Franzose von Weltfußballer-Wahl enttäuscht

Ribéry verschwindet kommentarlos im Hotel

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Franck Ribéry war nach der Bekanntgabe der Entscheidung enttäuscht.

Zürich - Franck Ribéry hat sich nach dem dritten Platz bei der Weltfußballer-Wahl kommentarlos ins Hotel verabschiedet. Lionel Messi empfand das Ergebnis als "gerecht".

Franck Ribery stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, der sonst so coole Cristiano Ronaldo weinte derweil hemmungslos vor Freude: Der Traum vom „Ballon d“Or„, der Auszeichnung zum Weltfußballer des Jahres, war für Ribery trotz seines überragenden Jahres mit dem deutschen Rekordmeister Bayern München geplatzt. Den Goldenen Ball aus den Händen von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter nahm stattdessen zum zweiten Mal nach 2008 Ronaldo entgegen - Ribery landete hinter Lionel Messi gar nur auf Platz drei und verschwand nach offiziellen FIFA-Angaben direkt im Hotel, ohne die Interviewzone zu passieren. Messi stufte die Wahl als `gerecht“ ein.

„Ich möchte meiner Familie danken“, sagte der Superstar von Real Madrid (28) mit brüchiger Stimme: „Ich kann kaum sprechen. Vielen Dank.“ Ribery, der mit dem deutschen Rekordmeister 2013 fünf Titel gewonnen hatte, ging ebenso leer aus wie Superstar Lionel Messi (FC Barcelona). Ronaldo erhielt 1365 Stimmen, Messi 1205, Ribery 1127. Bester Deutscher war Philipp Lahm vor Mesut Özil, auch Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller und Manuel Neuer wurden von den Nationaltrainern, Kapitänen und Medienvertretern genannt.

Die Gala zum Nachlesen im Ticker

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