Real will angeblich Kader umkrempeln

Spektakulärer Plan mit Ronaldo und Lewandowski?

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Will Real Madrid etwa Cristiano Ronaldo (l.) abgeben und Robert Lewandowski holen?

Madrid - Bei Real Madrid geht's rund. Fakt ist: Für Rafael Benítez wird es weiterhin ganz eng. Und dann gibt es noch Gerüchte über spektakuläre Kader-Umwälzungen ...

Krempelt Real Madrid seinen halben Kader um? Wie die große spanische Zeitung Sport berichtet, wolle sich der mächtige Präsident Florentino Perez von gleich zehn (!) Spielern trennen. Auf der Liste potenzieller Abgänge stehe kein geringerer als Cristiano Ronaldo. Außerdem listet die Zeitung unter anderem noch Karim Benzema, Toni Kroos, Jese, Isco, Alvaro Arbeloa, Keylor Navas, Denis Cheryshev und Sergio Ramos als mögliche Abgänge auf.

Sport schreibt zudem, dass Perez der Meinung sei, dass Ronaldo die Ablöse aus der Verpflichtung bereits zurückgezahlt habe und es für ein gutes Geschäft hielte, etwa 60 Millionen Euro für ihn zu kassieren.

In dem Bericht ist auch schon von einem potenziellen Ersatzmann die Rede: Robert Lewandowski vom FC Bayern! Der Pole stehe ebenso auf der Real-Wunschliste wie David de Gea (Manchester United) und Eden Hazard (FC Chelsea).

Phantasten könnten nun spekulieren, ob Lewandowski wirklich den Weg nach Madrid und Ronaldo den umgekehrten zum FC Bayern gehen könnte. Doch beides scheint zum aktuellen Zeitpunkt unrealistisch bis utopisch, egal wie oft ausländische Zeitungen über einen Ronaldo-Wechsel nach München spekulieren.

Benítez bei Real Madrid unter Druck

Wahrscheinlicher bei Real Madrid ist ein baldiger Wechsel auf dem Trainerposten. Denn Rafa Benítez muss um seinen Job fürchten. Er braucht nach Madrider Medien-Berichten beim Liga-Duell am Sonntag beim kriselnden FC Valencia unbedingt einen Sieg, falls er seinen Job behalten will. Und das gelte auch für jede einzelne der kommenden Begegnungen, heißt es. "Benítez läuft die Zeit davon. Jedes Spiel ist für ihn von nun an ein Finale", schrieb am Freitag zum Beispiel die Sportzeitung Marca.

Der 3:1-Heimsieg der Königlichen über Real Sociedad San Sebastián am Mittwoch habe lediglich für eine "zerbrechliche Waffenruhe“ bei Real gesorgt, meinte auch die Zeitung AS.

In Valencia steht für Benítez wohl schon die schwerste Probe der kommenden Wochen an. Dort hatte Real auch das erste Ligaspiel des Jahres 2015 bestritten - und beim 1:2 nach 22 Siegen in Serie erstmals wieder verloren. Es war wie eine Wende zum Schlechten, denn nach vier Titeln im Jahr 2014, darunter die Champions League, holte Real 2015 nichts mehr.

Das gerade zu Ende gegangene Jahr war für das Starensemble, wie Marca schreibt, „ein Horror“. Es gab unter anderem einen peinlichen Pokalausschluss wegen einer Einwechselpanne und auch 0:4-Pleiten gegen Stadtrivale Atlético und daheim im Clásico gegen den FC Barcelona - der zu allem Übel nicht weniger als fünf Titel gewann und nach einem 4:0 gegen Betis Sevilla die Tabelle der Primera División mit 38 Zählern und einem weniger absolvierten Spiel vor dem punktgleichen Verfolger Atlético und zwei Punkte vor Real anführt.

Die Spieler seien alle - mehr oder weniger - gegen Benítez, versichern die Medien. Verteidiger Pepe wurde danach gefragt, und der Portugiese sprach sich energisch gegen einen Trainerwechsel aus. Ob sich Benítez allerdings über die Worte des Abwehrmannes freuen kann, sei dahingestellt, denn ein Lob für den Trainer kam Pepe nicht über die Lippen. Er sagte nur: „Ein Wechsel des Trainers zu diesem Zeitpunkt bringt gar nichts.“

Es könnte sich also was tun bei Real ... nur was?

lin/dpa

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