Entwarnung bei Ribéry nach Trainingsabbruch

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Franck Ribéry auf dem Weg zu Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Der gab später Entwarnung.

München - Während eines Trainingsspiels am Sonntagvormittag verletzte sich Franck Ribéry und musste vom Platz gefahren werden. Das Training wurde abgebrochen. Doch am Mittag folgte die Entwarnung.

Der 28-Jährige befand sich im Zweikampf mit Diego Contento, als er plötzlich zu humpeln begann und zu Boden ging. Den etwa 100 Zuschauern stockte der Atem, es herrschte betretenes Schweigen. Ribéry musste minutenlang behandelt werden, die Mitspieler umringten besorgt den Verletzten.

Nach mehr als fünf Minuten wurde der Bayern-Star mit den Händen vor dem Gesicht mit Hilfe eines Golfwagens vom Platz gebracht, das Training wurde unmittelbar danach abgebrochen. "Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes. Ich muss jetzt zum Arzt", so der Franzose bei der Abfahrt vom Trainingsgelände. "Jetzt müssen wir abwarten", sagte Trainer Jupp Heynckes auf der Bayern-Homepage. Der französische Nationalspieler hatte in den vergangenen Spielzeiten wiederholt mit Verletzungen zu kämpfen.

Ribéry: "Hatte Glück im Unglück"

Um 13:12 Uhr verließ Ribéry die Praxis von Mannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und konnte vorerst Entwarnung geben: "Im ersten Moment hatte große Angst, dass etwas Schlimmeres passiert ist. Ich dachte, die Bänder wären gerissen. Das war der Knöchel, mit dem ich schon bei der EM 2008 große Probleme hatte. Ich bin im Zweikampf ausgewichen, dann hat mein Fuß gekracht. Es ist aber nur eine Kapselverletzung. Ich hoffe, dass ich in Braunschweig im ersten Pflichtspiel dabei bin. Ich hatte nochmal Glück im Unglück."

Für den Audi-Cup wird der Franzose auf Geheiß von Dr. Müller-Wohlfart nicht zur Verfügung stehen. Am Montag steht eine weitere Kontrolluntersuchung an.

fw

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