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Ribéry: "Ich wollte geliebt werden"

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Franck Ribéry im Frankreich-Dress © Getty

München - Franck Ribéry ist gereift. In einem großen Interview in seiner Heimat erklärt der Franzose, wie er sich weiterentwickelt hat. Und wie er eine Aufbruchsstimmung beim FC Bayern spürt.

Nicht nur in München, auch in seiner Heimat ist Franck Ribéry ein Top-Star. Jetzt ist er Cover-Star des L'Éqiupe Mag. Auf dem Magazin der renommierten Sportttageszeitung posiert er im Scheinwerferlicht, zeigt seine Muskeln und einen selbstbewussten Blick. Ribéry stand nicht nur für dieses tolle Foto zur Verfügung, sondern auch für ein persönliches Interview.

Darin erklärt der 28-Jährige, wie er sich im Verlauf seiner Karriere geändert hat. "Ich bin inzwischen weniger naiv, weniger spontan", so der Dribbler. Er habe keine andere Wahl gehabt, als die Blauäugigkeit abzulegen. "Ich wollte gefallen, wollte geliebt werden. Ich habe nichts berechnet, nichts kontrolliert. Inzwischen weiß ich, dass ich mich so nicht mehr verhalten kann."

Franck Ribéry: So zaubert, jubelt, scherzt und liebt der Bayern-Star

Ribéry hat gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Auch für das miese Abschneiden seiner Franzosen bei der WM. "Ich war eine Niete bei der WM, dafür können mich die Leute auch verantwortlich machen. Aber nicht für alles andere." Nach einem Mega-Zoff mit Nationaltrainer Raymond Domenech schieden die Bleus in der Vorrunde aus.

Nicht nur im Nationaltrikot soll es für Ribéry aufwärts gehen, sondern auch beim FC Bayern. Es gehe wieder alles in die Richtige Richtung. "In München explodiere ich wieder. Die Menschen lächeln mich an und klopfen mir auf die Schulter", so der 28-Jährige.

al.

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