der sich wohl auch mehr Aufmerksamkeit seiner Verteidiger gewünscht hätte.

Teamkollege Tobias Schweinsteiger sah es ähnlich. "Lukas hat das bestimmt nicht mit Absicht gemacht", sagte der Routinier im Video-Interview. "Du kannst ihn nur in den Arm nehmen und versuchen, zu trösten.

Hier erklärt Lukas Raeder seinen Patzer

jb

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