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Lewandowski-Berater über Messi: „Der Ballon d‘Or 2021 gehört nicht ihm“

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Von: Manuel Bonke, Philipp Kessler

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Lionel Messi hat zum siebten Mal den Ballon d‘Or gewonnen und damit Bayern-Star Robert Lewandowski ausgestochen. Dessen Berater Pini Zahavi ist enttäuscht.

München - Fest steht: Lionel Messi (34) ist ein überragender Fußballer. Klar ist seit Montagabend auch: Der argentinische Offensiv-Zauberer von Paris Saint-Germain wurde zum siebten Mal mit dem Ballon d‘Or ausgezeichnet. Der favorisierte Bayern-Star Robert Lewandowski (33) wurde nur Zweiter. Zum Unverständnis vieler Beobachter. Auch sein Berater Pini Zahavi (78) sieht die Entscheidung der Journalisten-Jury kritisch. 

„Ganz große Glückwünsche an Messi: ein beeindruckender Spieler und eine ewige Legende des Fußballs“, betont der Israeli im Gespräch mit der tz. „Aber der Ballon d‘Or 2021 gehört nicht ihm. Nicht dieses Mal. Der Goldene Ball gehört Robert Lewandowski. Robert wurde zwar nicht beraubt, aber er ist der Mann, der ihn verdient hat.“

Ballon d‘Or: Lewandowski-Berater Zahavi wird deutlich

Besonders bitter: 2020, als Lewandowski mit dem FC Bayern alles gewann, was es zu gewinnen gibt, fiel die Weltfußballer-Auszeichnung der französischen Fachzeitung France Football Corona-bedingt aus. Auch dieses Jahr ging der polnische Super-Knipser ohne den Goldenen Ball nach Hause. Obwohl er in der abgelaufenen Bundesliga-Saison u. a. mit 41 Toren den Uralt-Rekord von Gerd Müller knackte.

„Kein Wunder, dass viele Hunderte Millionen von Fans das Endergebnis dieses prestigeträchtigen Fußballereignisses nur schwer glauben können“, meint Zahavi. „Der Montagabend hätte damit enden müssen, dass Robert seinen ersten Ballon d’Or feierte.“ Stattdessen bekam er an diesem denkwürdigen Abend den neu geschaffenen Preis als bester Torjäger - ein äußerst schwacher Trost…

Robert Lewandowski doch noch Weltfußballer? Nächste Gala steht im Januar an

Immerhin: Am 17. Januar hat Lewandowski die nächste Möglichkeit, Weltfußballer zu werden. Da vergibt der Weltverband Fifa in Zürich ihren Award „The Best“, bei dem der Pole Titelverteidiger ist. Und dabei dürfen neben Journalisten auch die Trainer und Kapitäne aller Männernationalteams sowie Fans ihre Stimme abgeben.

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