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Robben: "Muss noch mal mit Müller reden"

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Diese Szene beschäftigt nicht nur die Fans © Getty

München - Die heftige Rangelei zwischen Thomas Müller und Arjen Robben ist zumindest für den WM-Torschützenkönig kein Thema mehr - doch der Niederländer sieht noch Gesprächsbedarf.

„Für mich ist die Sache erledigt“, sagte Müller nach einer Aussprache mit dem Niederländer am Sonntag der Bild-Zeitung.

Robben dagegen sieht weiteren Gesprächsbedarf. „Wir haben in der Kabine darüber geredet. Das muss gleich wieder weg sein. Er hat mich verstanden, aber ich muss noch mal mit ihm reden“, sagte er.

Müller hatte Robben während des Spieles Eigensinnigkeit vorgeworfen und das wild gestikulierend deutlich gemacht. Nach Spielende war Robben Müller dann an die Gurgel gegangen, die Teamkollegen Mario Gomez und Anatolij Timoschtschuk mussten schlichten.

Für Ehrenpräsident Franz Beckenbauer war diese Szene ein Zeichen dafür, dass „die Mannschaft lebt", wie er zu Sport1 sagt: "Das schaut vielleicht ein bisschen ungewöhnlich aus, wenn sich zwei Spieler aus der eigenen Mannschaft an den Kragen gehen, aber für mich hat das auch etwas Positives."

Hier geht Arjen Robben Thomas Müller an die Gurgel

Der Kaiser erklärt: "Das ist für mich Spielbeteiligung. Sie wollen! Jeder will den Ball haben und das ist ein gutes Zeichen. Es gibt ja auch Situationen, in denen sich alle verstecken. Aber im Moment hat man wieder das Gefühl, da ist jetzt mehr drin. Arjen Robben ist wieder zurück, der letztes Jahr auch den Unterschied ausgemacht hat. Jetzt schöpfen sie wieder Mut. Jetzt ist wieder ‚Spielsucht’ da, und das ist doch ein positives Zeichen.“

sid / tz

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